tinnitus entstehung

Thema: tinnitus entstehung

  • tinnitus entstehung

    Was sind alles mögliche Ursachen für einen Tinnitus und was sind die ypischen symptome?

    Gibt es da irgendwelche Studien?

  • Antwort: tinnitus entstehung

    Ursachen für den Tinnitus gibt es Tausende, wirklich. Kann von den Zähnen, Knalltrauma, Hörsturz, Füße, Gelenke ach eigentlich alles. ich wiederhole noch mal TInnitus ist keine Krankheit sondern ein Symptom. TT ist wirklich damit verbunden das man zum HNO geht, der alles mit dem Ohr abklärt (auch daher kann er kommen) und dann beginnt meist ein Ärztemarathon, der HNO sollte hier aber Tipps geben was er denkt (aus deiner äh Anamnese (heisst das so?)).

    Studien gibt es nicht wirklich, soweit ich weiß, weil es sich halt so schwer verallgemeinern lässt.

  • Antwort: tinnitus entstehung

    Hm ja aries hat hier im Forum in einem anderen Thema etwas zu einer Studie geschrieben, da steht auch ein bisschen was zu Theorien sie es gibt bezüglich Ursachen (die dann aber das Ohr betreffen). Das ist auch ganz interessant.

    Typisches Symptom für den Tinnitus kann man schwer sagen da der Tinnitus ja das Symptom ist wie Aries ja auch schon gesagt hat. Aber Du meinst wohl wie der sich äußerst. naja es ist ein Geräusch das nur der Betroffene wahr nimmt, das kann ein pfeifen, piepsen, brummen etc sein.

  • Antwort: tinnitus entstehung

    hallo, mir hat damals ein arzt gesagt, dass meine geräusche von narben auf dem trommelfell kommen würden, da mir dieses als kleinkind mehrfach aufgemacht wurde?! Aber wie sollen narben geräusche erzeugen?

  • Trommelfell

    Nicht unbedingt die Narben,aber zb die Medikamente die du als Kind gegen Mittelohrentzündung etc bekommen hast.Ein vernarbtes Trommelfell kann zum Beispiel zu einem Unterdruck im Ohr führen oder zur vermehrten Sekretbildung,zumindest war das bei mir so

  • Antwort: tinnitus entstehung

    Hmm, also mein Trommelfell wurde nie geöffnet. Mittelohrentzündung hatte ich auch eher selten, war eher ein Magenkind, ich glaube nicht das TT daher kommt, das wüssten wir dann schon.

  • Antwort: tinnitus entstehung

    Als Ursachen des Tinnitus kommen z. B.Hörbeeinträchtigungen, Lärmschäden, Morbus Meniere (Drehschwindel und Übelkeit bei Erkrankung des Gleichgewichtsorgans)

    Auch der Hörsturz ist oft von einem Tinnitus begleitet.

    Probleme mit der halswirbelsäule oder im Zahn-Kiefer-Bereich können auslösende oder verstärkende Ursachen sein

    Aber sehr oft findet man keine so direkt auslösenden Ursachen, Stress?

    Christel

  • Antwort: tinnitus entstehung

    krieg auch von fast jedem arzt was anderes zu hören. der HNO meint, es kommt von narben auf dem trommelfell, ein zahnarzt meint, es käme von Verspannungen im Zahn-Kiefer-Bereich (wie Christel bereits schrieb), ein weiterer Arzt meinte es käme von zu hohen Gehirnströmen und wieder andere meinen, dass es einfach nur am stress liegt?! Das ist wohl das Schwere daran, dass man die Ursache gar nicht richtig bestimmen kann?

    Die Sache mit der Innenohrentzündung interessiert mich immernoch - können die medikamente von damals wirklich einen solchen schaden angerichtet haben? und was ist der unterschied zwischen einer innenohrentzündung und einer trommelfellentzündung?

  • Antwort: tinnitus entstehung

    Leider fürchte ich das es nicht so ist.

    Also ich bin der Meinung das wenn die Ursache so "einfach" wäre das schon längst bekannt wäre und TT dann behandelt werden könnte. Denn wenn Medis der Auslöser wären dann könnte man ja denk ich mal recht einfach das Gegenmittel geben.

    Ich für meinen Teil bin Anhänger der Filterfunktionsstörung. Sprich durch irgendeinen Auslöser hat es einen kleinen "Knacks" im Gehirn gegeben und uns Gehör filtert das Geräusch nicht mehr raus, wie es eigentlich der Fall wäre ach hier mal eine wissenschaftliche Erklärung Gut



    r. med Eberhard Biesinger
    Facharzt für HNO-Heilkunde

    Die Namen Jonathan Hazell und Pawell Jastreboff können als Wegbereiter für ein neues Konzept der Therapie des chronischen Tinnitus genannt werden. Ihre grundsätzlichen physiologischen Überlegungen gehen dabei weg von der isolierten Betrachtung nur des Innenohres als ursächliches Organ bei Ohrgeräuschen, hin zur Beachtung des zentralen Hörsystems als dem System, das für die Kompensation eines chronischen Tinnitus verantwortlich zu machen ist.

    Das Tinnitusmodell von Hazell und Jastreboff ist deshalb gekennzeichnet von einer stärkeren Berücksichtigung der Physiologie der zentralen Anteile des gesamten Hörsystems und deren Benützung bei der Therapie: dem Innenohr fällt mehr oder weniger nur die Funktion des "Mikrophons" zu. Auf der Ebene des Hirnstammes sind die primitiven, mit dem akustischen System auslösbaren Reflexe zu berücksichtigen.

    Stationen

    Ein Beispiel hierfür ist die Flucht- und Abwehrreaktion bei plötzlichem Lärm, z.B. das Hupen eines Autos im Straßenverkehr mit unwirkürlicher Fluchtbereitschaft. Die Beteiligung dieser Ebene äußert sich beim Tinnituspatienten in der Auslösung von Ängsten und Streßreaktionen. Die höheren akustischen Zentren sind verknüpft mit dem limbischen System, also unserer Gefühlswelt. Diese Verknüpfung wird uns bewußt beim Hören von angenehmer Musik, bzw. bei der Belästigung durch unangenehm empfundene Geräusche.
    All diese Stationen unseres Hörsystems modellieren den Höreindruck, den wir im primären Hörzentrum schließlich bewußt wahrnehmen. Einem Filtersystem ähnlich ist das zentrale Hörsystem in der Lage, die akustischen Signale aus dem Innenohr von der Verknüpfung mit den subcorticalen Zentren fernzuhalten. Dieses Filtersystem ist das physiologische Korrelat für die Tatsache, daß nur ca. 30 Prozent der umgebenden Geräusche von uns bewußt wahrgenommen werden.

    Filterfunktion gestört

    Das Modell von Hazell und Jastreboff geht davon aus, daß diese Filterfunktion im Falle eines Tinnitus gestört ist. Tinnitus wird dann wahrnehmbar und zur Krankheit, wenn diese hemmenden Systeme geschädigt sind und nicht mehr effektiv funktionieren. Der therapeutische Ansatz, der aus diesen Vorstellungen resultiert, ist die Desensibilisierung der zentralen Prozesse gegenüber dem Ohrgeräusch: es wird versucht, die gestörte Filterfunktion des Hörsystems wieder herzustellen und die akustische Wahrnehmung vom Tinnitus abzukoppeln.

    Keine Medikamente

    Dieses Training führt dazu, dass der Tinnitus als nicht mehr störend empfunden wird und in vielen Fällen soll es möglich sein, daß er überhaupt nicht mehr wahrgenommen wird.
    Entsprechend ihrer Vorstellungen ist für Hazell und Jastreboff eine Therapie des Innenohres mit Medikamenten, Infusionen oder der hierzulande kontrovers diskutierten hyperbaren Sauerstofftherapie beim chronischen Tinnitus nicht mehr sinnvoll, da die Beeinflussung dieser zentralen Verarbeitungsprozesse damit nicht möglich ist. über eine erfolgreiche Retrainingtherapie kann der Patient sein Ohrgeräusch aus seinem Bewußtsein verlieren, soweit, daß er es auch nicht mehr hört, wenn er sich gezielt darauf konzentriert.

  • Antwort: tinnitus entstehung

    Unsere Tochter hatte bei einem Hip-Hop-Konzert einen Hörsturz und quält sich seitdem mit Tinnitus in beiden Ohren.

    Ich kann mir das gar nicht vorstellen, wie sich das über den ganzen Tag und die Nacht anfühlt.



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