Antwort zu abhängigkeit bei marihuana.......
Antwort: abhängigkeit bei marihuana.......
Also so einen Stuß habe ich selten gelesen! Ich behandle seit Jahren diverse Leiden (Querschnittssyndrom, chron. Schmerzsyndrom) erfolgreich mit Cannabis! Die Aussage von Dir ist völliger Schwachsinn!
1. Gibt es definitiv keinen bekannten Todesfall der aus Cannabiskonsum heraus resultiert wäre! Wenn Du dann auch noch behauptest, Cannabis sei ein Nervengift, habe ich überhaupt kein Verständnis für Deine Aussagen. Cannabis wirkt bei uns nur, weil wir ein endogenes Cannabinoidsystem besitzen, an deren Rezeptoren nicht nur THC, sondern unter anderem auch Serotonin (Glückshormon) andocken. D.h. Wenn alle Rezeptoren besetzt sind, werden überschüssige Cannabinoide auf natürlichem Weg - über die Nieren ausgeschieden.
Todesfälle nach Cannabisvergiftung sind nicht beschrieben. Die mediane tödliche Dosis bei Ratten lag je nach Art zwischen 800 und 1.900 mg orales THC pro Kilogramm Körpergewicht. Bei Studien mit Affen traten selbst nach den höchsten verwendeten Dosen von 9gr/kg orales (reines) THC keine Todesfälle auf. Jetzt kannst Du dir selber ausrechnen, dass ein Mensch mit 75kg Körpergewicht 675gr reines THC zu sich nehmen müsste, um die selbe Dosis zu erreichen, wie die Affen in der Studie. Bei einem sehr hoch gegriffenen THC-Gehalt von 20% müsste man also immer noch 3,375kg Cannabis auf einmal rauchen!!! Real ist allerdings ein Gehalt von etwa 10 - 12% THC in einer unter Kunstlicht und unter Besten Bedingungen gezogenen Cannabisblüte. Meine Behauptungen kannst Du gerne auf der Seite der IACM (Internationale Arbeitsgemeinschaft für Cannabis als Medizin) www.cannabis-med.org nachsehen!
2. Von Neurosen zu sprechen, die im direkten Zusammenhang mit Cannabiskonsum entstanden sein sollen ist völliger Blödsinn! Wenn eine Psychose in der Latenz vorhanden ist, bricht sie i.d.R. auch aus. Der Auslöser kann dabei nahezu alles sein. Unter anderem auch Alkohol. Geh mal in eine Suchttherapieklinik die meisten dort mit einer Psychose sind Alkoholiker, die in ihrem Leben nie einen Joint geraucht haben! Also ist auch diese Aussage aus der Luft gegriffen! Scheinbar hast Du die Gerüchte schön auswendig gelernt, die der leider berühmte H. Anslinger (Cannabisgegner der ganz frühen Sorte aus den USA) in die Luft gesetzt hat. Es ist nachgewiesen, dass Anslinger sich in seinen späteren Aussagen ständig widersprochen hat. Er war eine bedeutende Persönlichkeit, die in mehreren Pharmafirmen im Vorstand saß und deshalb natürlich, ein für sich gesehen, berechtigtes Interesse daran hatte, eine Pflanze mit einem sooo großen Spektrum an Wirkstoffen auf verschiedene Krankheiten zu verteufeln. Leider hat ihm fast die ganze Welt geglaubt.
3. Ich bin 43 Jahre alt. Mehrere Ärzte bestätigten mir mit im Wortlaut wiedergegebenen Attesten: wach, bewusstseinsklar, zu allen Qualitäten orientiert. Keine inhaltliche oder formale Denkstörungen. Kein Hinweis auf mnestische oder kognitive Defizite. Ausgeglichene Stimmungslage, affektiv Schwingungsfähig, kein psychotisches Erleben. Und das, obwohl ich seit 25 Jahren kiffe!!!
Also, geh schön in die Kneipe, sauf Dir die Hucke voll und verschone die Welt mit Deinen überflüssigen Kommentaren über Intelligenz und psychotische Veränderungen durch Cannabis! Denn Dein Intellekt scheint mir genau denen gleich zu setzen, die täglich in der Kneipe weltbewegendes diskutieren und dabei in etwa so rüberkommen, wie Dittsche (nur bei Weitem nicht so lustig).
Gruß Frank