Erfahrungsbericht: Mein Leidensweg

Was ist zuerst passiert?
Ich hatte Stiche in der brust
Wann ist es passiert?
am 19.2.l2008
Was ist sonst passiert?
bitte lesen
Wie endete es?
Ende ist noch offen

Als ich am 18.2.2008 aufstand, war die Welt noch in Ordnung. Gut eine Stunde später, ich war gerade dabei meine Tochter die zur Schule ging zu verabschieden, da bekam ich Krämpfe in der Brust. Gott sei Dank ist mein Hausarzt zwei Etagen tiefer und ich ging sofort zu ihm. Er schrieb sofort ein EKG und ich durfte nicht einmal mehr nach oben in meine Wohnung. Er rief den Notarzt und ich kam mit Verdacht auf Herzinfarkt ins Krankenhaus. Dort teilte man mir am nächsten Tag mit das sich das EKG wieder normalisiert hat und ich einen Angina Pectoris Anfall hatte. Aber um ganz sicher zu gehen möchte man nächsten Tag einen Herzkatheter machen. Es wird schon nichts passieren dachte ich und stimmte dem zu. Da begann mein Leidensweg, der noch immer anhält.

Man stellte eine Dreigefäßerkrankung fest und ich bekam direkt beim Herzkatheter einen Herzinfarkt. Der gesamte Eingriff dauerte drei Stunden (man setzte mir einen Stent) und ich fand mich im Anschluss auf der Intensivstation wieder. Dort blieb ich zwei Tage und anschließend noch 5 Tage auf der Station.

Dann durfte ich nach Hause und es wurde vorher noch ein Rehaantrag gestellt. Ich begann dann die Reha und bekam am 5. Tag eine Restenose. Es war der 19 März. Die Stentstelle hat wieder zugemacht. Also wieder einen Herzkatheder und es wurde dort noch ein Stent gesetzt. Zwei tage später durfte ich wieder nach Hause. Leider hat diesmal die Leistenarterie den Kathetereingriff nicht überstanden und hat zugemacht. Ich konnte keine zwei Meter mehr laufen. Wieder ging es nicht das ich die Reha weiter machte. Ich musste am 9. April wieder ins KH und mich operieren lassen. Es war eine größere OP und ich bekam eine Sylikonpatch gesetzt. Wieder musste ich einen Tag auf die Intensivstation. Diesmal war ich 10 Tage im KH. Da die Unterbrechung während der Reha zu lang war, konnte ich diese nicht fortführen. Am 23.5 bekam ich wieder eine Restenose und musste ins KH. Diesmal machte man eine Ballonaufdehnung, da man da wohl keinen Stent mehr setzen kann. Nach 5 tagen wurde ich wieder entlassen und man stellte einen erneuten Rehaantrag. Vom 16.6. bis 7.7. machte ich dann die ambulante Reha. Dort wurde meine Medikation noch hin und wieder verändert.

Nach der Reha ging erst einmal alles einigermaßen normal weiter. Ich hatte ab und an einen Angina Pectorisanfall, aber der ging immer wieder weg. Am 28.7. war dann unser Urlaub angesagt. Es ging wie immer nach Bayern zu den Schwiegereltern. Leider konnte ich den Urlaub nicht wirklich genießen. Ich bekam wieder eine Restenose. Aber ich hatte en festen Willen bis Berlin durchzuhalten. Was soll ich in München und meine Familie ist in Berlin? Am 11.8. waren wir wieder zu Hause und am nächsten Tag überwies mich mein Arzt sofort wieder ins KH. Diesmal aber in ein anderes. Zuerst hat man auf die CD vom anderen KH gewartet, als die aber nicht kam musste man die gesamte Katheteruntersuchung wiederholen. Man stellte fest dass noch ein Gefäß zu 70 % verengt ist und hat dort einen Stent gesetzt. Da ich aber immer wieder zumache, setzte man diesmal einen Medikamentenstent. Man wollte noch an die alte Stelle ran, aber mir ging es auf einem Mal sehr schlecht und sie haben die Behandlung abgebrochen. Jetzt muss ich am 19.9. wieder ins KH und sie setzen noch einen Medikamentenstent in das schon gemachte Gefäß. Zurzeit habe ich ganz wenige Beschwerden, und ich hoffe dass ich nach dem nächsten KHaufenthalt etwas normaler leben kann.

Ein Bypass war auch schon im Gespräch, da ich aber erst 54 Jahre alt bin wollen die Ärzte da noch nicht ran. Darüber bin ich sehr froh.

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Kommentare

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  • Ich bin auf der Suche nach Leuten, die mit Strophanthus Erfahrungen haben. Mein Bruder hat einen Herzinfarkt gehabt und mein Vertrauen in die Medikamente, die er kriegt, ist erschüttert. Habe Ihren Bericht gelesen. Hoffentlich haben sie gute Leute um sich um dieses Ausmaß an Kathastrophe auszuhalten und trotzallem die Lebensfreude nicht zu verlieren, weil sonst ist man ja verloren in diesem Dschungel der Medizin. Seien Sie herzlich gegrüßt von *Anna*

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