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Pestizidrückstände
Thema: Pestizidrückstände
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Ich kann dir da nur zustimmen Melle! Besonders wenn man außerhalb der natürlichen Saison Gemüse oder Obst kauft (wie z.B. Erdbeeren im Dezember), muss man damit rechnen, dass viel Chemie dran ist, damit es überhaupt wächst. Generell ist heimisches Obst am Besten und auch am natürlichsten. Ansonsten sollte man Obst immer gut abwaschen oder schälen, bei Gemüse auch. Bei vielen Gemüsesorten werden zu hohe Pestizidwerte gemessen wie z.B. letztes Jahr auch beim Rucola, der am schlechtesten abschnitt.
Gehen Pestizidrückstände eigentlich beim Kochen "kaputt"?
lg lilianne
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Antwort zu Antwort: Pestizidrückstände
Das ist teilweise ganz kriminell, was da in Obst und Gemüse an Pestiziden gefunden wird. Das kann ich euch sagen. Mal ein paar Zahlen gefällig?
Laut einer Studie aus Stuttgart sind in rund 80 Prozent (!!!) des konventionell angebauten Obstes und Gemüses (also keine Bioprodukte) Rückstände von Pflanzenschutzmitteln zu finden. Das ist doch einfach nur eine Frechheit. Besonders belastet sind Erdbeeren, Paprika, Trauben und auch Tomaten sowie Salat, also alles, was einen besonders hohen Wassergehalt vorweist. Und südeuropäische Produkte haben es ganz besonders in sich.
Außerdem waren in über 17 Prozent aller Kopfsalate und rund 38 Prozent aller Eichblattsalate Spuren eines Unkrautvernichtungsmittels (Herbizid) zu finden, das eigentlich nur für Raps, Ziergehölze und Baumschulen zugelassen wurde. Eine Sauerei! Und noch schlimmer: Weil die Kontrollen ja nicht alle Mittelchen durchtesten sondern sich meist auf die Werte der zugelassenen Chemie beschränken, bleiben solche Sauereien oft unentdeckt.
Wenn das kein Grund ist, Bioobst und -gemüse zu kaufen ...
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Ja aber das Problem mit dem Bioobst ist, dass benachbarte Bauern die Pestizide benutzen, sie dann ins Grundwasser und in die Luft gelangen und somit auch Bioobst und -gemüse belastet ist! Das finde ich auch ganz furchtbar - also nicht mal bio heißt total pestizidfrei!
Aber ich kann dir nur zustimmen, besonders südländisches Obst ist sehr belastet, weil dort die zulässigen Höchstmengen anders sind und auch nicht so viel kontrolliert wird wie hier.
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geschrieben von Germano vor mehr als 3 Jahren (11.09.2008 17:11)Man sollte bitte auch mal bedenken, ob es möglich ist alle Menschen mit Bioprodukten zu versorgen, und ob es Sinn macht! Bio ist viel teuerer und man braucht viel mehr Fläche um einen Ertrag zu erzielen damit man alle Menschen versorgen kann. alle Meschen? Nein, natürlich nur wir im Westen, aber könnte ja auch mal über den Tellerrand schaun und überlegen ob das was wir tun nicht ein wenig unsolidarisch ist.
Bei uns werden Schweine gefüttert mit Getreide, welches in armen Ländern fehlt. Nur weil wir jeden tag Fleisch essen müssen, und dann soll es auch noch Bio sein. Das Schwein soll auch nur Bio gegessen habe.Oder wie können sich arme Leute, alleinerziehende Mütter Bioprodukte leisten, sie sind weit aus teuere, und ich bin mir sicher dass die Bioprodukte durch die gestiegene Nachfrage und den begrenzten Anbauflächen in Zukunft noch teuere werden. Wie soll es also weitergehen?
Es ist ja schon fast eine Unverschämtheit Was wir fordern, aber anderen Menschen auf der Welt zu füttern muten.Wir unser "Bio"-Fleisch mit Getreide und sonst was ... und natürlich soll alles Bio sein.
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geschrieben von Germano vor mehr als 3 Jahren (11.09.2008 17:13) -
geschrieben von Bisonlinchen vor mehr als 3 Jahren (10.11.2008 16:41)Antwort zu Antwort: Pestizidrückstände
Deswegen gibt es ja diese Grenzen. Die Felder müssen irgendwie einge hundert Meter auseinanderliegen. Aber wenn Du mich fragst, kann das in der Praxis nicht funktionieren. Die die sich das ausdenken sind doch alles Bürokraten.
Ich finde es auch schlimm mit den Pestiziden. Deswegen sollte man wohl Obst aus der Heimat essen. Werden die denn nicht so krass bespritzt?
Bei mir ist das Problem das ich nur die Äpfel aus Südamerika oder aus Spanien (die Gala Royal sind das) gern esse. Die bei uns sind mir zu sauer.

