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Starke Schmerzen in Bauch und Rücken
Thema: Starke Schmerzen in Bauch und Rücken
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anonym geschrieben vor mehr als 4 Jahren (21.10.2007 20:22) -
Hallo,
ich habe gerade interessiert Eure Tipps gelesen. den Mönchspfeffer werde ich mal testen. Ich habe alle 35 Tage meine Periode, diese dauert dan meist 7 Tage. Dabei habe ich sehr starke Schmerzen ind Bauch und Rücken, auch in den Oberschenkeln, teilweie kann ich mich kaum bewegen. Der Frauenarzt findet keine Ursache, aber daß das so normal ist, glaube ich nicht. Mir ist nun aufgefallen, daß es besser wird, umso mehr ich zunehme. Ich hatte bei 170cm 45kg, nun habe ich fast 48kg und es wird deutlich weniger. Hängen solche starken Schmerzen evtl mit einer Muskelschwäche und damit verbundenem Untergewicht (Fettgehalt ist normal bei mir!) zusammen? Hat da jemand Erfahrungen zu?
Lieben Gruß!
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Antwort zu Antwort: Starke Schmerzen in Bauch und Rücken
Hallo JennyK99,
kann ich davon ausgehen, dass Du noch recht jung bist? Zumindest könnte Dein Nickname darauf schliessen lassen. Wen dem so ist, mal meine Sicht der Dinge:
Mit solchen sehr schmerzhaften Regelblutungen (heftige Krämpfe, starke Rückenschmerzen und starke Blutungen von durchschnittlich 8 - 10 Tagen usw.) hatte ich auch zu kämpfen und auch mein Arzt meinte, dass das "normal" sei. Bis ca. Anfang 20 wog ich bei 164 cm so maximal nur um die 45 kg; konnte soviel essen, wie ich wollte und nahm trotzdem nicht zu.
Danach nahm ich stetig an Gewicht zu (verschiedene Ursachen, u. a. Antidepressiva) und im Laufe der Zeit besserten sich diese schmerzhaften Blutungen; sie wurden erträglicher und ich war nicht mehr rund eine ganze Woche "schachmatt" gesetzt. Mein Arzt erklärte mir das damals damit, dass es irgendeinen direkten Zusammenhang zwischen den Östrogenen und dem Körperfettanteil geben würde.
Da fällt mir noch etwas ein: Wenn man sich den Beipackzettel einer "Pille" mal genau durchliest, dann fällt einem auf, dass bei starkem Übergewicht (schwere Adipositas) die Einnahme nicht angezeigt ist bzw. nur nach Rücksprache mit dem Arzt erfolgen kann. Ergo muss es da einen Zusammenhang zwischen Gewicht und den Hormonen geben, der wohl in beiden Richtungen (zu geringes Gewicht oder zu starkes Gewicht) zu suchen ist.
Ich weiss nun nicht, ob Du eher eine Aversion gegen die "Pille" hast bzw. ob Du diese überhaupt nehmen könntest. Allgemein ist aber bekannt, dass es diverse Pillensorten gibt, welche auch einen positiven Einfluss auf die schmerzhafte Regelblutung haben.
Liebe Grüsse von der Edda
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Antwort zu Antwort: Starke Schmerzen in Bauch und Rücken
Nachtrag: Das Thema "Pille" ist hier schon einige Male zur Sprache gekommen. Aus meiner Sicht kann ich dazu folgendes sagen: Da ich unter sehr unregelmässigen Zyklen, Zwischenblutungen, Ovarialzysten usw. leide, bekomme ich die "Pille" seit vielen Jahren primär als Medikament verordnet; die verhütende Wirkung ist in meinem Fall sekundär. Die Probleme sind bei mir dadurch zwar nicht gänzlich behoben (z. B. PMS trotz Pille, ZB), aber dennoch gelindert.
Da jeder Körper anders auf Medikamente aller Art reagiert, musste auch bei mir lange nach der 'richtigen' Pillensorte gesucht werden. Bei einigen Sorten merkte ich kaum eine Besserung des zuvor genannten Beschwerdebildes (sprich - die starken Schmerzen blieben bestehen), bei anderen (in meinem Fall dann Valette, Neo-Eunomin, jetzt aktuell Belara und zusätzliche Gabe von CMA) hingegen gingen die Schmerzen deutlich zurück und auch die Blutungsstärke hat sich reduziert, weil sich weniger Endometrium aufbaut und demzufolge auch die Abbruchblutungen unter der "Pille" in vielen Fällen schwächer ausfallen.
Lieben Gruss - die Edda
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Hallo Edda,
vielen lieben Dank für Deine Antwort! Ich bin übrigens 24. Und kann genau wie Du damals so ciel essen, wie ich will ohne zuzunehmen. Dafür scheint mir aber mein Job momentan gut zu tun, denn durch das ganze Heben und Bewegen beim Arbeiten (Kinder betreuen, Putzen...) habe ich mehr Muskeln bekommen. Besonders am Bauch, das scheint auch schonmal gut zu sein.
Mit der Pille ist das bei mir so eine Sache..ich habe vor einigen Jahren schon diverse Sorten ausprobiert. Meist wurden die Regelschmerzen besser, dsfür nahm die Häufigkeit der Migräne so enorm zu, daß diese im grunde "die Regelschmerzen ersetzt" hat. Daher traue ich mich nicht mehr recht, es nochmal damit zu versuchen. Ich habe die Migräne durch Entspannungstechniken, Meditationen uä momentan sehr gut im Griff und möchte (noch) icht das Risiko eines Rückfalls eingehen, da ich meine Jobs gerade erst begonnen habe und da nichts riskieren will. Klar, die Blutung schränkt mich da auch ein, aber dann übernehme ich auf der Arbeit eher die leichten Tätigkeiten (mit den Kinders spielen ;) und nicht gerade die Kids auf den Wickeltisch heben..). Mit der Migräne wäre das leider etwas schwieriger.
Aber ich werde mich trotzdem nochmal über versch. Pilenaren informieren. Gegen Jahresende werde ich wohl wenigerr arbeiten, da könnte ich es ja mal antesten...
Einen schönen Tag, Jenny.


