Rheuma und Arthritis

Thema: Rheuma

Thema: Rheuma und Arthritis

  • Antwort: Rheuma und Arthritis

    richtig. auf gut deutsch gehts bei dem mrt um ne allfällige entzündung durch eine psoriasis spondarthritis, während es beim ct um den vermutlich frakturierten wirbel geht, den man auf grund des ersten mrt festgestellt hatte.

    eigentlich wurde vermutet, dass ich entzündungen in meinem problembereich (bws7) habe, die im zusammenhang mit meiner psoriasis steht, also eben psoriasis spondarthritis.

    es hat sich aber im mrt herausgestellt, dass es "nur" ein frakturierter wirbel oder ein tumor ist, obwohl tumor sehr unwahrscheinlich sei.

    eine entzündung habe ich allerdings trotzdem, im Ilio Sakralgelenk. besser gesagt 2.

    ct war total easy, ging keine 5 minuten, wärend ich im mrt wieder ne stunde rumliegen durfte. immerhin haben die da musik und man kann seine eigene cd mitbringen. obwohl man bei dem blöden getocker eh kaum was hört...

  • Antwort: Rheuma und Arthritis

    so, es gibt neuigkeiten, nach dem ct und mrt steht nun die diagnose fest.



    psoriasis spondarthritis

    fraktur des BWK7

    kleine entzündung im BWK 4

    2 entzündungen im ilio sakralgelenk

    morbus scheuermann

  • Antwort: Rheuma und Arthritis

    Hallo ich bin hier neu in der Gruppe, habe seit gut 10 Jahren chronische Polyarthritis und leide teilweise sehr darunter.

    Zu dem Artikel von Binemaus: Du hast es auf den Punkt gebracht, ich bin so froh das ich in Deutschland lebe, woanders würde ich vor die Hunde gehen. Ich könnte mir keine Medikamente kaufen. Ich bekomme zwei verschiedene Spritzen (6 Stück) 700€ und die anderen (10 Stück) 1.000€, das kann sich doch niemand leisten. Dann sind mir mal froh über so ein gutes Gesundheitssystem.

    Und ich beantrage sogar jedes Jahr einen Befreiungsausweis, meistens nach 5 Monaten habe ich ihn dann.

    Liebe Grüße Biggi

  • Antwort: Rheuma und Arthritis

    Einen Befreiungsausweis? Was bedeutet das und wer kriegt den bewilligt???

  • Antwort: Rheuma und Arthritis

    Mit einem Befreiungsausweis ist man von den Zuzahlungen, die man der Krankenkasse zahlen muss befreit!

    Wer diesen erhält bestimmen einige Regeln. Es gibt eine Belastungsobergrenze, wer diese überschreitet bekommt einen. Chronisch kranke die mindestens einmal pro Quartal zum Arzt müssen wegen der Erkrankung können auch einen bekommen.... etc

    Das dumme nur ist, dass der am Ende eines jeden Jahres abläuft und man einen neuen beantragen muss. In der zeit bis dieser kommt, muss man alles wieder bezahlen, und er gilt dann nicht Rückwirkend. Man muss also immer mit denken und so früh wie möglich einen neuen beantragen!!!

    Unmöglich wie da mit einem umgegangen wird, oder?

  • Antwort: Rheuma und Arthritis

    @Caro-line

    Kann es sein, dass Du etwas schnell über unser Gesundheitssystem urteilst Caro-line? Ich glaube, vielen von uns ist es gar nicht mehr bewusst, das unser Gesundheitssystem eines der besten der Welt ist.

    Was glaubst Du, in wie vielen Ländern es überhaupt so etwas gibt, dass man von der Bezahlung seiner Medikamente teilweise befreit wird?

    In vielen vielen Ländern bekommst du nicht mal Medikamente, überhaupt eine medizinische Behandlung wenn Du nicht das Bargeld auf den Tisch legst. Auch wenn Du die Behandlung oder die Medikamente noch so dringend benötigst - kein Geld, Pech gehabt...

    Ich denke, wir alle sind auch ein wenig verwöhnt. Aber uns sollte immer bewusst bleiben, dass es uns hier wirklich recht gut geht, und das ganze Geld für das Gesundheitswesen muss auch irgendwo herkommen.

    Und ehrlich gesagt finde ich es nicht ganz o.k, wenn Du sagst, dass Du es unmöglich findest, wie mit uns umgegangen wird.

    Denk mal drüber nach...

    Bine

  • Antwort: Rheuma und Arthritis

    Hallo Bine,


    Klar hast du Recht, wenn du sagst, dass es uns in Deutschland mit unserem Gesundheitssystem noch richtig gut ist.

    Aber ich muss Caro hier auch etwas in Schutz nehmen, denn es nicht einfach einen einmal erreichten Gesundheits- oder auch Lebensstandard wieder zu verlieren und sich mit weniger zufrieden geben zu müssen. Auch wenn dieses weniger noch besser ist als in den meisten Ländern dieser Welt.

    Deine Ansichtsweise birgt nämlich die Gefahr, dass es immer weiter bergab mit den Leistungen gehen kann, weil es uns ja trotzdem immer noch besser geht als in vielen anderen Ländern bis wir uns irgendwann mit denen angeglichen haben?

    Ich denke, dass das keiner von uns will und deshalb ist Caros Beitrag denke ich, schon in die richtige Richtung...

  • Antwort: Rheuma und Arthritis

    @ Lanny

    ich weiss was Du meinst Lanny, aber es wird uns nichts anderes übrig bleiben als umzudenken und von unserem "hohen Ross" herunter zu kommen.

    Die Menschheit wird immer älter - auch dank der fortschrittlichen Medizin - und es gibt immer weniger Beitragzahler. Wo soll das ganze Geld herkommen? Beiträge erhöhen? Nein, das wollen wir auch nicht, da ist auch gleich der Protest da, aber was gibt es dann für eine Möglichkeit als sich ein wenig einzuschränken?

    Lanny, ich komme aus der Medizin und habe einen ziemlich guten Einblick, wie in der Vergangenheit mit dem Geld und den Leistungen herumgeschleudert wurde. Wenn ich sehe, wer alles so Kuren bewilligt bekommen hat... Nicht, dass es mit Sicherheit viele viele Menschen gibt, die wirklich dringend eine Kur benötigen, das steht ausser Frage. Aber ich denke, man muss auch mehr an die Eigenverantwortung eines jeden einzelnen appelieren. Denn jeder kann für sich privat vieles tun, um auf seine Gesundheit zu achten. Aber man ist einfach zu bequem, privat für sich Sport zu machen, sich gesund zu ernähren, auf sein Gewicht zu achten und so weiter. Dann könnten viele Menschen auch auf viele Medikamente verzichten, bräuchten keine Kur um wieder beweglicher zu werden oder an Gewicht zu verlieren.

    Für viele ist das einfach schon zur Selbstverständlichkeit geworden: ach, die vier Jahre sind rum, jetzt steht mir aber wieder eine Kur zu, schnell einreichen. Und wie gesagt Lanny, ich habe viele dieser Menschen beruflich kennen gelernt und über Jahre betreut und wusste genau über ihr Krankheitsbild bescheid. Die Kur haben 50 Prozent dieser Leute eingereicht, weils ja bequem und mal ne nette Abwechslung war und ein "billiger Urlaub". Wirklich medizinisch notwendig war es bei den wenigsten.

    Und wenn ich gesehen hab, was da so an Medikamenten geschluckt wurde... das heisst, ich hätte es ja noch verstanden, wenn sie die Medis dann auch wirklich genommen hätten. Aber Du kannst Dir nicht vorstellen, wie viele Medikamente im Laufe eines Jahres so zurück gegeben werden, weil sie abgelaufen sind und teilweise schon Jahre irgendwo gebunkert wurden. Unglaublich, wirklich. Wenn man das mal alles umrechnen würde, was da an Geld zusammenkommt... Und das meine ich z.B. auch mit Eigenverantwortung eines jeden. Mann muss sich nicht für jedes kleines Zwicken gleich ne Pille verschreiben lassen, es gibt so viel unnötige Medikamente, die die Menschen teilweise gar nicht brauchen würden, wenn sie sich nen bischen gesundheitsbewusster verhalten würden.

    Wie gesagt, es gibt genug wirklich Kranke, die auch all das benötigen und für die es wichtig ist, das steht ausser Frage.

    Aber wie erwähnt, ich hab in meiner medizinischen Laufbahn so viel gesehen... sonst würde ich das hier nicht sagen.

    Nur mal ein Bespiel von damals: Eine Familie, wirklich ziemlich gut verdienend, dickes Haus mit Haushälterin, Vater, Mutter, ein Kind von 4 Jahren. Vater hat gut Geld verdient, Mutter musste nicht arbeiten, hatte zuhause sogar die Haushälterin, das Kind war auch nicht besonders auffällig, keine chronischen Erkrankungen, eigentlich ganz niedlich.

    Dann reicht doch tatsächlich diese Mutter eine Mutter-Kind-Kur wegen Erschöpfungssyndrom ein, und die wurde auch noch genehmigt.

    Lanny, jetzt frage ich Dich, muss so etwas sein? kann eine Mutter, die nicht arbeitet, ein Kind hat, und zuhause den haushalt von einer Haushälterin gemacht bekommt so erschöpft sein, dass sie eine Mutter-Kind-Kur braucht? Ich denke nicht. Und wenn sie mal raus wollte, dass ist das aber ihre Privatsache, dann hätte sie privat mit ihrer Tochter in Urlaub fahren können, Geld genug war weiss Gott da. So ging es dann eben wieder auf Kosten des Gesundheitssystems.

    Wenn es jetzt eine alleinerziehende Mutter gewesen wäre, die nebenher auch noch arbeiten geht - kein Thema, aber so?

    Und das sind so Dinge, wo in der Vergangenheit unheimlich verschwendet wurde, und das geht jetzt eben nicht mehr.

    Und meiner Meinung nach MÜSSEN wir umdenken. Obs uns gefällt oder nicht.

    Aber nochmal zum Beitrag von Caro-line: ich fand einfach nicht o.k., dass sie es schon unverschämt fand, dass sie rechtzeitig an Ihren Befreiungsausweis denken muss. Ist dass denn schon zu viel verlangt? Sie bekommt die Kosten doch dann erstattet. Aber ich denke, so viel Eigeninitiative sollte man dann doch wohl zumindest von jedem erwachsenen Mensch verlangen können.

    Was meint Ihr? Mich würden viele Meinungen zu dem Thema interessieren.

  • Antwort: Rheuma und Arthritis

    ich verstehe was du meinst binemaus! kann es auch nachvollziehen!

    nur die sache mit dem hohen ross stimmt einfach nicht. es werden schlichtweg fehler in der politik gemacht, dass hat nichts mit hohem ross zu tun.

    nur weil die menschen in afrika kein fließend wasser haben, heisst das doch nicht, dass wir uns nicht beschweren sollen, wenn wir in deutschland mal 3 wochen kein wasser zu hause haben.

    das sind andere welten! sicherlich ist ein bewusstsein für bewusstes leben sehr gut! man muss ich vor augen halten, dass es menschen schlechter gibt und nicht verschwenderisch leben.

    nur mal ganz ehrlich! ich würde meine eltern nicht als reich einstufen, armut kenne ich jedoch auch nicht. mein vater ist privatversichert und ich ebenfalls durch ihn. meine mum ist in einer gesetzlichen kasse und ich sehe wie sie ausgebeutet wird!

    das tolle an vater staat ist, dass jeder in eine gesetzliche kasse gezwungen wird und somit die gesamtheit aller finanziert. ich will jetzt nicht gegen arbeitlose hetzen, es gibt viele die sich bemühen und keine arbeit finden.

    es gibt jedoch auch solche, die einen scheiss darauf geben. die versorgen wir mit. ich kriege als student kein bafög, nichts und warum? weil meine eltern zu wohlhabend sind.

    die realität sieht so aus, dass meine eltern nur richtig wirtschaften, sie schauen was geht und was nicht. früher haben wir 2-3 flugreisen pro jahr gemacht, heute war ich seit 2 jahren nicht mehr im urlaub (auch studienbedingt).

    in deutschland ist der standard höher, deswegen verlangt man auch mehr, die einstellung finde ich vollkommen okay, solange sie realitätsnah bleibt.

    das ein hauptschüler kein bock auf eine bäckerlehre hat und gerne 3000€ verdienen wollen würde, zähle ich nicht dazu.

    genauso wenig verstehe ich es nicht, dass menschen, die seit 60 jahren kette rauchen, die kassen belasten, wenn sie an lungenkrebs erkranken aba gut. ein kompliziertes thema.

    fakt ist doch, dass die preise ständig steigen. ein döner 3 dm, heute 3€. lebensmittel sind teurer, alles.

    man muss imma mehr zuzahlen aba bekommt man auch mehr geld? allein durch die inflation verlieren wir jedes jahr grund 1-2,5 % unseres realeinkommens, dazu kommen die ständigen preiserhöhungen.

    siehe benzinpreis! muss es sein das der staat 1€ pro liter verdient, dennoch kürzt er die gelder im gesundheits -bzw bildungsbereich. lehrer werden nich eingestellt, sind zu alt, wissenschaftliche mitarbeiter an den unis fehlen.. studiengebühren werden eingeführt!

    der normale bürger wird immer mehr belastet! und die politik macht fehler, siehe bankenskandale.

    ich frage mich einfach wo das hinführt. dabei is die anspruchshaltung der deutschen wohl das geringere problem.

    arm ist in deutschland heute niemand mehr. entschuldigt, jedoch wenn ich ncht viel verdiene, kriege ich keine 5 kinder. kinder sind etwas tolles, nur müssen es 5 sein, wenn man genau weiss, dass man sie nicht ernähren kann?

    für mich steht heute schon fest, nach dem studium verlasse ich deutschland. so geht es jährlich vielen tausend fachkräften, sowohl akademikern, als auch tischler meister, dachdecker und co. fachkräfte verlassen deutschland, weil deutschland unattraktiv geworden ist und kinderfeindlich ist es sowieso.

    wozu bekommt ein millionär beispielsweise kindergeld? warum waren bis vor kurzem extremsportarten noch in der normalen versicherung? wer von einer brücke springt und danah querschnittsgelähmt ist, pech! warum wird da die gesamtheit für verantwortlich gemacht, wenn ein einzelner seinen gelüsten freien lauf lässst und sinnlos von brücken springt?

    den grundstein legt die politik und diese ist mehr denn je inkompetent. anstatt sich über sinnlose sachen zu streiten und endlos zu bedattieren, sollten sie mal wieder dahin kommen, dass sie volksvertreter sind und im sinne des volkes handeln sollten.

    sparen kann man gerne, jedoch sollte man weder an unserer zukunft (bildung) und dem leben (gesundheitssystem) sparen.

  • Antwort: Rheuma und Arthritis

    @dako:

    das war jetzt mal ein umfassender rundum schlag ;)
    leider ist dieses Thema sehr komplex und viele lassen sich gerne zu sehr kurzsichtigen Aussagen hinreisen, wie z.B. alle Schuld auf die Politik abzuladen. Das unsere Volksvertreter mittlerweile volksfremd sind, sehe ich auch so, denn dazu ist alleine schon ihr Einkommen so hoch, dass sie nicht mehr wissen, wie ein Normalbürger lebt.

    Aber pauschal Inflation, Benzinpreise und andere Preissteigerungen auf die Politik abzuwälzen ist falsch. Denn hierfür gibt es sehr sehr viel mehr wesentlich greifbare Gründe.

    Beispiel Inflation:

    Wenn auf den Märkten die Rohstoffpreise explodieren, weil Schwellenländer, wie China und Indien, wo fast ein Drittel der gesamten Erdbevölkerung lebt vergleichsweise schlagartig wohlhabend werden und ihr Konsum an Gütern steigt, dann ist es zwar schön für uns als Eportweltmeister, aber genau so schlimm, weil sie auch massig Rohstoffe brauchen. Das hat für die Industrie zur Folge, dass sie ihre Waren teuerer anbieten muss, um den gleichen Gewinn zu erzielen, wie vorher auch oder am besten noch mehr und wir müssen nicht nur die teureren Waren bezahlen, sondern sind selber als privatpersonen auch davon betroffen, wenn wir Heizöl oder Benzin an der Tankstelle kaufen wollen.

    Die anderen Argumente sind leider ähnlich oberflächlich betrachtet und sind auch sehr viel Vielschichtiger und komplexer, als man vermutet. Viele vergessen in diesem Zusammenhang eine riesige mehrere 1000 Milliarden schwere Altlast, die wir mit uns rumschleppen: Die Wiedervereinigung. Aber das nur so nebenher...

    Das was du hier bringst ist echt so die typisch deutsche Nörglerhaltung und an allem rummeckern, was nur geht... Ich finde das traurig ehrlich gesgagt. Vor allem die Aussage, dass es keine armen Menschen mehr gibt in Deutschland. Wer hat dir denn diesen Mist in den Kopf gesetzt? Hast du schon mal bei Hilfsorganisationen mitgearbeitet und das Leid und Elend miterlebt, dass wir selbst hier in unserem ach so reichen Industrieland haben? Wahrscheinlich nicht, sonst hättest du das nicht geschrieben.

    Und deine Einstellung finde ich echt unter aller Kanone.
    Hier studieren vom Staat mitfinanziert werden, von der Infrastruktur profitieren, das Gesundheitssystem in Anspruch nehmen und dann wenn du fertig bist einfach abhauen ohne für die erbrachten Leistungen nur irgendwas zurückzugeben. Das ist, um es mal verschärft auszudrücken, dass gleiche wie wenn jemand Hartz IV kassiert, obwohl er es nicht braucht --> ein Sozialschmarotzer.

    Denk mal drüber nach...

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