Hallo Leute!
Ich habe gerade eine interessante dpa-Meldung gefunden. Also jedenfalls finde ICH sie interessant. ;-) Hier mal einen Auszug:
""Die Erklärung, dass unsere mit Chemikalien verseuchte Umwelt Allergien verursacht, mag plausibel klingen", sagt Antonie Peppler, Heilpraktikerin und Begründerin der Kreativen Homöopathie nach Antonie Peppler®. "Doch die Homöopathie verfolgt einen ganz anderen Denkansatz und eröffnet damit auch völlig neue Wege zur Heilung."
Aus naturmedizinischer Sicht ist Krankheit der Ausdruck eines inneren Ungleichgewichts, das sich im Körper manifestiert. Allergische Erkrankungen betrachtet Antonie Peppler im individuellen Spannungsfeld des Menschen: "Einerseits sucht der Mensch in der Gemeinschaft Halt und Geborgenheit. Andererseits will er seinen Freiheitsdrang ausleben und seine individuelle Persönlichkeit entwickeln. Ist man zwischen diesen beiden Polen hin und her gerissen, kann eine Allergie als Regulativ dieses Spannungsfeldes entstehen.", erklärt Antonie Peppler.
"Die Symptome der Allergie zeigen, in welchem Bereich der Mensch seinen individuellen Weg verlassen und sich zu sehr den Erwartungen der Gemeinschaft angepasst hat. So gesehen bietet die Krankheit die Chance, den beschrittenen Weg zu korrigieren und die eigene Persönlichkeit weiterzuentwickeln."
Kern der Kreativen Homöopathie nach Antonie Peppler® ist die Deutung der Symptomsprache, die die Konflikte und Bedürfnisse des Menschen zum Ausdruck bringt. Ziel ist, daraus Bewusstwerdungsprozesse und Veränderungsmöglichkeiten abzuleiten, die zur Heilung führen. Im Fall der Pollenallergie symbolisieren tränende Augen die Traurigkeit und die nicht formulierten Emotionen des Patienten. Juckreiz signalisiert Neugier: "Etwas juckt mich, ich habe Interesse." Juckende Augen fordern auf, genau hinzusehen. Die verstopfte Nase bedeutet, dass der Betroffene die Nase voll hat; er befindet sich in einer Situation, die er nicht verändert, obwohl sie ihm nicht gefällt. Die Symptome in ihrer Gesamtheit deuten darauf hin, dass der Mensch seine Stärke nicht ausleben darf und tiefe Traurigkeit über seine fehlende Freiheit empfindet.
Auch die Substanzen, die eine Allergie auslösen, haben Symbolkraft. Sie stehen für die Lernaufgabe, die sich ein Mensch gestellt hat, um seine Persönlichkeit zu entfalten. Pollen symbolisieren Kreativität und Sexualität. Der Pollenallergiker kann Heilung finden, wenn er den Mut entwickelt, seine kreativen Potenziale frei fließen zu lassen, zu seiner Sexualität zu stehen und seine inneren Einschränkungen aufzugeben. Gräser symbolisieren Stabilität und Durchhaltekraft. Die Heilung von einer Gräserpollenallergie kann darin bestehen, die eigene Kraft ausleben zu lernen, ohne sich oder anderen Durchhaltekraft beweisen zu müssen."
Ein bissel erinnert mich das an die Theorien von Rüdiger Dahlke. Anfangs fand ich das meiste von ihm total schräg - seit ich mich selbst aber genauer beobachte, muss ich ihm meistens zustimmen.
Und genau dazu passt auch die hier benannte "Theorie". Ich persönlich habe in den letzten Jahren psychisch eine Menge für mich erreicht. und ja, das schlägt sich auch sehr positiv in Sachen Allergien nieder.
Ich habe nun gelernt, meine (vor allem alte) Traurigkeit wirklich auszudrücken, sie herauszuweinen usw. - und mir tränen fast nie mehr die Augen. Wenn ich sauer auf jemanden bin, sage ich ihm das und artikuliere meinen Ärger - also muss ich fast nicht mehr per Asthma oder Reizhusten jemandem "was husten". Ich habe mein Leben lieben und genießen gelernt, und kann mit den Belastungen des Alltags immer besser umgehen bzw. sie meiden/abwenden - also habe ich kaum noch die Nase voll von etwas.
Das einzige, was mir nach wie vor noch sehr heftig geblieben ist, ist dieser fürchterliche Juckreiz im Rachen, im Gesicht/auf der Haut usw. Und ja, mich "juckt" eben vieles. Und ja, ich weiß, dass einer der nächsten Lernschritte sein wird, dass ich lerne, einerseits mein Interesse zu artikulieren (dann juckts vielleicht im Rachen weniger) - und andererseits mir nicht "die Verantwortung für die ganze Welt aufzuladen" oder so, sondern gute und praktikable Grenzen zu finden (dann juckts vielleicht auch auf der Haut nicht mehr so).
Und auch was die Allergie-Auslöser anbetrifft, kann ich das hier bestätigen. Einerseits liebe ich Katzen - andererseits habe ich es (wegen meiner Allergie) lange Jahre nicht eine Sekunde in der Nähe einer solchen ausgehalten. Weil ich genau diese Seite in mir völlig verleugnete und mit strenger Disziplin zuschüttete. Also den eigenen Kopf; dieses Tun, was man selbst will und wann man es möchte; dieses Freie und Ungezähmte; ... - das Wilde eben. Inzwischen gibt es nur noch wenige Katzen, auf die ich allergisch reagiere - z. B. die meines Vaters, weil ich mit Vater halt nach wie vor meine Not habe.
Also: Das ist vielleicht nicht DER Weg - und schon gar nicht für alle und jeden und immer. Doch es kann sich möglicherweise lohnen, sich mal auf Spurensuche für die eigenen Allergien zu begeben. Mit viel Geduld und Ehrlichkeit - und auch mit Phantasie. und: Diese Methode hat wenigstens nur positive Nebenwirkungen! ;-)
Sonnige Grüße von der Gänseblümin.


