Herzinsuffizienz (Myokardinsuffizienz)

Thema: Herzinsuffizienz (Myokardinsuffizienz)

  • Herzinsuffizienz (Myokardinsuffizienz)

    Bei der Herzinsuffizienz schafft es das Herz nicht mehr ausreichend Blut durch den Körper zu pumpen und es wieder aufzunehmen. Es gibt es drei Typen zu unterscheiden: -die linksherzinsuffizienz hier ist die linke Herzkammer betroffen, die normalerweise das mit sauerstoff angereicherte Blut aus der Lunge in den Körper pumpt. Folglich staut sich bei nicht genügender Pumpleistung das Blut in der Lunge -die rechtsherzinsuffizienz hier besteht die Schwäche in der rechten Herzkammer, die für den Transport des sauerstoffarmen Blutes aus dem Körper zurück in die Lunge verantwortlich ist. Bei Funktionsstörung bildet sich deshalb im Körper ein Rückstau an Blut (v.a. in den Beinen) -die globale Herzinsuffizienz hier sind beide Herzkammern betroffen Die chronische herzinsuffizienz entwickelt die Beschwerden über Wochen bis Monate. Nun ein paar wesentliche Aspekte, die zur entstehung herzinsuffizienz beitragen. ursachen herzinsuffizienz: -Bluthochdruck -ungenügende Funktion der Herzkranzgefäße (koronare Herzkrankheit,Herzinfarkt) -Herzrhythmusstörungen, Herzklappenschäden -Schilddrüsenüberfunktion -Blutarmut -Lungenembolie symptome herzinsuffizienz beschwerden (linksseitige Insuffizienz): -Atemnot bei Belastung und im Liegen -bläuliche Lippen -Reizhusten mit rötlich-braunem Auswurf -Lungenödem Komplikationen herzinsuffizienz rechts: -Ödeme(Wasseransammlungen) an Knöcheln und Unterschenkeln -Blutstau in den Organen, was zur Vergrößerung des Bauchumfangs führt Zur untersuchung herzinsuffizienz der Patienten erstellt der Arzt ein herzinsuffizienz ekg (Elektrokardiogramm) oder er kann auch auf herzinsuffizienz roentgen eventuell durch herzinsuffizienz herzkatheter - untersuchung. Die herzinsuffizienz therapie läuft folgendermaßen ab: Der Patient bekommt entwässernde Mittel, sogenannte Diuretika verordnet. Die herzinsuffizienz medikamente umfassen außerdem noch: Digitalis, ACE-Hemmer, Nitrate, beta-Blocker und Ca-Antagonsten. Die herzinsuffizienz komplikationen können durch das eigene Verhalten im Alltag am Fortschreiten gehindert werden: Bei herzinsuffizienz ernaehrung unbedingt auf salzarme Kost umstellen, das entlastet unnötiges Abpumpen von durch Salz gebundenes Wasser. Das Rauchen aufgeben. Übergewicht reduzieren Kein Alkoholkonsum Und natürlich immer regelmäßig ihr herzinsuffizienz medikament einnehmen. Hoffe das alles war jetzt nicht allzu wirr GutGrüße calendula -

  • Dieser Beitrag wurde von fauli vor mehr als 4 Jahren gelöscht
  • Antwort: Herzinsuffizienz (Myokardinsuffizienz)

    Der Beitrag ist wirklich sehr informativ, calendula. Allerdings ist er ein kleines bisschen unübersichtlich. Daher habe ich mir mal erlaubt, den Beitrag nochmals zu posten und ihn etwas augenfreundlicher zu formatieren.

    Herzinsuffizienz

    Bei der Herzinsuffizienz schafft es das Herz nicht mehr ausreichend Blut durch den Körper zu pumpen und es wieder aufzunehmen. Es gibt es drei Typen zu unterscheiden:

    -die Linksherzinsuffizienz hier ist die linke Herzkammer betroffen, die normalerweise das mit sauerstoff angereicherte Blut aus der Lunge in den Körper pumpt. Folglich staut sich bei nicht genügender Pumpleistung das Blut in der Lunge

    -die Rechtsherzinsuffizienz hier besteht die Schwäche in der rechten Herzkammer, die für den Transport des sauerstoffarmen Blutes aus dem Körper zurück in die Lunge verantwortlich ist. Bei Funktionsstörung bildet sich deshalb im Körper ein Rückstau an Blut (v.a. in den Beinen)

    -die globale Herzinsuffizienz hier sind beide Herzkammern betroffen Die chronische herzinsuffizienz entwickelt die Beschwerden über Wochen bis Monate.

    Nun ein paar wesentliche Aspekte, die zur Entstehung einer Herzinsuffizienz beitragen. Ursachen einer Herzinsuffizienz: -Bluthochdruck, ungenügende Funktion der Herzkranzgefäße (koronare Herzkrankheit,Herzinfarkt), Herzrhythmusstörungen, Erzklappenschäden, Schilddrüsenüberfunktion, Blutarmut, Lungenembolie

    Symptome einer Herzinsuffizienz (linksseitige Insuffizienz):
    - Atemnot bei Belastung und im Liegen, bläuliche Lippen, Reizhusten mit rötlich-braunem Auswurf, Lungenödem

    (rechtsseitige herzinsuffizienz): -Ödeme (Wasseransammlungen) an Knöcheln und Unterschenkeln, Blutstau in den Organen, was zur Vergrößerung des Bauchumfangs führt.

    Untersuchung einer Herzinsuffizienz: Vom Patienten erstellt der Arzt ein Herzinsuffizienz-EKG (Elektrokardiogramm) oder er kann auch auf Herzinsuffizienzröntgen eventuell durch herzkatheter-Untersuchung.

    Die Herzinsuffizienztherapie läuft folgendermaßen ab: Der Patient bekommt entwässernde Mittel, sogenannte Diuretika verordnet. Die Herzinsuffizienzmedikamente umfassen außerdem noch: Digitalis, ACE-Hemmer, Nitrate, Beta-Blocker und Ca-Antagonsten.

    Die Herzinsuffizienzkomplikationen können durch das eigene Verhalten im Alltag am Fortschreiten gehindert werden: Bei Herzinsuffizienz die Ernährung unbedingt auf salzarme Kost umstellen, das entlastet unnötiges Abpumpen von durch Salz gebundenes Wasser. Das Rauchen aufgeben. Übergewicht reduzieren Kein Alkoholkonsum Und natürlich immer regelmäßig Herzinsuffizienzmedikament einnehmen.

  • Antwort: Herzinsuffizienz (Myokardinsuffizienz)

    Halo joern!



    Danke für die Aufbereitung. Gut Wie führt denn Bluthochdruck oder gar Blutarmut zu einer Herzinsuffizienz? Die Symptome sind sehr spezifisch, demnach dürfte eine Insuffizienz doch bereits entdeckt werden, wenn sie akut ist, wie kann sie dann chronisch werden?



    Schöne Grüße

    f1

  • Antwort: Herzinsuffizienz (Myokardinsuffizienz)

    Eine chronische Herzinsuffizienz kann durch alle Erkrankungen am Herzen ausgelöst werden. Bei der chronischen Variante verschlechtert sich die Leistungsfähigkeit über Monate oder Jahre. Die anfänglichen Symptome wie Luftnot, geschwollene Beine und Leistungsschwäche entwickeln sich langsam und werden dadurch zunächst nicht wahrgenommen oder falsch interpretiert!



    Der Schweregrad einer Herzinsuffizient wird in Stadien (NYHA = New York Heart Association) eingeteilt



  • Antwort: Herzinsuffizienz (Myokardinsuffizienz)

    Dies sind übrigens die Stadien:



    NYHA I: keine Beschwerden

    NYHA II: Beschwerden bei starker körperlicher Belastung

    NYHA III: Beschwerden bei geringer körperlicher Belastung

    NYHA IV: Beschwerden bereits in Ruhe, die bei körperlicher Belastung verstärkt werden

  • Antwort: Herzinsuffizienz (Myokardinsuffizienz)

    Wie bereits oben erwähnt wird außerdem auch noch die Lage der Insuffizienz unterschieden!
    Also Rechtskammerinsuffizient, bei der die Muskelkraft des rechten Ventrikels, also die rechte Herzkammer vermindert ist. Die Linkesherzinsuffizient, betrifft logischerweiße die linke Herzkammer. Außerdem kann auch eine globale Herzinsuffizient, bei der beide Kammern eingeschränkt auftreten



  • Antwort: Herzinsuffizienz (Myokardinsuffizienz)





    Wie ich schon schrieb können alle Herzerkrankungen eine Herzinsuffizienz hervorrufen.
    Zur häufigsten Ursache gehört die Koronare Herzkrankheit (KHK). Neben der KHK stellt ein nicht oder unzureichend behandleter hoher Blutdruck den größten Risikofaktor dar. Rund 10 % der Herzinsuffzienzen werden durch eine arterielle Hypertonie verursacht. Weitere Risikofaktoren sind Übergewicht, hohe Bluttfettwerte und natürlich Diabetes mellitus sowie Nikotin und Alkoholmissbrauch

  • Antwort: Herzinsuffizienz (Myokardinsuffizienz)

    Na super, da leuten bei mir gleich wieder die alarmglocken...

    meine mutter hat diabetis mellitus typ 2, raucht ne schachtel am tag und hat bluthochdruck...

    allerdings wird der bluthochdruck und die diabetes medikamentös behandelt, das rauchen natürlich nich ^^

    gibts da nen faktor mit dem man dann rechnen darf, wie stark sich das risiko dadurch ehöht?

  • Antwort: Herzinsuffizienz (Myokardinsuffizienz)

    Da kommen natürlich recht viele ungünstige Faktoren bzw. Risikofaktoren zusammen. Gegen den Bluthochdruck und die Diabetes kann Deine Mutter natürlich wenig machen (außer Medikamente nehmen). Gegen das Rauchen ließe sich natürlich was unternehmen, wenn sie nur wollte.

    Von einer Formel oder einem Faktor, mit dem sich das Risiko an einer Herzinsuffizienz zu erkranken, habe ich bisher nichts gehört. Das wäre ja auch schön einfach, wenn man sich ausrechnen könnte, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, krank zu werden.

    Aber vielleicht haben da andere User mehr Wissen? Kennt sich da jemand aus?

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