Drogen- und Suchtbericht

Thema: Drogen

Thema: Drogen- und Suchtbericht

  • Drogen- und Suchtbericht

    Wir haben in unserem Land 1,6 Mio alkoholanhängige Menschen, weitere 1,7 Mio sind extrem gefährdet. Dazu zählen auch viele Minderjährige, die auf den Koma-Sauf-Parties ihre letzten Gehirnzellen wegsaufen. 40 000 Menschen sterben jährlich an den Folgen des Alkoholkonsums. Sind da auch die Autofahrer dabei? Oder nur Menschen, bei denen eine Alkoholabhängigkeit festgestellt wurde und die sich totgetrunken haben?

    33% der deutschen Erwachsenen rauchen. 20% der Jugendlichen rauchen, wobei man durchschnittlich mit 13 Jahren rauchen anfängt. Gestern im TV habe ich allerdings gehört, dass es nur noch 18% seien, der niedrigste Wert seit der Erhebung dieser Statistik. Rauchen = uncool = ungesund = viel zu teuer = nur was für Idioten. Das freut doch den lieben Herrn Staat. Und dennoch sterben etwa 140 000 Menschen jährlich an den Folgen des Rauchens.

    Cannabis wird von rund 2 Mio Menschen regelmäßig konsumiert, jeder 4. Jugendliche hat es bisher schon ausprobiert. Dass Cannabis die Einstiegsdroge Nr. 1 nach der berühmten bösen Zigarette ist, jedoch die 1. illegale Droge, die man normalerweise in die Finger bekommt, was dann dazu führt, dass der jugendliche erkennt, dass Verbotenes zu brechen Spaß macht, wird alles nicht berücksichtigt.

    Vor allem Frauen sind Medikamentensüchtig. 1,4 bis 1,9 Mio Menschen seien Medikamentenabhängig. Nun, gilt ein Diabetiker, der Insulin spritzen muss, auch als medikamentenabhängig?

    Jedenfalls sieht es doch relativ gut aus. Man bedenke, dass in D 82 Mio Menschen leben. Da sind das relativ wenig Menschen, die sich kaputt machen.

    Quelle: Die Welt

  • Antwort: Drogen- und Suchtbericht

    Hallo, die Zahlen sind echt erschreckend. Und irgendwie scheint es keinen zu interessieren, wie viele jährlich an Alkohol, Rauchen oder Medikamenten sterben.

  • es muss viel mehr öffentlich gewarnt werden

    Ja, weil es in Deutschland einfach noch zu gesellschaftsfähig ist und in den Medien wird einfach noch viel zu wenig davor gewarnt. Im Gegenteil wenn man sich ständig die Alkoholwerbung im Fernsehen ansieht.

    Bei Rauchen sieht es da mittlerweile schon ein wenig anders aus obwohl auch viel zu wenig davor gewarnt wird...aber Werbung ist verboten im Fernsehen und an Automaten issses mittlerweile auch erschwert worden einfach mal so Zigaretten zu kaufen.

    Aber das Bewusstsein was Alkohol angeht ist schon so das es verharmlost wird....ach es trinken doch alle heisst es da immer wieder und so schlimm ist ein Gläschen doch nicht. Es können Literweise "gesoffen" werden und man hört immer wieder das selbe Sehr schlecht traurig eigentlich.

  • Antwort: Drogen- und Suchtbericht

    Haben denn die Eltern ihre Kinder nicht oft genug gewarnt und gelehrt?

    Was nützt es wenn die Öffentlichkeit mehr warnt?

    Wenn jemand etwas konsumieren möchte, dann wird er das tun ob er gewarnt wird oder nicht.

  • Antwort: Drogen- und Suchtbericht

    Die Öffentlichkeit kann nicht korrigieren was Eltern versäumt haben oder wo sie versagt haben, was die Jugendlichen angeht.

    Und die Erwachsenen müssten eh selber wissen was gesund ist und was schädlich ist.

    Also was nützt der Druck der Öffentlichkeit?

  • Antwort: Drogen- und Suchtbericht

    Ich denke wenn die Öffentlichkeit davor warnt, dann wird der Anreiz noch größer, dass die Jugendlichen das ausprobieren wollen. Das ist doch wie mit Verboten, wenn etwas verboten ist, dann ist der Nerevnkitzel da, es gerade dann zu probieren.

  • Antwort: Drogen- und Suchtbericht

    Keine Macht den Drogen fande ich garnicht schlecht! Und das jetzt so öffentlich über Doping im Fernsehen geredet wurde, nachdem klar wurde das fast alle Profi Radsportler damit verwickelt waren, finde ich auch gut und vorallem das es noch drastischere Konsequenzen haben wird als jemals zuvor.

    Wenn dem Alkohol noch mehr der Kampf angesagt werden würde, dann gäbe es wesentlich weniger Alkoholsüchtige wie jetzt. Der Zugang müsste wie beim Rauchen ganz stark eingeschränkt werden. Werbung gänzlich verboten werden sei es im Fernsehen oder auf Werbeplakaten. Weiss jemand übrigens den Rückgang in % der Raucher seit dem die Werbung für Zigaretten verboten wurde, täte mich mal interessieren?

    Ich finde man macht es sich immer ziemlich leicht mit der Aussage das es an der Erziehung und den Eltern liegt wenn ein Jugendlicher oder heranwachsender Mensch zuviel trinkt. Es ist doch wohl eher ein gesellschaftliches Problem ,das Alkohol noch nicht wie das Rauchen öffentlich angeprangert wird und in viel mehr Bereichen untersagt wird.

    Keine Werbung...mehr Aufklärung auch in der Schule schon, erhöhte Preise, würden ganz sicher zu einem Rückgang der Alkoholsüchtigen führen. Und öffentliche Warnungen können jedenfalls nicht schaden....besser als immer weg sehen oder weg hören!



  • Antwort: Drogen- und Suchtbericht

    Ich kann dem nur zustimmen, nicht immer sind die Eltern daran schuld, obwohl es da auch viele gibt, die ihren Kindern kein gutes Vorbild sind und sich das die Kinder abschauen. Aber es ist natürlich auch ein gesellschaftliches Problem. Beim Alkohol Einschränkungen zu machen halte ich für schwierig.

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