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Erfahrungsbericht: Erfahrungsbericht in Bezug auf PTBS Teil 2 chronologisch
- Was ist zuerst passiert?
- Ich war Opfer einer medizinischen Versuchsreihe mit massiver Kobalt Bestrahlung unter unmenschlichen Bedingungen
- Wann ist es passiert?
- 1971 - 1972
- Was ist sonst passiert?
- Folge Wahrnehmungsstörung aufgrund der massiven Bestrahlung
- Wie endete es?
- Mit Heilung jetzt
Ich habe eine Wahrnehmungsstörung und kann die Dinge schlecht auf den Punkt bringen. Zudem sind in dem Erahrungsbericht sehr viele Emotionen. Wenn jemand Fragen hat oder etwas nicht versteht, kann die Peson mich gerne Fragen und eine E-Mail senden!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Vom 19. bis zum 34. Lebensjahr
1989 - 1993
Ich habe die Ausbildung zur Krankenschwester erfolgreich bestanden. Meine Mutter war auch Krankenschwester und ich bettelte nach Anerkennung. Daher wollte ich es auch lernen.
Während der Ausbildung hatte ich eine gute Zeit. Mit denen ich die Ausbildung gemacht hatte, akzeptierten mich so wie ich bin. Ich lernte Achtung und Akezptanz.
Auf den Stationen sah es anders aus. Die Patienten waren meiner Meinung nach hilflos ausgeliefert. Und ich versuchte aufopferungsvoll das Leiden zu Lindern. Zudem war ich praktisch sehr schlecht. Sehr ungeschickt und umständlich. Theroetisch war ich ein Ass. Jeder kam zu mir. Ich habe alles verstanden und erklärte es meinen Kolleginen, mit denen ich das Examen machte.
Auf den Stationen war ich Mobbbing ausgesetzt. Ich war zu doof, es meiner Meinung nach zu begreifen. Das lag an meiner Wahrnehmungsstörung und daran, das mir alles peinlich war und jeder Handgriff ein Odysse. In der mündlichen Prüfung ging ich in einem Raum hinein, da saßen ca 10 Leute und ich habe zwei Minuten keinen Ton herausgebracht. Wie damals. In den Hörsaal, da wurde ich auch den vielen Menschen vorgeführt. Jedenfalls habe ich nach zwei Minuten gesprochen und mündlich teilweise sehr gut abgeschnitten. Praktisch bin ich einmal durchgefallen. Weil ich ständig die Angst hatte zu versagen. Danach bin ich ca 70 km gefahren und hatte mich ausgeblendet. Ich kann mich nur dunkel an das Ziel erinnern.Der Rest fehlt mir. Vom Anfang an der Ausbildung wurde ich ständig Müde habe mindestens 12 Stunden am Stück geschlafen Ich war müde, müde, müde.
Keine Erinnerung an das traumatische Erlebniss!
1993 - 2004
Berufspraxis:
Alle Bewohner taten mir unendlich leid. Ich wollte das Leiden Lindern und es allen recht machen. Ich habe ab 1996 viel geweint. Und phasenweise den Arbeitsplatz gewechselt. Ich versuchte alles zu kompensieren, um das Leiden der Bewohner zu lindern. Ich dachte es wird besser. Wurde es aber nicht. Ich habe gelernt, eine Situation auszuhalten. Bis zum bitteren Ende wie ich es ab dem traumatischen Erlebniss gelernt hatte. Ich war massiven Mobbing ausgesezt, weil ich es allen Recht machen wollte. Daher konnte ich mich auch nicht durchsetzen.
Meine eigenen Gefühle????
Schmerzen spürte ich gar nicht, Ich habe mit einem Wirbelbruch, einem gebrochenen Finger, mit einem Nasenbeinbruch und mit einer Gehirnerschütterung gearbeitet. Ich hab nie Verantwortung für mich übernommen. Ab 2002 ständig Kreislauf zusammenbrüche auf der Arbeit. Und danach weitergearbeitet.
2002 - 2005
Berufsbegleitende Weiterbildung:
Ich habe gedacht im Pflegeberuf halte ich es nicht mehr aus, daher mache ich jetzt die Weiterbildung zur stellvertretende Pflegedienstleitung. Die Anforderungen wurden mehr. Ich versuchte es dem Pflegepersonal, den Führungskräften und den Bewohnern recht zu machen, was gar nicht ging.
2004
Leben oder Sterben????
Ich habe angefangen für mich etwas zu tun. Wichtig war Reiki für mich. Dadurch habe ich meine Freundin Elke kennengelernt. Danke Elke. Sie hat mir so viel geholfen. Ohne Sie wäre ich gar nicht mehr. Ab da habe ich angefangen mich abzugrenzen. Von meiner Familie und von meinem Arbeitgeber. Anni, die auch mal nein sagt???? Geht gar nicht.Die Situation verschlimmerte sich daher noch. Der Arbeitgeber hatte gezielt Persönlichkeiten ausgesucht, die in einer Form Abhängig waren. Persönlichkeiten wie mich, die nach Anerkennung unter anderem gebettelt haben. Was ich von zuhause nie bekommen habe. Ich habe gearbeitet, gearbeitet, gearbeitet. Meist 200 Stunden im Monat
Keine Erinnnerung an das traumatische Erlebnis
1993 - 2006
Meine Beziehung:
Ich habe 1993 meinen Mann kennengelernt. Er hat schon immer viel getrunken. Er tat mir leid. Das werde ich schon regeln. Wir hatten auch am Anfang viel Spaß gehabt. Ich hatte endlich jemanden gefunden! Ich bin erst mit 32 Jahren von Zuhause ausgezogen, weil ich eine so starke Bindung an meiner Mutter hatte. Ich war absolut unselbständig. Und bin von einer Abhängigkeit in die nächste gerutscht.
Ab 2002 wurde mein Mann depressiv aufgrund seiner Alkoholkrankheit. Saß meist auf den Sofa. Rollo wurde Tagelang nicht hochgezogen. Kommunikation gleich null. Habe ich aber nicht gemerkt. Ich habe es wie gesagt gelernt auszuhaaren und bestimmte Sachen aufgrund meiner Wahrnehmungsstörung nicht zu merken.
Ab 2004 die Abgrenzung
Mein Mann wurde agressiv mir gegenüber, eigersüchtig auf meine Freundin Elke Dem passte es überhaupt nicht, das ich für mich etwas tat. Genauso meine Familie. Ich war derben Angriffen ausgesetzt. Anni, die nicht mehr ja sagt sondern nein. Gibt es gar nicht!
Anfang 2006
Mein Mann und ich haben uns zusammen ein Haus gekauft. Und es komplett renoviert. Zu der Zeit erkrankte sein Vater an Krebs. Wir haben ihn bis zum Tode gepflegt. Wir haben gepflegt, gearbeitet und renoviert. Zwischenzeitlich habe ich an diversen Fortbildungen teilgenommen. Sein Vater ist in Würde eingeschlafen. Das hat mich unheimlich Kraft gegeben. Obwohl ich körperlich am Ende war. Elke meine Freundin stand mir mit Rat und Tat bei Seite.
August 2006
Kompletter Zusammenbruch
Die Attaken auf der Arbeit wurden immer schlimmer. Ich habe weiterhin gearbeitet und nach Anerkennung gesucht. Als der Heimleiter zu mir sagte der Platz ist nicht für sie reserviert, hatte ich außerhalb des Sitzungssaales mal wieder einen Kreislaufkollaps. Ich wollte weiter arbeiten am nächsten Tag. Meine Freundin Elke sagte willst Du noch mehr??? Danke Elke! Ich habe in der Zeit viel abgenommen. Sah fast Magersüchtig aus. Und habe gesagt nein. Habe mich dann krank gemeldet.
Hatte bis dahin wenig soziale Kontakte, zudem war ich immer müde.
Keine Erinnerung an das traumatische Erlebnis
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Vor mehr als 3 Jahren erstellt, letzte Aktualisierung vor mehr als 3 Jahren
Dieser Erfahrungsbericht wurde 515 mal angezeigt.
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