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Erfahrungsbericht: Es begann harmlos... und endete mit einer schlimmen Diagnose
- Was ist zuerst passiert?
- Rückenschmerzen
- Wann ist es passiert?
- vor 10 Jahren
- Was ist sonst passiert?
- Ärztemarathon
- Wie endete es?
- Diagnose: Hodenkrebs
Vor 9 Jahren wurde bei mir Hodenkrebs diagnostiziert. Der krebs wurde sehr spät erst erkannt, wodurch ich bereits Metastasen in der Leber und Lunge und große Lymphpakete im Bauch hatte!
Mittlerweile bin ich gesund, und sehr glücklich über mein "zweites Leben", welches mir geschenkt wurde!!!!
Ich möchte euch in mehreren Erfahrungsberichten, die ich nach und nach verfassen werde, über meine Krankheit und meinen Weg berichten. Ich hoffe ich kann anderen, mit ähnlichem Schicksal oder Angehörigenvielleicht helfen und einen Einblick und Informationen geben!
Ich hatte bis zur Diagnose keinerlei Schmerzen im Hoden verspürt, wodurch es so spät erkannt wurde. Ich bin aufgrund starker Rückenschmerzen zu meinem Arzt gegangen.
Ich arbeitete zu dieser Zeit sehr viel, und dachte es käme vom vielen im Büro sitzen und dass ich viel zu wenig Sport betrieb.
Natürlich dachte ich mir nicht großartig was - sind ja nur Rückenschmerzen war mein Gedanke.
Mein Hausarzt überwies mich zu ein paar Fachärzten, als die Rückenschmerzen nach einer Woche nicht besser wurden!
Ich wurde geröngt, am Rücken und bekam eine Darmspiegelung, aber es gab keinen besonderen Befund.
Nun ging es eine ganze Weile so weiter - ohne zu wissen was denn nun der Grund für meine Rückenschmerzen war. Als es unerträglich wurde, lies ich mich in ein KH einweisen. Diese konnten aber auch nichts wirklich feststellen udn gaben mir nur Schmerzmittel.
Ich wusste damals nicht was ich noch weiter tun sollte - niemand wusste woher die Rückenschmerzen kamen.
Ma hatte mir schon nach über einem halben Jahr Ärztemarathon nahe gelegt ob ich mir das alles nur einbilde - aber die Schmerzen waren einfach da... ich spürte sie doch!
Nach dem ich zu einem Neurologen und Psychater überwiesen wurde, kam endlich die erste Diagnose.
Er stellte fest dass ich eine Gewichtsabnahme von mher als 2 kg innerhalb einer Woche hatte und tastete meinen Bauch ab, und stellte einen Tumor fest, worauf er mich wieder ins Kh überwiese.
Bis dahin hatte ich schon mehr als 10 Kg gewicht verloren und reichlich Beschwerden kamen hinzu. Im KH wurde ein CT erstellt, und endlich gab es die Diagnose: großes Lymphpaket, am linken Hoden ein derber höckriger Tumor von ca 2,5 cm, Metastasen in Leber und Lunge.
Vom ersten Arztbesuch bis zur Diagnose verging ein ganzes Jahr! Ich konnte es nicht fassen, wie kann es sein, dass es ein ganzes Jahr nicht erkannt wurde. Mir schon nahegelegt wurde dass ich ein psychisches Problem haben könnte!
Die Diagnose schlug ein wie eine Bombe, es war ein richtiger Schlag ins Gesicht, vorallem da es schon so fortgeschritten war.
Ich konnte überhaupt nicht damit umgehen, ich dachte zu diesem Zeitpunkt: " ...so, das wars jetzt! Und was hast du mit deinem LEben gemacht? Nur gearbeitet... sch*****"
Stichworte (Tags): Diagnose Hodenkrebs, hodenkrebs
Vor mehr als 3 Jahren erstellt, letzte Aktualisierung vor etwa 1 Jahr
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