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Gruppe: PSP- die unbekannte Krankheit
In dieser Gruppe finden Sie:
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Details
Die neurologische Erkrankung Morbus Parkinson ist sicher fast jedem Mitbürger bekannt.
In der Regel fällt die Erkrankung zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr auf.
Immerhin betrifft die Parkinson Krankheit 150/200 Patienten/100.000 Einwohner in Deutschland. Bei Personen älter als 65 Jahre sogar bis zu 1.800/100.000 Einwohner.
Die Zahl der nicht erfassten Fälle scheint ziemlich hoch zu sein, so dass viele von 250.000 Patienten ausgehen.
Auf diesem Gebiet ist von Seiten der Forschung schon viel getan worden.
Unser Anliegen ist es nun, ein atypisches Parkinson-Syndrom bekannt zu machen.
Es handelt sich hierbei um die
PSP - Progressive supranukleäre Blickparese.
Entdeckt wurde sie 1963 von den Ärzten und Wissenschaftlern Steele, Richardson und Olszewski, daher ist sie auch heute noch unter der Bezeichnung Steele-Richardson-Olszewski-Syndrom bekannt.
iel Patienten berichten anfangs über ein andauerndes Schwindelgefühl,
Gleichgewichtsstörungen, Gangunsicherheit oder plötzliche Stürze, am häufigsten nach hinten.
Auch Schwierigkeiten beim Lesen, Schreiben, Treppensteigen und Auto fahren können als Erstsymptome auftreten. Sie entstehen durch die Störung der willkürlichen Augenbewegungen.
Im Verlauf der Erkrankung kommt es zu einer fortschreitenden Blickparese aufgrund der zunehmenden Lähmung der Sakkaden (ruckartigen Augenbewegungen), die durch Veränderungen am Hirnstamm entstehen.
Die Patienten berichten über Doppelbilder oder verschwommen sehen. Weitere Frühsymptome der PSP sind Veränderungen der Persönlichkeit, die Patienten ziehen sich zurück und das Interesse an alltäglichen Dingen und Hobbys lässt nach.
Weitere Symptome wie Rigor (Muskelsteifheit), Bradykinese (Verlangsamung der Bewegungsabläufe, Dysarthrie (Sprechstörungen), Dysphagie (Schluckstörungen) kommen nach kurzer Zeit hinzu.
Die Patienten sind nach wenigen Jahren auf den Rollstuhl angewiesen.
Da auch die alltäglichen Dinge des Lebens (waschen, ankleiden, einkaufen, kochen, etc.) nicht mehr selbstständig verrichtet werden können, wird eine 24h-Betreuung notwendig.
Die Schluckstörungen werden im Verlauf gravierend, so dass in vielen Fällen eine PEG-Sonde (perkutane endoskopische Gastrostromie) zur enteralen Ernährung gelegt werden muß.
Ebenso ist eine Kommunikation aufgrund der Sprechstörungen im fortgeschrittenen Stadium der PSP kaum mehr möglich.
Die Patienten sind wie gefangen im eigenen Körper und sämtliche Funktionen sind nicht mehr abrufbar.
Diese Gruppe wurde von esta61 vor etwa 1 Jahr gegründet und hat 1 Mitglieder (0 versteckt).
In dieser Gruppe geht es um die Krankheit Progressive supranukleäre Blickparese.
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