Erfahrungsbericht: Gewichtszunahme: Tägliche Energiebilanz ist entscheidend

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Ärzte im Netz - Montag, 25. Februar, 14:00 Uhr </font>

Das Verhältnis aufgenommener zu verbrauchter Kalorien bestimmt maßgeblich das Körpergewicht. Dabei spielen Zeitpunkt und Anzahl der täglichen Mahlzeiten keine Rolle. Wer abnehmen will, muss eine negative Energiebilanz aufweisen", erklärt Prof. Eberhard Standl vom Berufsverband Deutscher Internisten (BDI).</font>

Der kürzlich veröffentlichten Verzehrstudie des Bundesforschungsinstituts für Ernährung zufolge sind über die Hälfte der Bundesbürger zu dick. Die Studie hat aber auch gezeigt, dass viele Menschen schlecht über die Zusammenhänge von Gesundheit, Körpergewicht und Ernährung Bescheid wissen. Auch falsche Informationen sind weit verbreitet", beklagt Prof. Standl. Dabei lasse sich der Zusammenhang zwischen Übergewicht und Essen auf eine einfache Formel bringen: Wer mehr Kalorien zu sich nimmt als er verbraucht, nimmt zu! Häufig angeführte Ursachen, wie z. B. ein stoffwechselbedingtes Übergewicht durch eine Hormonstörung, seien dagegen selten der Grund für zu viel Gewicht.</font>

Der Körper benötigt die durch die Nahrung aufgenommene Energie für seinen Stoffwechsel und wandelt einen Teil davon in Körpermasse wie Muskel- oder Fettgewebe um. Übersteigt die aufgenommene Kalorienmenge den Verbrauch, nimmt auch das Körpergewicht zu. Dies lässt sich verhindern, indem man dem Körper einerseits durch eine an den tatsächlichen Bedarf angepasste Ernährung nur so viel Energie zuführt, wie er benötigt. Dabei macht es keinen Unterschied, ob wenige große oder mehrere kleine Mahlzeiten eingenommen werden. Wer sein Essen auf 5 oder 6 Mahlzeiten verteilt, nimmt genauso viel zu oder ab, wie jemand, der dieselbe Menge in 3 Mahlzeiten zu sich nimmt. Auch der Zeitpunkt der Mahlzeiten sei für das Gewicht nicht ausschlaggebend. Es gibt keine Tages- oder Nachtzeit, zu der Essen besonders dick macht", betont Prof. Standl.</font>

Andererseits erhöht mehr körperliche Aktivität den Energieverbrauch. Dabei verbrennt der Körper zur Gewinnung seiner Energie neben Kohlenhydraten permanent auch Fett - nur das Verhältnis von Kohlenhydraten zu Fetten ändert sich. Folglich gibt es keinen bestimmten Zeitpunkt, an dem der Fettabbau einsetzt", so Standl. Auch den viel gepriesenen idealen Puls für maximalen Fettabbau gibt es so nicht. Mit regelmäßiger Bewegung - am besten 3- bis 5-mal pro Woche 45 Minuten - lässt sich der Energieumsatz am besten steigern.</font>

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Kommentare

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  • Ein Thema, (zu ?) viele Meinungen

    Zu diesem Thema gibt es leider zu viele verschiedene Theorien, Sport ist sicherlich das einzige was langfristig und dauerhaft hilft, da sind sich alle einig, neben einer 'gesunden' und ausgewogenen Ernährung. Nur wie diese Ernährung aussieht, darüber streiten sich die Gelehrten.

    Ich persönlich halte mich da mehr an diese Insulin-Trennkost nach Dr. Pape, recht einfach und wirkungsvoll, selbst für Schichtarbeiter und nicht selbst kochende männliche/weibliche Single. Und dazu eben Sport.......

  • Abnehmen:

    Wenn man sich mit dem Thema abnehmen beschäftigt, hat fast jeder Arzt,und verschiedene Forscher, auch verschiedene Meinungen.Das ist klar, wenn man zuviel ißt, und sich nicht bewegt, das man dann zunimmt.Aber es gibt mit Sicherheit auch andere Faktoren die eine Rolle spielen. Wie sieht es mit Medikamenten aus? Was ist wenn die Schildrüse raus ist? was ist wenn man Hormonell nicht richtig eingestellt ist? Was ist wenn man unterschiedliche Medikamente nehmen muß?Was ist mit den vielen Ernährungslügen.Ich denke mal das muß bei jeden einzelnenMenschen abgeklärt werden, dazu kommt Alter, Frau oder Mann, und was macht der Jeweilige Mensch, und was hat er sein Leben lang oder kurz getan.War er ein sportlicher Mensch oder nicht?Das spielt meiner Meinung nach auch eine große Rolle, oder
    LG. Leonie

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