Als Skoliose bezeichnet man eine Verkrümmung der Wirbelsäule, die dann zur Rotation einzelner Wirbel führt. Die Ursache liegt meist in Wachstumsschüben während der Pubertät, kann aber auch einseitige Belastung oder anderweitige Erkrankungen des Muskelapparates sein. Eine Skoliose ist meist schon mt bloßem Auge erkennbar, sowohl an der Wirbelsäule selbst als auch die Folgen der Drehung. So auch bei mir, da kann man den Knick in der Wirbesäule eigentlich ganz gut sehen, am auffälligsten ist aber mein verdrehter Brustkorb. Da sieht man recht deutlich dass die eine Hälfte vie weiter vorn ist als die andere.
Therapiemöglichkeiten liegen sowohl in der Physiotherapie wie auch - bei entspechendem Fortschittsgrad, in der Korsetttherapie. Wenn früh genug mit der Therapie begonnen wird, kann man die Wirbelsäule wieder nahezu gerade bekommen. Leider sagte mein Arzt, dass man bei mir nichts mehr machen kann. Ich nehme an das liegt daran, dass ich schon aus dem Wachstum raus bin. Sehr schade, so muss ich nun mein ganzes Leben mit dieser Krümmung und Rotation leben und wenn ich Pech habe wird es noch schlimmer.
Bei starker Rotation des Brustkorbes kann es zu einer Verrengung des Brustraumes kommen, dies kann schwere Folgen für die inneren Organe haben oder zu Kurzatmigkeit führen. Wenn alles nichts mehr hilft ist eine Operation notwendig.
Bei der Operation wird die Wirbesäule mithilfe von Metallstäben an den betroffenen Stellen wieder aufgerichtet. Dies führt zwangsweise zu einer Versteifung dieses Abschnittes, aber diese Einschränkung ist meist deutlich besser als die Folgen der Skoliose.
Meine Skoliose hab ich selbst gar nicht wirklich wahrgenommen, obwohl ich es hätte selbst deutlich sehen müssen. Meinem Freund ist es aufgefallen, daraufhin bin ich dann auch zum Arzt gegangen.






