- Was ist zuerst passiert?
- ich aß massen an süßigkeiten
- Wann ist es passiert?
- in meiner kindheit
- Was ist sonst passiert?
- ich musste eine diät machen
- Wie endete es?
- eigtl ganz gut
Alles begann eigtl in meiner Kindheit.
Irgendwann war ich in meiner Kindheit an einem Punkt, an dem die abendlichen Essen mit meinen Eltern zur Qual wurden. Ich hatte partout kein Appetit, jede Stulle, jedes Essen war eine Qual.
Anstatt der Abendessen hatte ich viel mehr das Bedürfnis nach Süßigkeiten. Fast täglich plünderte ich mein Geheimfach, ich konnte einfach nicht ohne..
Dazu kam das ich immer öfter müde war, erschöpft, den Beitritt in einen Schwimmverein musste ich nach 3 Monaten wieder zurücknehmen, da es einfach zu anstrengend war.
Des öfteren versuchte ich mit meinen Eltern darüber zu reden, traf allerdings nur auf Missverständnis, da die Symptome kamen und gingen, mal mehr, mal weniger. Es war nicht ihre Schuld, ich konnte es selbst nicht wirklich in Worte fassen oder beschreiben.
Auf die Idee zum Arzt zu gehen, kam ich nie, dazu waren die Symptome für mich nicht "schlimm genug".
Mit der Zeit erfuhren auch meine Verwandten davon und ich bekam den Ruf ein Hypochonder zu sein.
Während der Oberstufe und der ersten Semester an der Universität verbesserte sich mein Zustand auch nicht. Manchmal war ich matt, müde, hatte nur Süßigkeiten im Kopf und war antriebslos.
Dann lernte ich meinen Freund kennen, welcher mir sofort riet zum Arzt zu gehen. Ich hatte ehrlich gesagt etwas Angst, da ich gerade in den letzten Jahren immer wieder als "Möchtegern-krank" abgestempelt wurde... ich hatte Angst nicht ernst genommen zu werden.. abgestempelt zu werden!
Nach einigen Wochen und vieler Überredungskunst (auch etwas Druck) durch meinen Freund, ging ich mit ihm zum Arzt.
Diagnose: Pilze
Die Reaktion meines Arztes war relativ nüchtern, er verschrieb mir eine Diät und ein Medikament namens "Nystatin".
In der Folgezeit aß ich nur gesunde Sachen, stellte meine Ernährung komplett um. Dies klingt garnicht so leicht, wie man sich das vorstellt, immerhin habe ich mir meine Ernährung jahrelang "antrainiert"! Aus einem gewohnten Muster auszubrechen ist zwar nicht unmöglich aber schwer. Mein Freund unterstützte mich sehr und mit ihm verbannte ich die Süßigkeiten und alles Zuckerhaltige.
In den folgenden Tagen und Wochen knabberte ich sprichwörtlich nur Möhren und andere gesunde Sachen..
Ich merkte relativ schnell, dass ich mehr Kraft hatte, mit mehr Power in den Tag startete, die Müdigkeit war weg..
Nach einigen Wochen ging ich erneut zum Arzt, Diagnose: Keine Pilze mehr!
Ich war danach unendlich froh, dass diese "Fremdkörper" endlich aus meinem Körper raus waren.
Ich lebe heute leichter, besser und bewusster! Positive Nebeneffekt von der Diät war, dass ich abnahm. Ich war vorher nie dick, trotz der Süßigkeitenorgien, dennoch nahm ich circa 4 Kilo ab und ernähre mich heute gesünder denn je.
Wenn ich es heute mit Süßigkeiten übertreibe, kommen die Symptome ab und an wieder, je nach Konsum.
Heute weiß ich allerdings, dass ich nicht spinne, ich weiß wie ich das Problem angehen kann und das es an mir liegt, wie ich mich fühle...
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Arzt, Behandlung, Ernährung, magen, magenpilz, Mund, mundpilz, Pilz, Süßigkeiten, Therapie
Vor mehr als 3 Jahren erstellt, letzte Aktualisierung vor mehr als 3 Jahren
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