Risiken des Dopings

Thema: Risiken des Dopings

  • Risiken des Dopings

    Es ist ja nicht nur, dass mit dem Doping unerlaubte Sache betrieben wird, sondern es ist auch gefährlich für den Körper. Neben der gesundheitlichen Schädigung spielt auch die Schädigung des Sportlers eine Rolle. Die Sportler, die gedopt sind, werden für zwei Jahre gesperrt und da die meisten auf Sponsoren und Preisgelder angewiesen sind, haben sie in diesem Zeitraum praktisch keinen Job. Ein solcher vorbelasteter Sportler wird kaum Sponsorenverträge wieder bekommen, wenn man einmal den Ruf weg hat.

  • Antwort: Risiken des Dopings

    Auch der Körper trägt langwierige Schädigung davon. Da ja die Medikamente in erhöhter Dosis angewendet werden, als bei normalen medizinschen Zwecken sind auch die Nebenwirkungen höher. Diese Schäden sind meist irrreparabel. Trotz der Gefährlichkeit des Dopings sind nur ganz wenige Todesfälle bekannt, aber die Dunkelziffer ist mit Sicherheit weitaus höher.

    Ich kann mich noch daran erinnern, dass man bei Marco Pantani, dem ehemaligen Radsportler eine Überdosis an Kokain feststellte, was ja indirekt auch als Doping zählt.

  • ZDF Dopingexperte

    Interessanter Beitrag zu

    - Doping und Risiken
    - im Leistungssport
    - aber auch im Alltag

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/inhalt/18/0,4070,5555762-6-rv_modem,00.html

  • Doping kommt immer häufiger vor/ Risiken des Dopings

    Doping nimmt in Fitnessstudios, Sportvereinen und bei Laufwettbewerben zu

    Letztens habe ich sogar gehört, dass es Läufer gibt, die regelmäßig vor den Wettkämpfen Schmerzmittel nehmen, wie z. B. Paracetamol-Tabletten (rezeptfrei), weil sie dann beim Laufen weniger Schmerzen haben. Weniger Schmerzen bedeutet mehr Leistung erbringen zu können. Die Zahl derer soll bei mittlerweile 48 % liegen. Das ist natürlich noch kein Doping!

    Experten sagen, dass es meist harmlos anfängt: Zunächst würden Eiweißriegel und Energy-Drinks konsumiert, dann beginne eine Kreatin-Kur, um die Muskelkraft zu steigern. So etabliere sich Stück für Stück eine Dopingmentalität.

    Zu den Konsumenten zählen schon längst nicht mehr nur Bodybuilder, die mit Anabolika Muskeln aufbauen. Auch in Sportvereinen und bei Laufwettbewerben wird immer häufiger gedopt. Auch Frauen und Minderjährige sollen dazu gehören.

    Die Gründe, warum viele Freizeitsportler zu künstlichen Mitteln greifen, sind unterschiedlich. Manchen geht es um das bessere Image, bei einem Lauf unter den ersten Zehn zu sein oder die dicksten Muskeln präsentieren zu können.

    Und dazu ist meine Meinung: Man kann nur auf etwas stolz sein und man hat einen bestimmten Platz oder ein bestimmtes Ansehen nur verdient, wenn es die "eigene Leistung" ist. Eine Leistung, die durch illegale Mittel hervorgerufen wurde, ist nicht die eigene Leistung. Man betrügt sich selbst! Man hat dieses Ansehen/Image nicht verdient!!! Und dann gibt es noch die gesundheitlichen Risiken!!!

    Die gesundheitlichen Gefahren des Dopings

    Diesen Freizeitsportlern ist der Sieg, den sie vor Augen haben, wichtiger als das gesundheitliche Risiko der Spätfolgen, die vielleicht nach 20 Jahren auftreten können (siehe auch unter Dopingmittel und ihre Nebenwirkungen).

    Präparate aus dem Internet zu beziehen, ist mit der Gefahr verbunden, dass diese verunreinigt sein können.

    Der Ausweg aus dem Doping

    Der Ausweg aus dem Doping fällt vielen schwer. Oft besteht eine psychologische Abhängigkeit. Um davon loszukommen, sollte man sich professionelle Hilfe suchen.

    Sportlicher Erfolg lässt sich mit einem guten, individuell abgestimmten Trainingsplan erreichen. Dauer, Intensität und Trainingshäufigkeit sind dabei entscheidend! Eine ausgewogene Ernährung sorgt ebenfalls für Leistungssteigerung.

    Ist Doping illegal?

    Illegale Substanzen in den Verkehr zu bringen, wird strafrechtlich belangt. Die Einnahme selbst ist nicht strafbar. Diese kann aber nach Vereinsreglement oder Wettkampfstatuten geahndet werden, z. B. mit der Aberkennung von Siegen.

    Dopingmittel und ihre Nebenwirkungen

    Anabole Steroide: Akne, erhöhte Aggresssivität, Vermännlichung bei Frauen, Brustbildung bei Männern, Schädigung von Nieren und Leber, erhöhtes Arteriosklerose- und damit Herzinfarktrisiko, Todesfälle sind dokumentiert.

    Epo: Blutverdickung, Bluthochdruck, Embolien, Herzinfarkt, erhöhtes Risiko für Krebserkrankungen.

    Kreatin: Bei Überdosierung oder langfristiger Einnahme Nierenschäden und Muskelverhärtungen. Bei der Einnahme muss viel getrunken werden.

    Stimulanzien: Krämpfe, Schlaflosigkeit, Übelkeit, Schlaganfälle, Nervenschäden, Psychosen, Abhängigkeit möglich.

    Narbotika: Ohnmacht, Bewusstseintrübung, Lähmung der Atmung bis zum Tod, machen abhängig.

    Beta-2-Agonisten: Händezittern, Unruhe, Kopfschmerzen, Herzrhythmusstörungen, Muskelkrämpfe.

  • Risiken des Dopings

    Alles über Doping auf der Internetseite der NADA, Nationale Anti-Doping Agentur, Bonn:

    http://www.highfive.de/index.php?id=1791

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