Oberschenkelamputation nach Motorradunfall

Thema: Oberschenkelamputation nach Motorradunfall

  • Oberschenkelamputation nach Motorradunfall

    Als mir der Oberschenkel amputiert worden ist, war ich 19 Jahre alt. Ich hatte einen schweren Unfall mit meinem Motorrad, allerdings noch nicht mal selbstverschuldet, deswegen bitte jegliches Kommentar von wegen Jugend und Vorsicht im Strassenverkehr aus euren Beiträgen streichen, danke...

    Ich würde hier gerne mit anderen Frauen Erfahrungen austauschen, wie sie sich dabei fühlen, und wie sie die Zeit danach überstanden haben.

    Viel hat sich bei mir im Nachhinein nicht geändert, was Weggehen und Freizeit angeht, nur Schwimmen gehe ich nicht mehr, aber war ich vorher auch schon nicht ;-)

  • Antwort: Oberschenkelamputation nach Motorradunfall

    ich hab auch schon ainige kenengelernt, deren gliedmasen gefelt haben. ein sehr guter bekannter, den habe ich da durch begleitet, er klagte sehr oft über schmerzen in seinem, nicht mer bestehenden, bein.

  • Hallo Schaefle

    Hi Schaefle,



    ich hatte Dich ja bereits angemailt - kam diese Mail an ??

    Unverschuldeter, schwerer Unfall mit Beinamputation als Folge - wie bei meiner Bekannten, von der ich Dir in der letzten Mail erzählt habe.

    Dumme Bemerkungen - Jugend und Straßenverkehr, etc. sind absolut deplaziert und falsch !!

    Die Verursacher - sowohl bei meiner Bekannten als wohl auch bei Dir waren sicher keine Jugendlichen mehr !!

    Würde mich freuen, wenn Du Dich mal melden würdest - wir uns austauschen könnten.......

    Bis bald

    schöner Abend

    liebe Grüße

    Andy

  • fußamputation nach motorradunfall

    hey!

    vor gut einem jahr hatte ich auch einen fremdverschuldeten motorradunfal, bei dem ich fast bestorben bin. neben einem lungenriss und diversen offenen frakturen, inklusive durchtrennter hauptschlagader am linken oberschenkel.l habe ich auch einen teil meines linken fußes verloren. leider wurde mein knie auch stark in miteidenschaft gezogen., sodass man beim laufen ein starkes hinken sehen kann. seitdem musste ich 9 operationen und diverse reha- aufenthalte über mich ergehen lassen. leider habe ich auch so meinen job und freund verloren...es geht mir jedoch relativ gut...tagesformabhängig eben! ich hab die hoffnung nicht aufgegeben, dass sich mit einer knie op besserung einstellt und cih wenigstens ein paar kilometer mit meinem hund spazieren gehen kann, da ich vor dem unfall intensiv und viel sport betrieben habe...

    kurz nach dem unfall ging ich einmal ins schwimmbad, eine frau kam auf mich zu und meinte, dass sie das nicht ok finde, weil es ihrem sohn angst einjagen würde und sie gerne wüsste ob das denn anstecken sei was ich habe...seitdem habe ich beschlossen nie wieder ins schwimmbad zu gehen. anfags war es leichter mit dem problem allgemein umzugehen, aber je mehr zeit verstreicht, desto mehr fällt einem auf wie eingeschränkt man doch ist.

    ich war eine junge frau, die es geliebt hat sich hübsch zu machen und high heels zu tragen, jetzt bin ich froh wenn ich überhaupt schuhe finden kann die mir passen. es ist echt hart, vor allem deswegen weil die unfallgegnerin so uneinsichtig und verletzdend mit worten war. ' ist doch nicht so schimm...mach einfach weiter wie davor' ' ich war ja bei dem unfall viel schwerer verletzt als du' was noch nicht mal der wahrheit entspricht etc etc.... da kocht einem das blut!!!

    ich wünsche dir schaefle weiterhin viel kraft und selbstbewusstsein! dein eintrag ist ja jetzt schon 3 jahre her! vielleicht geht es dir mittlerweile besser mit deinem handicap! alles gute!

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