Heroin - die Geschichte

Thema: Drogen

Thema: Heroin - die Geschichte

  • Heroin - die Geschichte

    Genannt auch Diacetylmorphin oder Diamorphin wurde früher von der Firma Bayer hergestellt und galt als Schmerz- und Hustenmittel. Später wurden dann Stimmen laut, dass Heroin eine großes Abhängigkeitspotenzial habe, doch nur wenige wollte dem glauben, vor allem, weil Opioidabhängige zur damaligen Zeit (Ende des 19.JH) noch nicht stigmatisiert wurden. Erst in Amerika kam es dann dazu, da Morphium- bzw. Opiumsucht öfter vorkam, zumal man feststellte, dass geschnupften oder intravenös gespritztes Heroin eine größere Wirkung hatte, und somit stieg auch die Zahl der Abhängigen.

    In Deutschland wurde Heroin noch bis 1958 verkauft, das Verbot erfolgte dann im April 1971.

  • Re: Heroin - die Geschichte

    dann ist heroin sozusagen, wenn auch in england erfunden, ein deutsches produkt, da in deutschland später hergestellt? ja, krass...

  • Antwort: Heroin - die Geschichte

    Ich habe auch gehört, dass Heroin als Ersatzdroge für Mophiumsüchtige Soldaten ausgegeben wurde. Sozusagen als Ersatz, um davon loszukommen. Ähnlich wie heutzutage das Methadon als Ersatz für Heroin.

  • Verkauft?

    Wie konnte man denn vor 1971 das Heroin kaufen? wie andere Schmerzmittel wie Aspirin einfach in Apotheken zu kaufen?

  • Antwort: Heroin - die Geschichte

    Ich denke schon! Wenn sie ja als Medikament fungierten, könnte ich mir das gut vorstellen!

  • Antwort: Heroin - die Geschichte / Methadon

    Wie aber wirkt das Methadon als Ersatz für Heroin, und warum gibt man Süchtigen sowas? Will man sie von H loskriegen? Macht Methadon nicht süchtig???

  • Antwort: Heroin - die Geschichte

    Doch das Methadon macht noch abhängiger, ist aber ein Medikament. Es wird den Heroinsüchtigen als Ersatz gegeben in einer Behandlung, um ihnen wieder einen normalen Alltag zu ermöglichen und sie von dreckigen Spritzen fernzuhalten. Ob dies nun sinnvoll ist, da es ja süchtiger macht, darüber läßt sich sicher streiten. Ich finde es ist eher eine Suchtverlagerung und daher nicht die beste Methode.

  • Antwort: Heroin - die Geschichte

    also bringt das wirklich nur was gegen die dreckigen spritzen, oder wie? das ist ja komisch. versucht man da wenigstens auch dosierung einzuteilen, oder kriegen die soviel wie sie wollen?

  • Antwort: Heroin - die Geschichte

    Nein, es ist natürlich schon so gedacht, dass die Patienten im laufe der Zeit immer weniger brauchen und irgendwann ganz davon weg sind. Wie die Zahlen derjenigen sind, die es damit tatsächlich schaffen weiss ich allerdings nicht...

    Das krasse finde ich einfach: vom Morphium zum Heroin und nun vom Heroin zum Methadon... Ich halte nicht so viel von Ersatzdrogen als Heilung...

  • Antwort: Heroin - die Geschichte

    kann denn da jeder diese therapie in anspruch nehmen? zahlt sowas etwa die krankenkasse???

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