Bürojob vs Bewegung

Thema: Bürojob vs Bewegung

  • Bürojob vs Bewegung

    Viele von uns sitzen den ganzen Tag im Büro. Bewegung kommt zu kurz. Die logische Folge: Falsche Ernährung, keine Bewegung, Fettleibigkeit. Was tun?

  • Antwort: Bürojob vs Bewegung

    Hallo!

    Also ich selbst hab ja auch so einen "ungesunden Bürojob".

    Und ich persönlich denke auch hier: Das kommt immer drauf an, was man draus macht! ;-)

    Wenn meine betriebsärztliche Untersuchung ist, staunt die Ärztin z. B. jedesmal - weil ich auf die Frage nach Verspannungen, Rückenproblemen usw. immer fröhlich antworte: "Nö, kenne ich kaum, ist echt kein Thema." Und fettleibig oder so bin ich sowieso nicht.

    Ich persönlich denke, auch in einem Büro gibt es Raum, mich zu bewegen. Und vorher und nacher sowieso.

    Wenn ich irgendwas von jemandem im Haus will - wähle ich oft nicht die Rufnummer oder so, sondern die Treppe. Wenn ich telefoniere, stehe ich auf, achte auf eine gute, aufrechte Haltung. In Tipp-Pausen (zum Nachdenken oder so) mache ich die eine oder andere isometrische Übung oder ziehe den Hals lang oder was weiß ich. Und ich sitze sehr verschieden, also mal so und mal so. Dass Tischhöhe und Stuhl genau auf mich und meine Maße abgestimmt sind, versteht sich von selbst.

    Morgens nach dem Aufstehen hopse ich immer ein bissel zu flotter Musik durch die Wohnung ... dehne mich ... räkel mich ... spanne alle Muskeln mal an ... irgendwas halt. Zum Wachwerden sozusagen. Und gute Laune gibt es auch noch! ;-)

    Beim Zähneputzen mache ich ein paar Kniebeugen oder mache ein paar Kicks mit den Beinen (siehe Kickboxen). Da muss man auch viele andere Muskeln anspannen. Den Hintern oder Bauch kann man sogar beim Auf-den-Zug-warten oder in der Straßenbahn oder so anspannen/trainieren. Und selbst eine gute Körperhaltung sorgt immer für eine gewisse Grundspannung im Körper.

    Den Weg vom Bahnhof zum Büro könnte ich per Straßenbahn zurücklegen (dauert ca. 30 min) - oder zu Fuß (dauert ca. 45 min). Ein- bis zweimal die Woche laufe ich mindestens. Und aktuell versuche ich das noch zu verbessern.

    Fahrradfahren könnte man auch - aber mir persönlich ist das nix. Weil ich im Büro nicht duschen kann, und die Klamotten in einem Rucksack ohnehin zerknittert wären, und überhaupt. Da ich im Vertrieb arbeite, muss das Outfit echt stimmen - da geht das irgendwie nicht. Aber für andere ist das vielleicht eine gute Lösung.

    Nach dem Abendbrot habe ich mir angewöhnt, mind. dreimal die Woche eine Runde mit meinem Sohn zu drehen. Erstens kommen wir da nochmal raus, schlafen besser, bewegen uns ... und zweitens erfahre ich unterwegs bei einem Spaziergang erheblich mehr von ihm und seiner Welt, seinem Leben, der Schule usw., als ich in zwei Wochen daheim erfahren würde. Und manchmal machen wir auch zusammen Bauchtraining - so langsam ist ihm das nämlich auch wichtig. ;-) und Spaß gibts obendrein!

    Autofahrer bin ich ohnehin keiner - also fällt diese Bequemlichkeit schonmal ganz weg. ;-)

    Und das Wochenende ist sowieso eher aktiv. Also mit Wandern, Radeln, Schwimmen, ... - irgendwas halt. Hauptsache draußen - und nicht einrosten.

    Und auch sonst gibts doch jeden Tag genug Anlässe, sich zu bewegen. Mal wird was aus dem Keller gebraucht (wir haben da unsere große Kühl-Gefrier-Kombi + die Getränkekästen stehen) ... mal flitze ich morgens zum Tante-Emma-Laden, um Brötchen oder Obst/Gemüse zu kaufen ... mal sammeln wir im Wald bissel Müll auf ... was weiß ich.

    Für mich ist das mit der geringeren Bewegung bei "Schreibtischtätern" viel mehr eine innere Haltung, also eine Einstellungssache. Und eine Frage der Entscheidung, also dessen, was ich eben möchte - oder nicht möchte. Und kein Fluch des Bürojobs.

    Und was jetzt ein Bürojob so als direkte Beziehung mit falscher Ernährung zu tun haben soll - das erschließt sich mir grad nicht so recht. Was ich esse, hängt doch von mir ab - und weniger von meinem Job. Oder sollte ich mich da so täuschen?

    Sonnige Grüße von der Gänseblümin.

  • Antwort: Bürojob vs Bewegung

    Ich glaube nicht nur Bürojobs, sondern auch bei anderen Jobs wo man beispielsweise den ganzen Tag steht, muss man einen Ausgleich finden mit Bewegung. Wenn man den ganzen Tag eine ähnliche Haltung hat, dann ist es klar, wenn man nichts anderes macht, dass dann irgendwann die Knochen kaputt sind. Ausreichend Bewegung gehört einfach zu einem Wohlbefinden dazu.

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