Erfahrungsbericht: Koma meines geliebten Mannes

Was ist zuerst passiert?
Krankheit meines Mannes
Wann ist es passiert?
Kurz vor Weihnachten letzten Jahres
Was ist sonst passiert?
Krankenhausaufenthalte
Wie endete es?
In einer Katastrophe

Hallo,

ich möchte heute meinen Erfahrungsbericht schreiben.Mir gehts zur Zeit nicht gerade gut da ich meinen Mann ins Pflegeheim tun musste.Mein Mann ist kurz vor Weihnachten letzten Jahres zur Arbeit gegangen und seitdem nicht mehr nach hause gekommen.Wir bekamen morgens um 4:30 einen Anruf aus dem Krankenhaus das meinem Mann etwas schlimmes passiert ist, und zwar das ihm die Hauptschlagader gerissen ist.Er ist dann in einer Uniklinik erfolgreich opperiert worden und war stabiel.Dann hat er plötzlich einen Herzstillstand gehabt und die Reanimation hat fast eine Stunde gedauert.Das Resultat davon ist jetzt das er im Koma liegt und die Chancen das er wieder aufwacht sehr gering bis gar nicht sind.Da mein Mann noch ziemlich jung ist kann es durchaus sein das er noch viele Jahre in diesem Zustand bleibt.Für uns ist das eine riesige Qaul ihn so da liegen zu sehen und nichts machen zu können.Und für ihn ist es ohnehin nur Quälerei.Mittlerweile sind schon über drei Monate vergangen und es geht immer so weiter.Meine Kinder versuchen ihn so oft wie möglich zu besuchen und ich besuche ihn jeden Tag.Im Moment setze ich alles daran ihn nach hause zu holen was natürlich nicht so einfach ist.Ich hoffe das ich es irgendwan schaffe.Leider musste ich auch die Erfahrung machen das sich einige Familienmitglieder meines Mannes von uns abgewendet haben warum auch immer das weis keiner.Naja ich möchte nur noch eins sagen: Wenn jemand auch Erfahrung damit hat kann er sich gerne mit mir in Verbindung setzen.Ich würde mich sehr darüber freuen.

Stichworte (Tags): Trauerverarbeitung

Vor mehr als 4 Jahren erstellt, letzte Aktualisierung vor mehr als 4 Jahren

Dieser Erfahrungsbericht wurde 2000 mal angezeigt.

Danke sagten 4

Gruppen, in denen dieser Bericht veröffentlicht wurde

Kommentare

Sie müssen sich anmelden, um einen Kommentar zu schreiben. Login

  • Hilfe für betroffene Angehörige von betroffenen Angehörigen / kostenlos

    als selber betroffener Angehöriger biete ich seit 8 Jahren mein Wissen, meine Erfahrungen und meine Kenntnisse anderen Angehörigen - meine Hilfe ist kostenlos, individuell, persönlich und verpflichtet zu nichts - schaut uinter www.wachkoma-hilden.de , wenn Ihr Hilfe benötigt oder nur reden wollt, dann nehmt Kontakt auf - NIemand außer einem selbestbetroffenen Angehörigen kann dieses Schicksal verstehen, auch wenn es immer noch schlimmeres gibt, das musste auch ich mit meiner Familie erleben

    mein Sohn, damals 33 Jahre jung, fiel ohne Vorwarnung von einer Sekunde zur Anderen in einem Gespräch vom Stuhl und war tod - die Reanimation brachte ihn zurück, doch seitdem befindet er sich im Wachkoma (heute 41 Jahre) - meine Frau (60 J.) und ich (64 J.) pflegen ihn seitdem ohne ambulanten Pflegedienst oder anderer Fachkräfte gemeinsam zuhause - wir wissen was es bedeutet, wir wissen worüber wir reden und wir helfen - Antragstellung, Widerspruch usw. alle probleme mit und durch das Wachkoma , Kontakt aufnehmen und wir suchen gemeinsam eine Lösung

    www.wachoma-hilden.de eine internet die empfehlenswert ist -

  • zu erfahrungsbericht

    Hallo angi

    Auch mein mann ist koma patient mit dem unterschied ich habe ihn nach hause geholt.seit oktober letzten jahres ist er zu hause und es ist wirklich äußerst schwer mit allem alleine fertigzuwerden habe zwar einen pflegedienst aber der ist ja nicht ständig da.Also ein 24stunden job,auch ich habe die erfahrung gemacht das freunde und familie sich zurückziehen aber dagegen kannst du nichts machen oft ist es angst weil andere mit diesem krankheitsbild nichts anfangen können und es ist ja auch so das es wenige menschen gibt die in so einer situation sind und mit denen man kontackt hat.Viel ziehen sich zurück und versuchen alleine damit zurechtzukommen aber die meißten betroffenen sind halt auch in einem heim und nicht zu hause.würde mich freuen wenn du dich mal meldest.haben bestimmt eine menge sachen zu besprechen die sich sehr ähnlich sind

    LG Conny

  • Entschuldigung

    Nicht Antje sondern Uschi sollte es heißen. Pardon Uschi.
    Liebe Grüße, Georg

  • Grüß dich Angi,

    es ist alles gesagt, danke Antje und Martine, ich habe es in der Familie und auch im Bekanntenkreis erlebt, es ist leider so wie du schreibst, Angi, plötzlich sind die Freunde nicht mehr zu sehen, die jede Woche zusammensangen und einen schönen Abend gemeinsam verbrachten, nein ich kann nicht weiter schreiben, will nur wenn du gestattest, dich still umarmen und dir und deinen Kindern allen Mut und Kraft wünschen, Dankeschön.
    Segen der Erde mit dir.
    Segen des Meeres mit dir.
    Segen des Windes mit dir.
    Segen der Bäume mit dir.
    Seen des Wassers mit dir.
    Segen der Felsen mit dir.
    Segen der Sterne mit dir.

    Siebenfacher Segen
    komme über dein Haus
    und über alles, was dir lieb ist.

    Lieben Gruß, Georg

  • Liebe Angi

    Mir fehlen im Moment ehrlich gesagt, ein bißchen die Worte - um auszudrücken wie schlimm ich das finde, was du gerade durchmachen mußt.
    Ich finde es toll, das du deinen Mann nach Hause holen möchtest und ich wünsche dir alle Kraft die du dafür brauchst, um das zu schaffen.
    Ich denke auch, das du versuchen solltest eine Selbsthilfegruppe,zu finden. Da kannst du Kontakte knüpfen mit Menschen, die genau wissen wie es dir jetzt geht und bestimmt den ein oder anderen nützlichen Tip bekommen.
    Möchte -wenn ich darf - *dich mal ganz lieb in den arm nehmen und trösten*!

    Ganz liebe Grüße, Uschi

mehr

© 2007 - 2012 imedo GmbH, alle Rechte vorbehalten.
Die unter www.imedo.de angebotenen Dienste und Inhalte sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen