Antwort: Noch ein Grund für Bio-Gemüse & Co.
Ich bin erst heute der Gruppe beigetrerten und habe die Beiträge in diesem Forum gelesen, auf Grund meier Erfahrung, Ich habe 55 Jahre auf einem Bauernhof gelebt, zunächst Landwirtschaft gelernt, und dann im Rahmen meiner Ausbildung zum Juristen als Referendar mit Lebensmittelüberwachung zu tun gehabt; möcht ich ein paar Gedanken zum Ausdruck bringen:
Die hier geführte Diskusion ist desshalb schwierig weil die Sache komplex ist und jeder mit seineem Teilwissen irgentwo recht hat. Tatsächlich ist es so, dass jede Anbauform besondere Vor- und Nachteile hat. Biio steht für bestimmte Regeln beim Anbau, konventioneller Anbau bedeutet, dass jeweils der neueste Stand der Erkenntnise beim Anbau brücksichtigt wird, wobei auch Irrtümmer zu Fehlentwiklungen führen kann. Was die Unbedenklichkeit betrifft, sind die Gesundheitsrisken bei jeder Anbauform gegeben, bei Bioanbau entstehen andere Risiken etwa höhere Pilz und Gifpflanzenanteil, als bei Eisatz Chemischen Pflanzenschutzes, dafür weniger Rückstände, Bei beiden Anbauarten werden diese Risiken durch strenge Kontrollen so gering wie möglich gehalten.
Zwischen diesen beiden Anbauarten gibt es den integrierten Landbau ( soviel Bio wie möglich, soviel Chemie wie nötig) Durch immer bessere Kontrollen werden unsere Lebensmittel immer risikoärmer, wobei auch hier nur vom derzeitgen Kenntnisstand ausgagen wird.
Die Menschheit hat Jahrtausende überlebt mit größeren Belastungen wie heute. Wenn die Meinung vertreten wird, heute werde mehr geschummelt als früher stimmt das schon deshalb weil esunendlich mehr Vorschriften gibt die man übertreten kann, dafür waren die Folgen der Schummeleien damals schlimmer.
Ich möchte jedoch darauf hinweisen, dass nach meiner Auffassung das Schüren von Ängsten schwerwiegenedere (psychische) Folgen hat, als die Risiken aus unserer gutüberwachten Nahrungsmittel.
Ich könnt zu meinen Behauptungen viele Beispiele nennen, de aber den Rahmen hier sprengen würden, diese können im Einzelafall nachgetragen werden.
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