Alkohol und Antidepressiva

Thema: Drogen

Thema: Alkohol und Antidepressiva

  • Alkohol und Antidepressiva

    Hallo! Aufgrund zahlreicher deprressiven Phasen in meinem Leben habe ich vor einiger Zeit ein Antidepressivum (15 mg) verordnet bekommen. Soweit so gut. Mein Arzt hat mir nun ein neues Präparat aufgeschrieben, "Citalopram", von dem ich gelesen habe, dass mehrere Patienten diese Nebenwirkung bekommen haben:

    Da ich eine rege Trinkerin bin (das hört sich gleich grausam an...), also zum Essen Wein oder Bier trinke und abends vor dem Fernseher, weiß ich, wieviel ich vertrage. Seitdem ich Citalopram nehme, kann ich viel mehr trinken, ohne dass die Wirkung des Alkohols eintritt. ICh frage mich etzt, ob das Antidepressivum die Alkoholrezeptoren besetzt oder gar die Verarbeitung fördert (ich kenn mich da nicht so aus), sodass es im Endeffekt eine Alkoholsucht herbeigeführt hat.

    Ich würde gerne wissen, ob noch jemand diese Erfahrung gemacht hat.

    Corinnamaus

  • Re: Alkohol und Antidepressiva

    frag da am besten deinen arzt, bevor was schlimmes passiert, allerdings sollte man mit antidepressiva eigentlich nichts trinken, zumindest jetzt nicht so regelmäßig!

  • achtung alkoholvergiftung

    ich würde auch eher sagen dass man bei solchen medikamenten eher nichts trinken sollte. medikamente und alkohol vertragen sich eher schlecht! das steht normal auch bei jedem medikament dabei, schau doch mal in der packungsbeilage nach!

    vielleicht wird auch die alkoholaufnahme nur verlangsamt, oder anfangs gehemmt. da sollte man aufpassen, eventuell kommt sonst nach einer weile ein ganzer alkoholschub auf einmal und dann kann es ganz schnell zur alkoholvergiftung kommen!

    also finger weg vom alkohol wenn man medikamente nehmen muss!

  • Antwort: Alkohol und Antidepressiva

    also da hab ich auch was zu sagen.

    ich bin schizophren, trinke regelmässig alk und nehme tabletten. ich habe dieses phänomän auch schon bemerkt, nehme ich tabletten, kann ich mehr alk ab, wieso auch immer.

    ich denke das liegt an der krankheit. alk macht aber auch depressiv, das hab ich schon gemerkt.

    in krankheitsphasen kann man kein alk ab. nimmt man pillen ein. schub die wub. es geht wieder.

    ich frag mich viel mehr, wieviel alk ich noch vertrage, ich wollte das niemals absetzen. wobei ich der meinung bin das ich noch moderat trinke. ok, zu viel fürn arzt. und noch was, für mein arzt gelte ich als trocken, als ich das erzählte,das ich biertrinke, hab ich unendliche probleme gehabt. sowas erzähl ich nicht mehr dem doc.

    ist eh schon so das alles auf den alk geschoben wird, meine psychose oder depressionen.

    ich lass mich nicht beeinflussen, ok ich trinke zu viel bier, aber hab ich wirklich meine krankheit davon?

    ich weiss inzwischen, das es wirkungen auf die krankheit hat. aber bin ich nicht auch schizo ohne alk?

    ich kann dazu nur eines sagen, ich war im urlaub mit schizophrenie, hab keinen tropfen getrunken. komm wieder zur arbeit, man hat mich zum chef beordert. und schon hatte ich meine schizo wieder. danach hab ich angefangen wieder bier zu trinken. weil ich der meinug war davon kommen meine gedanken nicht.

    so und jetzt kommt ihr.

    mfg iguddi

  • Alkohol und Drogen

    lieber iguddi,

    was verstst Du unter: Du trinkst moderat?

    kann damit nichts anfangen! habe auch schon Dummheiten gemacht, so ist das auch wieder nicht zum Beispiel wenn meine Schmerztabletten mir nicht schnell genug gewirkt haben oder ich die vergessen habe da ja in dem Moment die Schmerzen noch erträglich waren, habe ich nach einer halben Stunde zwei Gläser Wein getrunken.

    Am anderen Tag fühlte ich mich jedoch dann wie geschis..... l.g.Gabi

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