Unterschied zwischen Laktoseintoleranz und Milcheiweißallergie

Thema: Unterschied zwischen Laktoseintoleranz und Milcheiweißallergie

  • Unterschied zwischen Laktoseintoleranz und Milcheiweißallergie

    Ist das eigentlich das gleiche, oder gibt es da einen Unterschied? Habe auch LI, habe jetzt aber auch was von einer Milcheiweißallergie gehört, aber kenne den Unterschied nicht!

  • Antwort: Unterschied zwischen Laktoseintoleranz und Milcheiweißallergie

    Würde behaupten, dass das das gleiche ist!

  • Antwort: Unterschied zwischen Laktoseintoleranz und Milcheiweißallergie

    Ich meine, wenn es Milcheweißallergie heißt, dann heißt das doch eher eine allergische Reaktion, oder?

  • Antwort: Unterschied zwischen Laktoseintoleranz und Milcheiweißallergie

    Das geht schon in die richtige Richtung! Bei einer ME-Allergie handelt es sich wirklich um eine Immunreaktion des Körpers auf das Milcheiweiß, und bei einer LI handelt es sich um einen Enzymmangel!

  • Antwort: Unterschied zwischen Laktoseintoleranz und Milcheiweißallergie

    Noch simpler ausgedrückt könnte man sagen: bei der Milcheiweißallergie hat der Körper ein Problem mit dem MilchEIWEISS, bei der Laktoseintoleranz jedoch mit dem MilchZUCKER, weil der Milchzucker durch Enzymmangel (das Enzym Laktase fehlt oder ist vermindert) nicht in seine Bestandteile die Galaktose und die Glukose gespalten werden kann.

  • Antwort: Unterschied zwischen Laktoseintoleranz und Milcheiweißallergie

    Ich war mal bei einem Homöopath und der sagte mir dass ich keine Milch vertrage. Und er hat recht. Seitdem ich da drauf achte und meistens drauf verzichte gehts mir besser. Aber was genau ich jetzt nicht vertrage weiß ich auch nicht.

    Wo kann ich das genauer testen lassen? Macht das der Hausarzt?

  • Antwort: Unterschied zwischen Laktoseintoleranz und Milcheiweißallergie

    Die genaue Antwort habe ich unter anderem hier gefunden:

    http://www.waswiressen.de/infosfuer/laktoseintoleranz_diagnose.php

    Ich kopiere das Wesentliche mal hier rein, für weitere Infos könnt ihr ja dem Link folgen. Es steht noch viel Interessantes auf der Seite.

    Diagnostizieren kann der Arzt eine Laktoseintoleranz mit zwei Tests: dem "H2-Atemtest (=Hydrogen-Atemtest)" oder dem Laktosetoleranztest. Bei beiden Testverfahren wird (unter ärztlicher Aufsicht) in Wasser aufgelöster Milchzucker getrunken. Beim Atemtest kann über die Atemluft gemessen werden, ob die typischen Darmgase entstehen.


    Beim Laktoseintoleranztest misst der Arzt dagegen vor und nach dem Trinken den Blutzuckerspiegel. Steigt der Blutzucker an, kann Laktose abgebaut werden. Wird Milchzucker kaum oder nur wenig gespalten, bleibt der Anstieg gering oder fällt aus.

    Gute Erklärungen auch hier:

    http://www.gesundheit.de/medizin/untersuchen/atemtest/index.html

    H2-Atemtests werden wohl vor allem von Gastroenterologen vorgenommen, weil diese über die benötigten Gerätschaften verfügen. Den Laktosetoleranztest kann vielleicht auch der Hausarzt machen, wenn es ein Internist ist. Das ist aber nur eine Vermutung, weil der Aufwand dafür nicht so beträchtlich ist und nur Blut abgenommen werden muss (einmal nüchtern, einmal nach Laktoseeinnahme).

    Am Besten fragst du bei deinem Hausarzt nach. Der wird dich dann - wenn nötig - überweisen.

  • Laktoseintoleranz

    Liebe Betroffene,

    wahrscheinlich ist es Euch ebenso wie mir ergangen: ein langer Weg, bei mir über ca. 10 Jahre, bis zur richtigen Diagnose, welche erstmalig eine Heilpraktikerin bei mir stellte: Laktoseintoleranz. Da ich so wenig Hilfe durch meine Hausärzte erfahren habe, möchte ich anderen Betroffenen, besonders auch Kindern, dieses ersparen. Wenn Eltern bei ihren Kindern diese Anzeichen finden: - rote Flecken, die keine Verletzungen oder Insektenstiche sind, - andauernder Fußpilz, der nicht wegzubekommen ist, - sehr oft Mandelentzündung oder permanente Infekte, insbesondere nach reichhaltigem Milchkonsum, was nicht heißen soll, jede Halsentzündung rührt von einer Laktoseintoleranz, - Kind klagt oft über Bauchweh, nach Kuhmilchkonsum, dann k l ä r e n sie dies bitte ab, indem sie den Hausarzt/Kinderarzt bitten einen H2-Atemtest beim Enterologen/Überweisung machen zu lassen. Und lassen sie sich nicht von ihm durch Äußerungen wie: Ich gebe ihnen jetzt das Medikament XXX mit und dann ist das weg. So noch letzte Woche bei einem Kinderarzt aus Münster, dem ich mein Pflegekind wegen allergischer Reaktionen vorstellte, erleben mußte. Leider sind auch die Eltern des Kindes der Meinung, nach der Medizineinnahme sei jetzt alles wieder gut!!!!!!!!!

    Auf verantwortungsvolle Eltern hoffend

    Gitti

  • Antwort: Unterschied zwischen Laktoseintoleranz und Milcheiweißallergie

    Da hast du vollkommen Recht! Viele unterschätzen das wirklich zu sehr, und denken, mit Medikamenten wäre es getan.

    Bei so auffälligen, grad nach dem Essen, Störungen wäre ein Ernährungstagebuch nicht schlecht!

  • Dieser Beitrag wurde von biene-mya85 vor mehr als 2 Jahren gelöscht

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