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Erfahrungsbericht: Per Zufall zu Nierenkrebsdiagnose
- Was ist zuerst passiert?
- Herzprobleme
- Wann ist es passiert?
- vor 7 jahren
- Was ist sonst passiert?
- durch zufall wurde nierenkrebs erkannt
- Wie endete es?
- Niere wurde entfernt, bei der anderen nur Tumor
Ich möchte hier meine Erfahrungen mit Nirenkrebs nieder schreiben und damit anderen Betroffenen oder Angehörigen evtl Mut zu machen!
Vor 12 Jahren habe ich meinen jetztigen Mann kennengelernt. Er war damals top fit. Wir haben vor 7 Jahren geheiratet und verbrachten wunderschöne Flitterwochen in Südafrika! Kaum zurück in Deutschland klangt mein Mann Karl über Herzschmerzen.
Wir fuhren direkt vom Flughafen in das Uniklinikum, wo er in der kardiologischen Abteilung gleich eine Herzkatheteruntersuchung bekam.
Sie stellten fest dass zwei der dre iwichtigen Herzkranzgefäße derart verengt waren, dass man ihn gar nicht mehr heim ließ, sondern verlegte ihn prompt in die Herzchirurgie wo er einige Tage später auch operiert wurde und einen Bypass bekam.
Ich war total in Angst und konnte kaum noch schlafen.
Im nachhinein erfuhren wir, dass ein sehr fähiger Assistenzart, gott hab in seelig, bei den Voruntersuchungen wohl ein paar Ungereimtheiten bei den Ultraschallaufnahmen seiner Nieren festsellte und einen anderen Arzt hinzugezogen hatte. Das Ergebnis des Befunds der beiden Ärzte lautete Nirenkrebs, in beiden Nieren befanden sich Tumore. Ich hatte kaum die Herzoperation überstanden dann kam schon die nächste Horrorgeschichte. Ich war unfassbar geschockt, vor einigen Tagen lagen wir noch glücklich am Strand und nun lag mein ganzes Leben in Scherben vor mir!
Nachdem wir uns etwas gefasst hatten wurden wir auf das nächste Problem aufmerksam gemacht!
Wenn nur eine Niere betroffen gewesen wäre, hätte man sie komplett entfernen können (Nephrektomie) mitsamt der Nebenniere und der umliegenden Lymphknoten. Die andere Niere hätte dann nach kurzer Zeit die Funktion der fehlenden übernommen!
Diese Möglichkeit war ausgeschlossen, da beide Nieren betroffen waren - ich kann mich noch genau an diesen Moment erinnern, mir war unerklärlich kalt geworden, obwohl wir Hochsommer hatten und ich hörte alles ganz dumpf, ich hatte so unglaubliche Angst um meinen Karl.
Die Therapie die für uns in Frage kam war etwas komplizierter erklärte man uns. Die stärker betroffenen Niere sollte komplett entfernt werden und zu versuchen nur den Tumor aus der anderen Niere zu entfernen. dies kann man aber nciht garantieren dass es funktioniert!
Sofort war mir klar, wenn dies nicht klappen würde, wäre Karl ab diesem Moment ohne funktionierende Niere dialysepflichtig. Und was das bedeutet muss ich ja wohl nicht erklären. die Lebensqualität wäre dadurch sehr eingeschränkt!
Es blieb nichts anderes übrig als das Wagnis einzugehen....
Die Operation dauerte eine gefühlte Ewigkeit - in dieser bangen Zeit des Wartens hab ich ängste durchgestanden die kann man sich vielleicht nicht vorstellen!!!
Ihm geht es mittlerweile besser, er hat sich von beiden Operationen erholen können. Und was das größte ist, die Op hat genau so geklappt wie wir uns das vorgestellt hatten. Ein großteil der einen Niere konnte erhalten werden, die mittlerweile sogar recht gut arbeitet!
Diese Zeit hat uns noch enger zusammengeschweist!
Stichworte (Tags): Nierenkrebs, Nierentumor, Nierenzellkarzinom, Nierenzellkreb
Vor mehr als 3 Jahren erstellt, letzte Aktualisierung vor mehr als 3 Jahren
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