- Was ist zuerst passiert?
- Schluck beschwerden, Vergrößerung der Schilddrüse
- Wann ist es passiert?
- im Laufe das letzten halben Jahres
- Was ist sonst passiert?
- Diagnose Krebs
- Wie endete es?
- das ist noch offen
Hallo,
ich bin nun 33 Jahre alt geworden vor einigen Tagen und stolze Mama, (Ehe-) Frau und beruftätig.
Zu meinem großen Schock wurde bei mir vor kurzem Schilddrüsenkrebs diagnostizeirt. Ich habe einen großen Knoten auf der linken Seite meiner Schilddrüse und außerdem noch einen kleineren auf dem rechten Lungenflügel.
Als ich dies erfahren hab, hatte ich das Gefühl die Welt bleibt stehen, ich hab es nicht begreifen können. Als der Arzt es mir mitteilen musste fühlte ich mich nicht als wäre ich das die dort saß, ich hatte das Gefühl ich würde das Szenario von außen betrachten.
Ich war so sauer, ich hatte immer gesund gelebt, nie geraucht imemr Sport gemacht, aber warum nur ich? Warum? Womit hab ich das verdient... ? Ich kam mir vor wie bestraft...
Leider muss ich sagen dass die psychische Betreung bei meinem Arzt nicht so gut war, ich wurde nicht aufgefangen. Ohne wirklich Informationen wurde ich heimgeschickt...
Ich bin dann erst mal fast 3 Stunden wie apathisch durch die Stadt gelaufen... bis mein Mann anrief wo ich denn bleibe wegen dem Essen
Ich bin dann heim und hab es niemandem erzählt- was wohl ein Fehler war, ich hatte eine Woche mit mir gehadert... und war sehr depressiv, bis ich mich einer freundin anvertraut habe, die mit mir zu einem anderen Arzt gegenagen ist.
iIm Anschluss habe ich es der gesamten Familei erzählt... ich weiß es ist schwer auch für meinen Mann, vorallem für die Kinder... die jungste fragte: "Ist Mami so sehr krank dass sie bald bei Oma und Opa ist?
Das war sehr hart für mich... ich will dagegen Kämpfen, noch etwas vom Leben haben... meine Kinder noch ein Stück auf ihrem Weg begleiten
In einerWochen nun habe ich meinen Op-termin, ich hoffe dass man alles entfernen kann... und ich hoffe dass ich die Kraft hab diesen Weg zu gehen. Alle denken von mir dass ich eine starke Frau bin - aber eigentlich bin ich schwach, das macht mir Angst!
Nach der Op mach ich eine Schilddrüsenhormon- und Supressonstherapie...
Um nicht panisch zu werden sauge ich alle Informationen nur so in mich ein, und kümmer mich ansonsten um meine Kinder, die lenken mich ab... ich hoffe so sehr dass alles gut geht... aber die Angst bleibt doch immer, auch wenn man sich gut in den Hintergrund gedrängt hat....
Ich hoffe jemand der auch in meiner Lage ist oder war schreibt auch etwas, hat den Mut seine Geschichte zu erzählen!!
Ich wünsche allen Gesundheit - das wichtigste was wir haben können
Eure Emanuela
Stichworte (Tags):
Erfahrungsbericht Krebs, Krebsop, Schilddrüsenkrebs
Vor mehr als 3 Jahren erstellt, letzte Aktualisierung vor etwa 1 Jahr
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