Chronische obstruktive Lungenerkrankung (COPD)

Thema: Chronische obstruktive Lungenerkrankung (COPD)

  • Chronische obstruktive Lungenerkrankung (COPD)

    Hallo, leider gibt es hier nicht das Forum Allgemeines, deswegen werde ich hier ein paar Informationen zu der Erkrankung schreiben, die immer wieder ergänzt werden können.

    Hauptursache dieser Krankheit ist das Rauchen. 90% aller, die an dieser Krankheit leiden, sind Raucher. Es ist die vierthäufigste Todesursache. Die Krankheit entsteht als Folge einer chronischen Bronchitis. Durch die entzündete Bronchialschleimhaut verdichten und verengen sich die Luftwege. Folge ist atemnot und Leistungsschwäche.

    Symptome der Erkrankung sind die angesrpochene Atemnot, Husten, der immer schlimmer wird und auch Herzschwäche. Oftmals werden schleimlösende Medikamente gegeben und zusätzlich müssen die Infekte mit Antibiotika behandelt werden. Auch durch so genannt Atemgymnastik kann man eine Verbesserung der Leistungsfähigkeit erreichen. In einem fortgeschrittenen Stadium ist die Therapie mit Sauerstoff ganz wichtig.

  • Antwort: Chronische obstruktive Lungenerkrankung (COPD)

    Es gibt die so genannten Corticosteroide, welche eine entzündungshemmende Wirkung haben. Sie werden eingesetzt wenn die Bronchodilatatoren und andere Asthmamedikamente nicht genügend Linderung verschaffen, sie dämmen wirkungsvoll Entzündungen in den Bronchien.

  • Antwort: Chronische obstruktive Lungenerkrankung (COPD)

    Die Cortikosteroide (Prednison ) haben eine entzündungshemmende Wirkung.

    Aber

    sie werden asl Dauermedikation beim Asthma bronchiale eingesetzt. Hier liegt auch eine Entzündung vor.

    Bei der chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) werden Cortikoidr erst bei sehr fortgeschrittener Erkrankung als Dauermedikamente eingesetzt.

    Anders ist es bei einer akuten Verschlechterung der Erkrankung, meist durch einen Infekt bedingt. Hier sind kurzzeige Stoßtheraoien oft notwendig.

    Christel

  • Antwort: Chronische obstruktive Lungenerkrankung (COPD)

    Noch eine Ergänzung.

    Die Krankheit entsteht als Folge einer chronischen Entzündung der Bronchien.

    Man weiß heute, dass Raucher auch ohne jemals eine chronische Bronchitis gehabt zu haben, eine chronisch obstruktive (also mit Bronchienverengung) bekommen.

    Seit diesem spricht man nicht mehr von diesem Stadium 0 oder Vorstadium.

    Christel

  • Antwort: Chronische obstruktive Lungenerkrankung (COPD)

    Kann eigentlich auch eine Atemmaske zur Verbesserung eingesetzt werden?

  • Antwort: Chronische obstruktive Lungenerkrankung (COPD)

    wenn bei einem Patienten mit chronisch obstruktiver Bronchitis (COPD) sich die respiratorische Situation so verschlechtert, das keine ausreichede Sauerstoffversorgung der anderen Organe mehr gewährleistet ist, ist eine Sauerstofflangzeittherapie notwendig. D.h. man inhaliert, meist über eine Nasensonde, ständig Sauerstoff.

    Feststellen kann das der Lungenfacharzt durch eine Blutgasanalyse (Blutentnahme aus dem hyperämisierten Ohrläppchen).

    Eine Maskenbeatmung ist dann notwendig, wenn die Atempumpe, also die Atemmuskulatur so erschöpft ist. Sie wird dann meist über Naccht durchgeführt, damit sich die Atemmuskulatur in den Nachstunden erholen kann.

    Christel

  • Antwort: Chronische obstruktive Lungenerkrankung (COPD)

    Heute sieht man die chronisch obstruktive Bronchitis sogar mehr als Systemerkrankung, da man weiß, das immer auch andere Organsysteme mit betroffen sind, allen voran Herz und Muskeln und Knochen.
    Große Probleme bereiten die ausgeprägte Muskelschwäche und die Osteoporose,
    die mit der COPD einhergehen. Selbst bei stabiler Lungenkrankheit bringen
    die Patienten nur 30 % der Kraft gleichaltriger Gesunder auf. Der Grund
    liegt nicht allein darin, dass die Patienten sich wegen ihrer Atemnot immer
    weniger bewegen, sondern vermutlich auch in systemischen
    Entzündungsprozessen.

    Um die Abwärtsspirale aufzuhalten kommt nicht-medikamentösen Maßnahmen große
    Bedeutung zu, Schulungen, Physiotherapie, Ernährungsberatung und vor
    allem Lungensport. Selbst Schwerstkranke, die ans Bett gefesselt sind,
    können trainiert und damit ihr Zustand und ihre Prognose verbessert werden.

    Ich würde sehr gern hier im Forum von Betroffenen hören, wie sie mit der Erkrankung zurecht kommen.

    Christel



  • Antwort: Chronische obstruktive Lungenerkrankung (COPD)

    Ich leide seit 2001 an schwerster Copd. Durch gabe von

    Medikamenten die die Bronchen erweitern, ist mein Zustand einigermaßen stabil.Natürlich habe ich starke Probleme, wenn ich mich körperlich anstrenge,auch feuchtes Wetter macht mir sehr zu schaffen.Leider gibt es in unserem Ort und der näheren Umgebung keine Physiotherapie. Ich muß dafür 35 Km fahren, das ist erstens sehr aufwendig und die Kasse bezahlt auch nur 6 Behandlungen. Außerdem sind mir bei den Behandlungen (Klopfmassage und Vibrax ) meine Rippen gebrochen.So kommt eins zum anderen.Das schlimmste aber ist die Atemnot und die daraus resultierenden Panikattacken.Ich versuche auch ein wenig Sport zu treiben aber es gibt Tage und die häufen sich , da geht garnichts. Das Leben geht an mir vorrüber, weil ich an fast nichts mehr teilnehmen kann was das Leben lebenswert macht.In geschlossenen Räumen oder Veranstaltungen bekomme ich nach kurzer Zeit sehr starken Husten und dann starke Atemnot.Ich bin zeitweise sehr verzweifelt.Ich weiß, ich bekomme die beste Medizin, aber ich merke auch, das meine Krankheit immer weiter voranschreitet und ich habe Angst, vor dem was noch auf mich zukommt

  • Antwort: Chronische obstruktive Lungenerkrankung (COPD)

    Hallo 3789, ist schon länger her, dass du schriebst...!

    Wie erging es dir in der Zwischenzeit denn? Ich hoffe es geht etwas besser und dass du damit besser umgehen kannst!
    Ich hoffe du antwortest wenn du das siehst

    Liebe Grüße

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