- Was ist zuerst passiert?
- Wanderung in den Alpen und danach Heuschnupfen
- Wann ist es passiert?
- vor ca. 3 Jahren
- Was ist sonst passiert?
- ich habe verschiedene Behandlungsmethoden ausprobiert
- Wie endete es?
- die Allergie ging stark zurück
Vor ungefähr 3 Jahren war ich auf Wanderurlaub mit meinen Eltern. Natürlich wollten wir vor allem schöne Weiden und Wiesen bewandern, daher zog es uns ins Allgäu, wo die Wiesen schön blühen. Leider wurde der Urlaub für mich eher eine Qual, da ich ganz schlimm auf die Gräser und Blütenpollen reagierte.
Zuerst war die Nase zu, meine Augen tränten, alles fühlte sich geschwollen an und meine Finger juckten (ob das mit dem Heuschnupfen zu tun hatte oder einfach damit, dass ich eine Art Paranoia entwickelt habe, kann ich nicht sagen).
Wir sind zu einem Arzt gegangen (der sehr teuer war, wir sind ja Touristen, ist klar!), der mir zuerst Cetirizin gab. Gut, das hat geholfen, aber so richtig wohl habe ich mich nicht gefühlt, da ich ständig diese Tabletten nehmen musste, was mir ganz und gar nicht gefällt. Aber gut, was muss, das muss und so nahm ich in diesem Jahr mehrfach Medikamente gegen Heuschnupfen, verschiedenster Art, also neben Cetirizin auch noch Reactine, Zyrtec und wie sie alle heißen (wobei ich mit Zyrtec die besten Erfahrungen gesammelt habe) und verbrauchte den halben Regenwald an Tempos! ;)
Na, witzig war das nicht: Leistungssport blieb mir verwährt... Gut, wer will schon Leistungssport betreiben? Aber selbst Inline-Skating und Joggen ging einfach nicht in der Zeit. Darunter hat auch mein Gewicht gelitten.
Im folgenden Jahr wurde es noch schlimmer. Hinzu kam eine Nahrungsmittelallergie gegen Milchprodukte, also auf in den Alnatura und Sojamilch kaufen. Gibts ja inzwischen auch überall sonst, aber das war schon eine starke Belastung.
Ich wollte gerne andere Methoden zur Behandlung meines widerspenstigen Heuschnupfens probieren. Ich war inzwischen abhängig von meinem abschwellenden Nasenspray, was mich ultra genervt hat (und Gott sei Dank kann ich heute ohne dieses furchtbare Zeug außer Haus!) Meine Ärztin zuhause behandelte mich mit Kortison, was natürlich große Linderung verschaffte, andererseits auch nicht so gern von meinen Eltern gesehen wurde, denn sie befürchteten, dass ich Nebenwirkungen wie Cushing-Syndrom, Osteoporose oder sogar Krankheiten wie "grauer Star" kriegen könnte. Klär mal alte Hippies auf, dass das heute nicht mehr vorkommt, weil die Wissenschaft sich weiterentwickelt hat!
Gut, das 2. Jahr ging vorüber und ich war so froh, als sich mit dem Absetzen der Medikamente auch meine Milchprodukteallergie etwas einstellte. Nun, ich hatte mich an die Sojamilch gewöhnt... Aber nicht an den Heuschnupfen, der MUSSTE einfach weg!
Also habe ich meine Ärztin gefragt, was es noch für Methoden gibt und sie meinte, eine Kollegin habe von einer neuen Behandlungsmethode namens Allergostop gehört, ich solle mal zu ihr gehen. Gesagt getan.
Über Allergostop gab es sehr wenig, gerade mal eine Broschüre. Ich nahm sie mir mit und zitiere mal sinngemäß:
Allergostop ist eine Eigenblutzubereitung der Firma XXX, die 2-3x pro Woche unter die Haut gespritzt wird. Die Behandlung dauert ca. 5 Wochen (das kommt aber auf die Reaktion an) und das Ergebnis ist, dass der Patient frei von Allergien ist. Nach 2-3 Jahren sollte man die Behandlung wiederholen.
Die Kosten waren nicht zu hoch und ich sage heute: Ich hätte das 5fache gezahlt, hätte ich gewußt, wie gut es funktioniert!
Mal schauen, wie es in 2 Jahren aussieht, Heuschnupfen habe ich noch keinen in diesem Jahr und die Milchprodukteallergie ist komplett weg.
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allergie, allergostop, Antihistaminika, Behandlung, Gräser, Heuschnupfen, kortison, Milchprodukteallergie, Pollenallergie
Vor mehr als 4 Jahren erstellt, letzte Aktualisierung vor mehr als 4 Jahren
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