Antidepressiva der Natur: Johanniskraut

Thema: Antidepressiva der Natur: Johanniskraut

  • Antwort: Antidepressiva der Natur: Johanniskraut

    Hallo ihr Lieben! Möchte meine bis jetzt positiven Erfahrungen mit dem "Hypericum perforatum" kurz berichten. Lichtempfindlichkeit hat bei mir überhaupt keine Bedeutung, erstens mag ich gerne hell um mich herum und ich habe zweitens nichts unangenehmes bemerkt. Das ist halt individuell unterschiedlich. Eine schmerzlindernde Wirkung nehme ich sehr wohl wahr und ich fühle mich bedeutend besser drauf, also doch auch ein stimmungsaufhellender Effekt. Zu meinem Antidepressivum (Mirtazapin) gibt es keine Kontraindikationen, meine Depression ist so gut wie ganz in den Hintergrund getreten, doch brauche ich das Mirtazapin um einschlafen und meist auch durchschlafen zu können. Dir liebe Gänseblümin einen Extradrücker, für deine enorme Arbeit. Deine Beiträge werden sehr wohl gelesen, wenn ich auch nicht überall meinen Senf dazu gebe (geben kann)! Übrigens das Dreiergespann: Passionsblume + Johanniskraut + Baldrian werde ich mal testen. Liebe Grüße an Alle, der echedey

  • Antwort: Antidepressiva der Natur: Johanniskraut

    Leider darf ich das Johanniskraut dann wohl nicht einnehmen, denn ich muß Antiepileptika nehmen und Mao-Hemmer und antiepileptika schließen sich gegenseitig aus, es kommt sonst zu einer Serotoninvergiftung mit extremer Manie.

    Schade,...

  • Antwort: Antidepressiva der Natur: Johanniskraut

    Bei Maohemmern und Serotonin-wiederaufnahmehemmern geht Johanniskraut auf keinen Fall!

    Habe eine enorme Latte von Fachbegriffen zu Johanniskraut gefunden, vielleicht ist für einige Leidende etwas interessantes dabei!

    Johanniskraut - Hypericum perforatum - Hypericumextrakte - Blutkraut -Waldkraut - Feldhopfenkraut - Hartheu - Hexenkraut - Teufelskraut - Teufelsflucht - Jageteufel - Teufelsfuchtel - Walpurgiskraut - Fuga daemonum - Abwehrzauber - psychotrope Phytopharmaka - Pflanzenheilmittel mit Wirkung auf das Zentrale Nervensystem und damit Seelenleben - stimmungsstabilisierende/stimmungsaufhellende Phytopharmaka - Phyto-Psychopharmaka - Phyto-Antidepressiva - pflanzliches Antidepressivum - Gattung Hypericum L. - Hypericum perforatum L. - Hypericin - Johanniskraut-Blüten - Johannisöl (Oleum hyperici) - Wundöl - Naphthodianthrone - Hypericin - Pseudohypericin - Protohypericin - Protopseudohypericin - Cyclopseudohypericin - Phloroglucinderivate - Hyperforin - Adhyperforin - Flavon- und Flavonolderivate - Quercetin - Quercetinglycoside (Hyperosid) - Kämpferol - Luteolin - Myricetin - Biflavonoide - Xanthone - Gerbstoffe - ätherische Öle - Wachse - Pflanzensäure -

    Neurotransmitter (Botenstoffe): Dopamin / Serotonin / Noradrenalin - Melatonin - Down-Regulation von Beta-Rezeptoren - frühere Heilanzeigen: nervöse Unruhe, Verstimmungs-, Angst- und Erschöpfungszustände, psychovegetative Störungen, Migräne, Wetterfühligkeit, dyspeptische (Verdauungs-)Beschwerden, "funktioneller Reizmagen", Magengeschwüre, Entzündung des Enddarms, Hämorrhoiden, Entzündung von Zahnfleisch und Mundschleimhaut u.a. - äußere Anwendungen (Johanniskrautöl, "Rotöl"): Behandlung und Nachbehandlung von Verletzungen, Myalgien (Muskelschmerzen), Verbrennungen 1. Grades - heutige Heilanzeigen auf seelischem Gebiet: depressive Zustände leichterer bis mittelstarker Ausprägung, Winter- oder Lichtmangel-Depression, körperbezogene Störungen (somatoforme Störungen, insbesondere Somatisierungsstörungen), Trauerreaktionen, chronisches Müdigkeits-Syndrom, Fibromyalgie, Angstzustände, Spannungskopfschmerz, prämenstruelles Syndrom, prämenstruelle dysphorische Störung, Burnout-Syndrom, Tinnitus, chronisches Schmerz-Syndrom, Entzugsbehandlung bei Suchtkrankheiten(?) - weitere Behandlungsaspekte - Dosierung - Behandlungsdauer - Wirklatenz - Alter - Beurteilung des Therapieerfolgs - Nebenwirkungen: Magen-Darm-Beschwerden, Übelkeit, Appetitlosigkeit, Magendrücken, allergische Reaktionen, Müdigkeit/innere Unruhe, Schwindelneigung u.a.m. - spezielle Nebenwirkungen: Lichtempfindlichkeit/Photosensibilisierung - Gegenanzeigen (Kontraindikationen): Schwangerschaft, Stillzeit, Lichtüberempfindlichkeit u.a. - Wechselwirkungen: andere photosensibilisierende Substanzen, spezielle Wechselwirkungen mit Antikoagulanzien u.a. - Mono- oder Kombinationspräparate - Abhängigkeitsgefahr - Behandlungskosten - u.a.m.

    nur Schuhe putzen,-kann man nicht damit.....dazu wäre es auch zu schade!!!

  • Dieser Beitrag wurde von Gaensebluemin vor mehr als 2 Jahren gelöscht
  • Dieser Beitrag wurde von Gaensebluemin vor mehr als 2 Jahren gelöscht
  • Dieser Beitrag wurde von Gaensebluemin vor mehr als 2 Jahren gelöscht
  • Johaniskraut -Hypericum perforatum

    Botanischer Steckbrief:

    Das Johanniskraut (Familie der Hypericaceae) wird bis zu 1 m hoch.Die aufrechten zweikantigen Stängel sind rötlich überzogen,die ovalen Blätter durchscheinend punktiert und mit schwarzen Drüsen bedeckt.Hält man die Blätter gegen das Licht,so erkennt man kleine Punkte,die den Eindruck erwecken,die Pflanze sei durchlöchert.Die goldgelben Blüten stehen in Dolden.Blütezeit ist ab Mitte Juni.



    Verwendete Teile und Inhaltsstoffe:

    Arzneiliche Verwendung finden das während der Blütezeit gesammelte Kraut.

    Wichtige phamakologisch wirksame Inhaltsstoffe sind die Anthracenderivate Hypericin und Pseudohypericin,das Acylphlorogluciol Hyperforin,Flavonoide,Xanthone,Gerbstoffe,Kaffeesäurederivate und ätherisches Öl.



    Verwendung:

    Innerlich: bei Wurmbefall,Bronchitis,Asthma,Gallenblasenerkrankungen,nächtlichem Harndrang,Bettnässen,Gastritis,Durchfall,Gicht,Rheuma

    Äußerlich: bei Muskelschmerzen,Sonnenbrand,Wundheilmittel.Das Johanniskraut wird als Hautpflegemittel bei unreiner,aber auch bei trockener,schuppiger Haut sehr gelobt.



    Darreichungsformen und Dosierung:

    Für die innerliche Anwendung steht eine große Zahl von Fertigarneimittel auf der Basis alkoholischer Extrakte zur Auswahl (Dragees,Kapseln,Filmtabletten,Saft ).Es können auch die verdünnte Tinktur oder loses Johanniskraut als Tee verwendet werden,jedoch reichen die mit dem Tee aufgenommenen Wirkstoffmengen zur Behandlung von leichten bis mittelschweren Depressionen nicht aus.

    Empfohlen werden Tagesdosen von 450 - 1050 mg Extrakt (abhängig von der Konzentration) oder 3,0 - 4,5 ml Tinktur.

    Für die äußerliche Anwendung ist Öl zum Einreiben gebräuchlich.

    Teezubereitung: 2 TL Kraut mit 150 ml kochendem Wasser übergießen, 5-10 Min. ziehen lassen;morgens und abends je 1-2 Tassen.

    Bei der Behandlung von Depressionen kann es 3-4 Wochen dauern,bis die Wirkung einsetzt.



    !!! Anwendungsbeschränkungen:

    Zur Anwendung während der Schwangerschaft oder Stillzeit liegen keine wissenschaftlichen Erkenntnisse vor.

    Nach einer Organtransplantation oder wenn man Medikamente zur Behandlung einer HIV-Infektion einnimmt (Proteasehemmer),darf Johanniskraut nicht verwendet werden.

    Wenn man Medikamente zur Hemmung der Blutgerinnung einnimmt (Antikoagulanzien),sollte man vorher den Arzt befragen.



    Nebenwirkungen:

    Johanniskraut kann zu erhöhter Lichtempfindlichkeit führen.Gelegentlich wurden Magen-Darm-Bescherden,Unruhezustände,Müdigkeit,Kopfschmerzen oder allergische Reaktionen beobachtet.

    ACHTUNG:Bei gleichzeitiger Einnahme von Antidepressiva,Immunsuppressiva,Proteasehemmern,Antikoagulanzien,Theopyllin und Digoxin sind Wechselwirkungen möglich.

  • Antwort: Antidepressiva der Natur: Johanniskraut

    ich würd vorsichtig sein mit johanniskraut im sommer. da sollte man dann direkte sonnen einstrahlung meiden, weil man sehr leicht sonnenbrand bekommt wenn man johanniskraut nimmt. kontraindiziert ist johanniskraut bei der einnahme blutverdünnender medikamente.

© 2007 - 2012 imedo GmbH, alle Rechte vorbehalten.
Die unter www.imedo.de angebotenen Dienste und Inhalte sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen