- Was ist zuerst passiert?
- erschrecken
- Wann ist es passiert?
- juni 2006
- Was ist sonst passiert?
- schwindel, übelkeit, unruhe
- Wie endete es?
- in der geschlossenen psychiatrie
so, dann fange ich jetzt mal an.
ich habe mich anfang juni 2006 dermaßen erschreckt, als unsere zahnärztin das zahnprothesenreinigungsgerät anmachte. noch dazu, ich arbeite in einem altenheim. mir wurde schlecht, schwindlig ,ich wurde unruhig,hatte mich einfach nicht unter kontrolle. ich wurde kurz danach nach hause gebracht, da keiner wußte was er mit mir anfangen sollte. zu hause schlief ich vor lauter erschöpfung sofort ein.
am nächsten tag war alles weg und ich habe nicht weiter drüber nachgedacht. ich ging ganz normal wieder zur arbeit und machte meinen dienst. gegen 11uhr ging es dann wieder los. ich lag auf dem boden im zimmer meines vorgesetzten, denn ich dachte mein kreislauf spinnt. er fuhr mich dann wieder nach hause.
nachmittags ging ich zu meiner hausärztin.sie vermutete eine anämie. sie schrieb mich krank, nahm blut ab und schickte mich heim ins bett.
2tage später wollte ich wieder zu ihr fahren, aber ich kam nicht weit.kaum hatte ich die haustür verlassen ging alles wieder los. ich rief ein taxi,um zur ärztin zu kommen. in der praxis bekam ich dann wieder so einen "anfall", aber diesmal schlimmer. herzrasen, schwitzen, heftiges atmen und die pure panik im körper. meine ärztin redete mit mir und fragte was denn los sei, warum das auf einmal passierte. was weiß ich denn!?
ich fuhr wieder nach hause und verkroch mich im bett. einige tage später rief ich meine ärztin an und fragte, ob ich vielleicht angst habe. sie sagte nur ja, leider! ich habe jeden tag versucht rauszugehen,aber leider nicht wirklich mit erfolg.
als ich dann 3 wochen später immer noch nicht weiter kam, hatte ich nachts die totale angst, daß es gar nicht mehr wird und ich ewig in meiner wohnung bleiben muß. ich war so verzweifelt, daß ich versucht war aus dem fenster zu springen. mir gingen aber noch einige sachen durch den kopf. nämlich wem ich noch alles einen abschiedsbrief schreiben müßte, denn ohne wollte ich dann doch nicht gehen. ich hatte angst aufzustehen, denn dann könnte ich ja springen. ich hatte angst vor mir selbst.
am nächsten tag hatte ich eine therapiestunde. miene ärztin fragte, ob ich suizidgedanken hätte. als ich nicht antwortete sagte sie,daß jetzt schluß sei, ich nicht mehr heim darf. sie telefonierte mit der psychiatrie einer uniklinik in einer anderen stadt und meldete mich an.sie packte mich ins auto und ab gings.
ich konnte noch kurz bei karo vorbei (mit ihr), schlüssel bringen
, denn sie mußte sich um meine schweine kümmern. dann ging es über die autobahn in die uniklinik. meine ärztin kümmerte sich um den papierkram in der klinik und lieferte mich auf der station ab, sprach noch kurz mit der ärztin und fuhr dann.
ich bin meiner ärztin heuite sehr dankbar dafür, aber vor 2 jahren habe ich sie dafür gehaßt!
demnächst mehr über die erlebnisse,die mich wieder ins leben brachten.
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