Erfahrungsbericht: Ich hab noch viel Arbeit vor mir!

Was ist zuerst passiert?
Klinikaufenthalt
Wann ist es passiert?
Vor zwei Wochen
Was ist sonst passiert?
Ich war so zuversichtlich
Wie endete es?
Jetzt fühle ich mich manchmal alleine und traurig!

Hallo ihr da! Ich war von meinem Aufenthalt in der Klinik total gestärkt! Aber jetzt bin ich seit zwei Wochen wieder in meinem normalen Umfeld und merke das ich noch viel Arbeit vor mir hab! Es ist alles so ungewohnt, am liebsten wäre ich wieder in meiner Käseglocke! Ich merke jetzt erst mal das ich mich oft alleine fühle! Ich hab ja während der Therapie meine Beziehung beendet! Wir waren ein Jahr zusammen, aber mein Freund hat in der Therapie geklammert und das war mir vorher nicht so bewußt und es hat nur genervt! Deshalb ist das ja auch eigentlich gut so wie es ist! Aber mir zeigt das deutlich das ich mich immer über Beziehungen definiert habe! Und jetzt muss ich sehen das ich alleine mein Leben in den Griff bekomme! Aber ich merke das mich meine Einsamkeit wieder stärker ins Netz zieht! Imedo ist ja nicht so schlimm aber das Chatten auf anderen Seiten macht mich krank! Ich möchte aus diesem Teufelskreis endlich raus! Aber mir fällt es eben schwer durch meine Ängste Kontakt zu anderen Menschen aufzunehmen! Hier zu schreiben fällt mir leicht. Ich bin froh das ich am Dienstag wieder Arbeiten kann, dann hab ich da wenigstens wieder Menschen um mich! Aber vor der Arbeit hab ich eigentlich schon wieder Angst oder doch ein komisches Gefühl, wegen zwei blöden und zickigen Weibern die mir das Leben schwer machen! Ich bin gespannt wie es wird! Na ja mal sehen was mir in nächster Zeit noch so einfällt, auf jeden Fall denke ich das noch viel passieren muss damit es mir besser geht! Ich bleib auf jeden Fall dran und würde mich freuen wenn ihr mir mal was zu meinen Berichten schreibt und vieleicht gibt es ja auch den einen oder anderen Kontakt! Liebe Grüsse von eurer Rumba(Alex)

Stichworte (Tags): Klink, Mut, traurig, viel Arbeit

Vor mehr als 3 Jahren erstellt, letzte Aktualisierung vor mehr als 3 Jahren

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Kommentare

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  • ich war im dezember in der klinik, und dieses "ich will in meine käseglocke" gefühl kenne ich nur zu gut! seit märz habe ich jetzt ambulante therapie und jetzt merke ich auch, dass sich meine verhaltensmuster langsam ändern - zum positiven. aber du siehst - auch bei mir ein langer weg. ich kann dir nur raten, pflege die kontakte - besonders die realen, aber auch im netz, die dir gut tun, und lass die weg, die dich runterziehen! mach einen volkshochschulkurs, der dich anspricht um unter leute zu kommen, oder so etwas ähnliches. und glaub an dich. du hast vieles geschafft, du wirst auch noch weiter kommen!!!

    liebe grüße, dacapo

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