Thema: Honig

  • Honig

    Vielleicht wissen es schon die meisten, aber ich habe gerade gelesen, dass es zu einem weitverbreiteten Irrtum zählt, dass man Kindern (vorallem unter einem Jahr) Honig geben kann.
    Durch diverse Erreger aus der Umwelt, kann der Magen und Darm eines Kindes nachhaltig geschädigt, ja der Darm sogar gelähmt werden.

    Die Erreger, bakterien vermehren sich explosonsartig und ihr Gift tritt in den Blutkreislauf wo es zur Muskellähmung und letzten endes sogar zur Atemlähmung und somit zum Tod führen kann.

  • Antwort: Honig

    was? das ist ja richtig derb. Ich wusste das auch nicht. und wenn man sowas nicht gesagt bekommt dann kann das ja ein ganz schlimmes ende nehmen. weisst du ob das bei allen kindern so ist? oder müssen die dazu besonders anfällig sein?

  • Antwort: Honig

    hmm ich denke es kann allen Kindern unter einem Jahr passieren. Anscheinend steht s manchmal auf dem Honigglas selber sogar drauf. ich werd gleich mal nachschauen wenn ich s nächste mal honig kauf.

  • Dieser Beitrag wurde von Sally vor mehr als 5 Jahren gelöscht
  • Antwort: Honig

    was? das ist ja richtig derb. Ich wusste das auch nicht.

    Es gab genau einen(!) Fall, bei dem ein Kind nach Honigverzehr Probleme bekam - und es gab bei diesem Fall keinerlei Beleg, daß die Ursache auch tatsächlich der Honig war. Das Kind hat natürlcih noch andere Nahrungsmittel bekommen, die genauso Ursache gewesen sein können, aber da der Honig ein unerhitztes Naturprodukt ist, hat man ihm recht schnell die Schuld in die Schuhe geschoben.



    Da kann ich nur folgendes zitieren:

    --- schnipp ---



    Es ist ein tragisches Kapitel menschlicher Geschichte,
    dass der Mensch sich so weit hat beeinflussen lassen,
    dass er der Nahrung um so mehr traut,
    je unnatürlicher und künstlicher sie ist,
    und dass er sich das Misstrauen zu allen Lebensmitteln,
    wie die Natur sie uns beschert,
    so fest hat einpflanzen lassen, dass er eher zu Grunde geht,
    als diese Haltung aufzugeben.
    Dass er dieses Misstrauen zur Schöpfung selbst nicht
    als unrecht und widersinnig empfindet,
    ist ein Zeichen dafür, wie weit er sich duch
    ständige Fehlinformation seinen Instinkt hat nehmen lassen.

    Dr. M.O.Bruker
    --- schnipp ---

  • Antwort: Honig

    ich glaube wenn unsere kleinen die heutige kindernahrung überleben, werden sie mit honig auch kein problem bekommen. babynahrung ist so mit abstand das schlechteste was man kaufen und seinem kind geben kann. da nützt es auch nichts das jemand mit deinem namen dafür einsteht. er muss den dreck nach nicht essen und seine kinder sicherlich auch nicht. babys unter einem jahr sollten eh die brust bekommen, dann haben sie auch kein problem mit honig.

  • Antwort: Honig

    soweit ich weiß, liegt es daran, dass kinder in dem alter diese "rohkost" (was honig in diesem sinne ist) noch nicht vertragen, weil ihnen die Abwehr dafür wahrscheinlich noch fehlt und der darm das noch nicht verarbeiten kann...

  • Antwort: Honig

    Hallo Leute!

    Dass Honig für Babys unter einem Jahr, insbesondere unter 6 Monaten, gefährlich ist (sein soll?), habe ich auch schon häufig gelesen. Das liegt wohl an diversen Bakterien im Honig, vor allem an Clostridium botulinum - die zum sogenannten Säuglingsbotulismus führen können.

    Krankheitsverlauf:

    Die Erreger vermehren sich dabei explosionsartig im Darm und ihr Gift, das Botulinustoxin, tritt in den Blutkreislauf über. Es bewirkt eine zunehmende Lähmung aller Muskeln, so dass es neben Darmstillstand zu Schlucklähmung, Augenmuskellähmung, fehlender Mimik, Lähmungen in Armen und Beinen, Halteschwäche des Kopfes und schließlich zur Atemlähmung kommen kann. Unbemerkt kann der Säuglinsbotulismus zum Tode des Babys führen! Intensivtherapie ist sofort nötig, ein Heilungsprozess ist zwar möglich, ein bleibender Schaden jedoch zu erwarten. Dieser Vorgang kann einige Tage bis Woche dauern - so dass ein ursächlicher Zusammenhang meist nicht mehr hergestellt wird.

    Wer ist anfällig?

    Er entsteht üblicherweise nur bei Kindern im ersten Lebensjahr - ganz besonders in den ersten sechs Monaten. Nur in diesem Zeitraum ist es den Bakterien möglich, den Darm zu besiedeln, sich zu vermehren und ihr Bakteriengift zu bilden. Bei älteren Kindern und Erwachsenen kommt es nicht mehr dazu, vermutlich weil eine stabile Darmflora dem Botulismus Bakterium keinen Platz mehr lässt.

    Häufigkeit:

    1976 wurde der Säuglingsbotulismus wohl weltweit das erste Mal in Kalifornien diagnostiziert und publiziert. Nach und nach erschienen Fallbeschreibungen aus USA, Japan, Australien und zuletzt aus Europa. In Deutschland wird seit 1996 wohl jährlich ein Fall von Säuglingsbotulismus dem Robert-Koch-Institut gemeldet. Traditionell wird Honig sehr häufig Säuglingen gegeben. Eine höhere, unerkannte Todesrate, ausgelöst durch die im Honig befindlichen Bakterien - und dann als Plötzlicher Säuglingstod o. ä. diagnostiziert, ist demnach nicht auszuschließen.

    Erstes Anzeichen:

    Das erste Symptom ist üblicherweise eine Verstopfung (Obstipation) - also für 4 - 5 Tage keine Stuhlentleerung. Was bei gestillten Kindern ja sonst auch durchaus völlig normal sein kann!

    Schutz:

    Um den Säugling wirksam zu schützen, muss in den ersten 12 Lebensmonaten vollständig auf jegliche Verwendung von Honig in jeder Form verzichtet werden. Also kein Honig am Schnuller, kein Honig in den Tee oder Brei, kein Fenchelhonig oder so als Medizin, kein Honig auf die Brustwarzen, ...

    Tja, soweit die Fakten, die verbreitet werden. Garantien übernehme ich dafür aber keine. ;-)

    Meiner Meinung nach gehört ein Baby die ersten 6 Monate ohnehin nur voll gestillt - oder eben notfalls mit HA-Nahrung gefüttert. Da kann dann also eh nix passieren. Und danach habe ich wegen des vererbten Allergierisikos nur sehr wenige Lebensmittel nach und nach zugefüttert - und bis kurz nach dem 1. Geburtstag weiter gestillt. Ich persönlich mache mir also eher wenig Gedanken darum, weil es in meinen Augen keine Einschränkung bedeutet, einem Baby in den ersten 6 (-12) Lebensmonaten keinen Honig zu geben. Und danach ist es ja völlig okay.

    Sonnige Grüße von der Gänseblümin.

  • @chrisi

    "soweit ich weiß, liegt es daran, dass kinder in dem alter diese "rohkost" (was honig in diesem sinne ist) noch nicht vertragen, weil ihnen die Abwehr dafür wahrscheinlich noch fehlt und der darm das noch nicht verarbeiten kann..."

    Gesunde Säuglinge kommen mit einem voll ausgereiften Verdauungssystem auf die Welt und können gerade Rohkost wunderbar vertragen (Muttermilch ist auch Rohkost!).

    Wenn Rohkost durch Bakterien in einer Menge verseucht ist, die das kindliche Immunsystem nicht mehr handhaben kann, führt das natürlich zu Problemen, aber gerade Honig ist hier aufgrund des hohen konservierenden Zuckergehaltes weit weniger kritisch als sonstige "Reste", die sich im Haushalt finden und die sich Kinder in den Mund stecken können. Botulismus Bakterien entwickeln sich in faulenden, zerfallenden Stoffen - da wäre der Honig die letzte Stelle, an der ich suchen würde.

  • Antwort: Honig

    Ich habe schon häufig die "Warnung" auf Honiggläsern gelesen, dass man Kindern unter 12 Monaten keinen Honig geben soll.

    Darauf hingewiesen hatte mich einst eine andere Mutter ... nie im Leben wäre ich auf die Idee gekommen, dass ein so gesundes Nahrungsmittel schädlich sein könnte.

    Während meiner Schwangerschaft litt ich lange Zeit unter starkem Husten.

    Mir wurde Fenchelhonig empfohlen ... doch zu meinem Entsetzen stand auf der Packung, dass man diesen während der Schwangerschaft nicht einnehmen soll. *merkwürdig*



    Doch die Sache mit dem Honig für Säuglinge betraf und betrifft mich zum Glück nicht ... ich stille noch immer (15 Monate), gab/gebe meinem Sohn als Beikost/Hauptkost selbst gekochtes Essen (um ihm diesen Einheitsbrei aus Gläschen nicht anzutun) und süße Sachen sind zur Zeit noch weitestgehend Tabu.

    Ich bin der Meinung, dass man mit Zucker jeglicher Art so spät wie irgend möglich anfangen sollte. So lange die kleinen noch nicht an den süßen Geschmack gewöhnt sind, wissen sie auch nicht, was sie "vermissen" sollen und kommen sehr gut ohne aus.

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