Erfahrungsbericht: Manchmal kotzt mich alles an !!!!

Was ist zuerst passiert?
Ist schon lange her
Wann ist es passiert?
seit bis jetzt
Was ist sonst passiert?
manchmal auch was positives
Wie endete es?
??????????????

Da dieses die persönliche Kummerecke ist kann ich vielleicht auch mal alles loswerden was mich bedrückt.

Ich hatte eine sehr schöne Kindheit mit meinen Eltern und meinen Großeltern von denen mein Opa immer für mich da war .

Ich war zwar schon fast immer zu dick denn ich hatte fürchterliches Untergewicht bei meiner Geburt das hat meine Familie gründlich geändert, Ich kenne also auch die Hänseleien der anderen Kinder/ Jugendlichen sehr gut, aber ich habe mich im Laufe meines Lebens damit arrangiert wie mit so vielem anderen auch .

Ich lernte mit 16 1/2 Jahren meinen damaligen Freund kennen mit dem ich 2 Jahre sehr glücklich war ,trotzdem er 10 Jahre älter war als ich aber es hat dann doch nicht so richtig gepasst denn er war gefühlt ungefähr 40 Jahre älter als ich will sagen er hat keinerlei Blödsinn mitgemacht hat nur auf seine Job als Substitut hingewiesen daß er sich in seiner Position so etwas nicht leisten kann u.s.w. Somit war für mich klar ich wollte mit 18 Jahren doch auch etwas leben und nicht zurückgezogen nur daheim vor`m Fernseher sitzen und vor mich hinvegetieren . Das war jedoch fast mein Ende denn er hat 3 Jahre gedroht sich umzubringen wenn ich ihn verlasse und ich hatte so viel Angst und wusste nicht was ich machen sollte daß ich auch meiner Familie lange Zeit nichts davon erzählte .Hätte ich tun sollen denn meine Mutter stand voll hinter mir als ich nach langen drängen von ihr endlich sagte was Sache ist und habe mich nach zwei Selbstmordversuchen seinerseits mit Krankenhaus und Magen auspumpen von ihm getrennt. Er hat zwar nach ein paar Jahren dann eine andere Frau geheiratet und sich wieder scheiden lassen aber kurz darauf hat er sich dann endgültig das Leben genommen was ich heute noch als bittere Erfahrung mit mir herumtrage.

Kurz danach habe ich meinen heutigen Lebensgefährten kennen und lieben gelernt , er hat allerdings am Anfang unserer Beziehung noch ziemlich unter der alten Beziehung leiden müssen was mir heute noch unendlich leid tut. Kurz darauf zogen wir in eine eigene Wohnung und durch eine banale Grippe und einen Arztbesuch wurde bei meinem Mann ( wir sind noch immer nicht verheiratet aber ich nenne ihn jetzt einfach so ) Hodenkrebs diagnostiziert und es wurde ein Hoden entfernt, er hat sämtliche Untersuchungen und Operationen über sich ergehen lassen und der Krebs hat sich Gott sei Dank nicht mehr gezeigt. Wir sind auch heute noch nach 27 Jahren glücklich obwohl unser beider Kinderwunsch sich nicht erfüllt hat, da er nicht zeugungsfähig ist und das mit den Befruchtungen damals noch sehr schwierig und am Anfang war . Da er zu dieser Zeit selbstständig war ist das mit einer Adoption auch nicht zu realisieren gewesen durch die Anforderungen der Ämter. Wir haben dann unser Leben so schön wie möglich gemacht und sind viel herumgereist was wirklich eine sehr schöne Zeit in meinem Leben war . Bis mein Vater krank wurde er hatte schon in frühen Jahren Diabetes was aber sehr spät erkannt wurde, zufällig durch einen privaten Teststreifen meines Onkels . Und so mit ci. 51 Jahren wurde ihm das erste Bein amputiert und er lag mit einem sich auflösenden Rückenwirbel 12 Wochen im Gipsbett. Danach kam ständig irgend ein Doppelschlag 1990 sollte ihm ein Schand für die Dialyse ( Nierenversagen) eingesetzt werden und gleichzeitig wurde Darmkrebs diagnostiziert nach einer Woche Intensiv ging`s dann wieder, jedoch musste er seitdem jeden zweiten Tag an die Dialyse und der Tag war dann gelaufen denn er war dann immer sehr angeschlagen und lag in seinem Bett. Meiner Mutter ging es in dieser Zeit auch nicht so rosig durch die ganzen Sorgen hatte sie mit Magengeschwüren zu kämpfen und hatte in ihrer besten Zeit gerade noch 42 Kilo. Gott sei Dank hat mein Mann auf einer Geschäftsreise nach Kanada damals erfahren daß es eine Tablettenkur gibt, gegen diese Bakterien und damit hatte sie auch grossen Erfolg und es ging wieder aufwärts mit ihr.

So nebenbei ist dann an Ostern 1993 heimlich still und leise mein Opa gestorben . Ich wollte am Karfreitag meine Großeltern besuchen aber meine Oma sagte ich solle nicht böse sein Opa gehts heute nicht so gut und ich soll doch wenn wir wieder da sind am Montag kommen, wir sind über´s Wochenende weggefahren, aber da war er schon tod und ich platt wie kann ein Mensch der immer voll fit war, er ist jeden Tag seine 1000 m geschwommen und radgefahren, autogefahren zwar nicht mehr so gut wie früher, er war ja auch schon 83 aber ihm hat nie irgendetwas gefehlt.

Ich bin aus allen Wolken gefallen und habe schwer demit gehadert daß er so einfach gegangen ist aber nach dem Leidensweg und Tod meines Vaters wünsche ich allen, wirklich allen Menschen so einen Tod wie meinem Opa.

1996 hatte mein Vater dann einen Hörsturz und März/ April 1997 zwei schwere Schlaganfälle mit Verlust der Sprache er war dann im Pflegeheim angemeldet und war da ci. einen Tag bevor er wieder in die Klinik kam da sein zweites Bein schon schwarz wurde. Nach einem halben Jahr Klinik und zwei Operationen erst Abnahme des Beine unterhalb des Knies dann oberhalb, da schlechte Wundheilung kam er wieder in das Pflegeheim zurück ich war blöderweise die erste die da war und den Blick vergesse ich mein Lebtag nicht er hat absolut nicht verstanden warum er nicht mehr heim konnte, ging aber nicht mit einer kleinen Zweizimmerwohnung im dritten Stock ohne Möglichkeit von Hilfsmitteln für die Pflege zuhause und kein Geld um solche zu installieren oder umzuziehen.

Wir sind dann halt jede Woche, meine Mutter jeden Tag zu ihm gepilgert und haben versucht ihn so gut wie möglich aufzuheitern jedoch war das Heim, zwar in der Nähe meiner Mutter, aber nicht wirklich traumhaft, so hat meine Mutter z.B. Fußpflege zahlen sollen für keine Füsse ??? Das hat sie damals ziemlich aus dem Gleichgewicht geworfen . Am 16 Februar mein Mann war geschäftlich in der USA ,hat das Heim angerufen meinem Vater geht es sehr schlecht und sie haben ihn ins Krankenhaus da sein komletter Körper versagt. Ich bin dann am nächsten Tag zu ihm und habe mich von ihm verabschiedet und habe ihn endlich losgelassen, denn ich glaube ich war daran schuld daß er nicht gehen konnte, denn ich konnte ihn nicht loslassen daraufhin verschied er friedlich am 18 Februar 1998 im Krankenhaus . Meine Mutter hat dann morgens angerufen und wir sind ins Krankenhaus gefahren und zum Bestatter und den Rest von dem Tag weiß ich nicht mehr. So ganz habe ich den Tod meines Vaters auch heute noch nicht verkraftet, was so eigentlich nicht stimmt den Tod habe ich ihm gegönnt als Erlösung für ihn und uns aber das wie, hängt mir heute noch nach, weshalb hat er so elendig vor sich hinvegetieren müssen, mein Vater war kein böser oder schlechter Mensch

WAAARRRRRRUUUUUUUMMMMMMMMMMMMMMMM

1999 kam dann die geschäftliche Pleite meines Mannes wovon wir uns bis heute nicht erholt haben.

2003/4 hatte meine Mutter zwei kleine Schlaganfälle, die aber zufällig diagnostiziert wurden, da sie mit vermuteten Astma, was sich allerdings als COPD herausstellte im Krankenhaus war, da wusste ich aber noch nicht was das heisst Morbus Parkinson was damals auch diagnostiziert wurde, das Jahr war dann so lala aber es ging soweit, gut war daß sie endlich einen ganz guten Arzt hatte der sie zumindest dazu gebracht hat jeden Monat zu kommen und ihre Untersuchungen machen zu lassen was gar nicht so einfach ist da sie kein Arztgeher ist . Dann ging `s wie bei meinem Vater langsam los, 2005 hat sie sich den Arm gebrochen bei Glatteis und im Januar 2006 eine Rückenplatte angebrochen, sie war dann 1/4 Jahr bei mir und ihre damals gemessene Knochendichte war nicht die beste und somit war dann letztes Jahr eine neue Hüfte fällig. Ich hatte sie dann letztes Jahr immer wieder bei mir um sie auch körperlich aufzubauen und im Juli wurde sie operiert. Ihren Hund habe ich seit Mai letzten Jahres bei mir da sie die drei Treppen nicht mehr so oft laufen konnte aber umziehen kam nicht in Frage .Ich bin aber dann letztes Jahr als sie auf Reha war mit ihrer Wohnung zu meiner Schwiegermutter ins Haus gezogen die auch Parkinson, aber auch eine seltsame Blutkrankheit seit letztem Jahr hatte . Im September ist sie dann in ihre neue Wohnung gezogen und bis Dezember sind die beiden auch ganz lustig miteinander klargekommen. Anfang Dezember ist meine Mutter dann ins Krankenhaus gekommen da sie gestürzt ist und Mitte Dezember nochmals. Mein Mann war dann nur noch für die beiden unterwegs denn seine Mutter musste ständig zum Arzt wegen ihrem Blut und meine wegen ihrer Fallsucht bis seine Mutter dann am 14. Dezember ins Hospiz kam. Wir haben dann zwar noch alle Weihnachten miteinander gefeiert aber am 29. Dezember starb meine Schwiegermutter im Hospiz . Und meine Mutter hatte zwei starke Schübe und kam in das gleiche Heim in dem meine Schwiegermutter starb am 2. Januar 2008 unzurechnungsfähig und total verwirrt.

UND DA SAG ´ NOCH MAL WER, DAS LEBEN SEI LUSTIG

Jetzt geht es ihr wieder den Umständen entsprechen gut und damit stehe und falle auch ich.

Es ist jetzt ein Jahr später und sie hat sich weitgehendst wieder erholt in dem Heim, jedoch kann sie nicht mehr alleine bleiben, da sie immer wieder stürzt und dann keiner da ist wenn sie alleine wohnt. Ich kann meinen Job nicht aufgeben um sie bei mir zu haben und sie zu pflegen und ich weiß auch nicht ob ich das schaffen würde.

Damit meine volle Bewunderung an alle Menschen die ihre Lieben daheim pflegen.

Ich habe mich jetzt weitgehendst damit arrangiert, daß meine Mama in dem Heim ist, obwohl ich ihr in der Vergangenheit versprach sie nie in so ein Heim zu geben, jedoch manchmal bricht sich der Schmerz darüber, sie so sehen zu müssen, wieder durch und ich fühle mich bescheiden so wie heute.

Ich werde dann, so wie jeden Sonntag zu ihr fahren und hoffe aus tiefstem Herzen daß es ihr gut geht denn damit stehe und falle ich immer noch.

Ich habe manchmal das Gefühl daß alle die ich liebe von mir gegangen sind und ich ganz alleine ( außer mein Mann) auf der Welt stehe und kämpfe.

Vielleicht bin ich auch ungerecht und vielen anderen ergeht es ebenso.

So es ist wieder ein Jahr vorbei mit reichlich Problemen und es geht so weiter.

Nachdem die Stationsleitung in dem alten Heim geändert wurde und die neue Leitung der festen Überzeugung war, nur ein ruhiger Bewohner ist ein guter Bewohner und es mit der Heimleitung auch so die eine oder andere Unstimmigkeit gab, ist meine Mama jetzt seit Oktober letzten Jahres in einem neuen Heim das meiner Meinung nach um Welten besser ist, da hier immer Pfleger/innen da sind die sich um ihre Leute kümmern und sie auch immer alle zusammensitzen in dem Aufenthalts/Speisesaal und nicht total verpeilt alleine in ihren Zimmern, wie es in dem vorherigen Heim war. Allerdings besser wird die Krankheit nicht und blöderweise liegt sie auf der Stimme und so kann ich meinen Mama nur verstehen wenn sie einen besonders guten Tag hat. Aber ich bin wieder beruhigter und weiß sie gut aufgehoben.

Und weiter geht`s ich bin dann heuer freiwillig in die Hautklinik, da meine scheußliche Akne Inversa Anfang des Jahres alles gab und ich am Oberschenkel so eine Massenansammlung an Abszessen bekam daß ich nur noch liegen oder stehen konnte würg. Ich war dann mal wochenlang in der Klinik und meine Mama hat sich wärend dessen ein Bein gebrochen, da sie immer alleine aufsteht,was nicht mehr so einfach geht und trotzdem sie mit Engelszungen auf sie einreden das nicht zu machen, naja wenn keiner da ist dann macht sie es trotzdem aber immer noch besser als einen ruhiggestellten Zombie. Sie kam dann in die Klinik in unserer Stadt und die hätten sie fast verhungern und verdursten lassen, da sich kein Schwein um sie gekümmert hat aber eine Magensonde einsetzten das wollten sie, ist ja auch einfacher grrrrrrrrrrrrrr entschuldigt aber VOLLARSCHLÖCHER !!!!!!!!!! seit sie wieder im Heim ist ißt & trinkt sie auch wieder, zwar mit ständigem anhalten zum trinken aber sie macht es selber. Und die im Krankenhaus haben meinen Mann dann auch noch blöde angemault weil ich am Tage meiner 2ten OP keine Entscheidung dazu treffen konnte und wollte, er wird das ja wohl machen können..... ja geht`s noch ???????????? Da wir uns dann einen Tag später dagegen entschieden haben, haben sie, sie auch sofort entlassen, naja das ist auf alle Fälle die Klinik meines Vertrauens.................. Und das obwohl sie eigentlich noch eine Augenop vor sich hatte aber da ihre Nierenwerte so im Keller waren, haben wir das erst einmal zurückstellen müssen, dank der Deppen in der Klinik.

2 Wochen später hatte mein Wau einen Herzinfarkt und hatte Wasser in der Lunge und das am gleichen Tag an dem sich mein Mann die mittlere Zehe brach also nachmittags Mann in die Klinik und abends `nen Doc suchen für den Wau aber er hat`s wieder einigermaßen geschafft o.k. daß er mit seinen 14 Jahren noch am Leben ist, ist für einen Retriever sowieso schon klasse, jetzt geht es ihm wieder ganz gut aber mein Mann war nur noch draußen Tag und Nacht wegen dem entwässern und das mit einer gebrochenen Zehe die sowieso alleine heilen muß aber das laufen ist trotzdem widerlich und dank der oben beschriebenen Klinik hatte er auch kein Tape um die Zehe sondern so etwas wie eine Schwimmflosse ???? Häääääää Der Ortopäde war auch sehr verdutzt was das sein sollte und hat dann getapt.

Dann kam meine Tante in die Klinik auch auf drängen von meinem Mann weil sie immer mehr abnahm die letzten 2 Jahre aber sie läßt sich ja auch nichts sagen und was war, sie hatte Magen und Darmkrebs und wurde vor 3 Wochen operiert jetzt geht es ihr soweit wieder gut und alles ist erwischt worden aber sie ißt und trinkt nicht mehr hallooooooooo jetzt langt`s aber und das alles mehr oder weniger wärend ich in der Klinik war, männo langsam langt`s ich mag nimmer ich hätte bitte gerne mal ein paar Jahre Ruhe und keine neuen Sorgen und Probleme mehr.

Vor allem ich liege ja auch noch weitgehenst zuhause herum, da ich auch noch leise vor mich hinheile und mir noch reichlich Haut auf meinen noch immer offenen Wunden fehlt.

So jetzt erst mal Schluß schau`n mer mal wie`s weitergeht.........





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Vor mehr als 3 Jahren erstellt, letzte Aktualisierung vor mehr als 2 Jahren

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Kommentare

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  • Deine Familie

    Mann oh Mann schwere Lektüre ,ich habe ja auch medizinischen Horror hinter mir mit ca 25 Operationen u.s.w.ist zum kotzen ,was jeder für schlimme Erfahrungen ,Trauer ,Schmerzen,Verluste...die Liste scheint bei uns Beiden ssehr sehr lang zu seien.Halte durch ...mehr kann man dazu gar nicht sagen und veil Kraft alles Liebe Tina

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