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Gruppe: Hypersomnie
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Details
Die idiopathische Hypersomnie ist durch übermäßig verlängerten Nachtschlaf charakterisiert, ohne dass man weiß, weshalb. Am nächsten Morgen sind die Betroffenen außerordentlich schwer zu wecken und lange schlaftrunken. Auch während des Tages sind häufig längere Schlafepisoden zu registrieren.
Eine übermäßige Tagesmüdigkeit kann auch dann bestehen, wenn der Patient seinen Schlaf als ungestört erlebt; er wacht dennoch morgens müde und abgeschlagen auf und hat das Gefühl, er könne zu jeder Tageszeit schlafen oder macht dies tatsächlich.
Bei Hypersomnie handelt es sich um eine extreme Müdigkeit am Tage. Sie kann als Symptom anderer psychischer oder neurologischer Störungen (vor allem bei Depressionen) oder isoliert auftreten. Bei der Entstehung der Hypersomnie spielen möglicherweise genetische Einflüsse eine Rolle. Die Ursachen sind jedoch noch weitgehend unklar. Auch bei Hypersomnie wird wieder eine organisch und eine nichtorganische Form unterschieden.
Zu den organisch bedingten Hypersomnien gehört die Schlafapnoe (obstruktives oder zentrales Schlafapnoe-Syndrom). Dabei handelt es sich um wiederholte Atemstillstände von mehr als zehn Sekunden Dauer (siehe unten).
Nichtorganische Hypersomnien haben die Form von starker Schläfrigkeit während des Tages. Typisch sind auch Schlafanfälle, die nicht durch eine unzureichende Schlafdauer erklärbar sind. Ferner können sie sich als verlängerte Übergangszeiten vom Aufwachen aus dem Schlaf bis zum völligen Wachsein manifestieren.
Hypersomnie tritt selten auf. Nichtorganische Hypersomnien werden wesentlich seltener gefunden als organische Hypersomnien und als Hypersomnien, die mit psychiatrischen Erkrankungen einhergehen.
Typisch sind
häufige Müdigkeit und Energielosigkeit (u.a. beim sog. "chronic fatigue" Syndrom) und
eine erhöhte Einschlafneigung am Tag, evtl. bis hin zu "Schlafattacken".
Patienten mit Hypersomnie haben ein 1.5 bis 4 mal höheres Risiko als Gesunde, in Autounfällen involviert zu sein.
Die häufigsten Ursachen einer Hypersomnie sind:
chronisches Schlafmanko
Schlaf-Apnoe-Syndrom
Narkolepsie
Ein übermässige Schläfrigkeit am Tage wird Hypersomnie genannt. Das charakteristische Zeichen der übermässigen Tageschläfrigkeit ist der unwillkürliche Drang zu schlafen, ohne es eigentlich zu wollen.Eine Hypersomnie im Sinne der psychiatrischen und schlafmedizinischen Klassifikationssysteme ist definiert als übermäßige Schläfrigkeit während des Tages; diese kann sich entweder durch verlängerte Nachtschlafepisoden, durch ein ständiges Schlafbedürfnis während des Tages und/oder durch das regelmäßige Auftreten von einer oder mehreren Tagschlafepisoden äußern.Die entscheidende diagnostische Weichenstellung liegt in der Frage, inwieweit die "chronische Müdigkeit" des Patienten eine echte Hypersomnie darstellt.Wie auch bei anderen Schlafstörungen stellen eine ausführliche Anamneseerhebung sowie das Führen eines Schlaftagebuches über einige Wochen die wichtigsten Instrumente zur Diagnostik einer Hypersomnie dar. Wenn der Patienten berichtet über Probleme, sich tagsüber wachzuhalten trotz ausreichenden Nachtschlafes, über gelegentliches unwillkürliches Einschlafen beim Autofahren, am Arbeitsplatz oder bei monotonen Tätigkeiten, über ein extrem verzögertes "Munterwerden" nach dem Erwachen, so ist der Verdacht auf das Vorliegen einer Hypersomnie gegeben.
Ungewolltes Einschlafen ist bei Depressionen aufgrund des erhöhten Erregungsniveauxes dagegen eher ungewöhnlich.In einigen Fällen kann sich aber aus dieser Situation eine Depression als eigenständige Erkrankung entwickeln. Diese muss dann natürlich auch entsprechend behandelt werden.
Diese Gruppe wurde von Diana2 vor mehr als 4 Jahren gegründet und hat 33 Mitglieder (1 versteckt).
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chrisi
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