Forscher tappen bei der Beantwortung dieser Frage noch im Dunkeln. Obwohl sich auch das Oberhaupt des tibetischen Buddhismus (Dalai Lama) für ein Forschungsprojekt einsetzt, bei dem untersucht wird, was beim Meditieren geschieht.
Bisher hat sich gezeigt, dass Meditation besonders solche Bereiche des Gehirns aktiviert, in denen positive Gefühle und innere Bilder entstehen.
[Dieser Link ist nur für registrierte Benutzer sichtbar. Jetzt kostenlos anmelden!], dass nicht nur tibetische Mönche auf diese Weise ihr Hirn trainieren können.
Auch optimistische Typen haben einen aktiveren linken Frontalcortex als unglücklichere Naturen. Offenbar hält dieses Hirnareal schlechte Gefühle im Zaum und sorgt für die heitere Ausgeglichenheit und Gemütsruhe, die so viele Buddhisten auszeichnet. „Glück ist eine Fertigkeit, die sich erlernen lässt wie eine Sportart oder das Spielen eines Musikinstruments“, lautete die Schlussfolgerung des Wissenschaftlers Richards Davidsons . „Wer übt, wird immer besser.“
Wie [Dieser Link ist nur für registrierte Benutzer sichtbar. Jetzt kostenlos anmelden!] gezeigt haben, ist lediglich die Absorptionsfähigkeit des Gehirns unterschiedlich stark ausgeprägt. Das könnte erklären, warum es manchen Menschen schwieriger erscheint in einen meditativen Zustand zu kommen. Für diese Menschen ist dann ein körperorientiertes Entspannungstraining besser.
Eine wichtige Rolle für die Selbsttranszendenz ist offenbar [Dieser Link ist nur für registrierte Benutzer sichtbar. Jetzt kostenlos anmelden!] - ein Neurotransmitter und Botenstoff, der von Forschern schon länger mit Glücksgefühlen in unseren Köpfen in Verbindung gebracht wird.
Ein bestimmter Serotonin Rezeptortyp zeigte bei den Untersuchungen in Schweden sogar eine ungewöhnlich hohe Verbindung zu der im Fragebogen angegebenen Spiritualität der Probanden.
Ob sich letztendlich alle Einzelheiten der Meditation wissenschaftlich erklären lassen bleibt abzuwarten. Bis dahin ist es jedem selbst überlassen, einfach in die tägliche Praxis der Meditation einzusteigen und eigene Erfahrungen zu sammeln.
