Antwort zu Antwort: Was das ist
Antwort: Was das ist
[zitat]Ein Bekannter von mir, der als Psychater in einem Krankenhaus arbeitet, berichtete mir das es immer häufiger auch Fälle gibt, wo die Erkrankung, Folgen von dem Genuss von Canabis sind. Pro Joint, sind es heute bis zu dem siebenfachen an Wirkstoff wie vor 10 Jahren. da die Gesellschaft vereinsamt und nicht mehr in der Gruppe konsummiert, nimmt der einzelne, wenn er mehrere Joints raucht, bis zur 20 fachen Menge der Wirkstoffe auf(laut Studie).[/zitat]
Hallo Willi,
kannst du mir sagen, welche Studie das war?
Ich bin mir ziemlich sicher, dass das heutige Cannabis kein siebenfachen Wirkstoffgehalt im Vergleich zu früher hat. Damals waren THC Werte von 7%-12% Spitzenwerte und heutzutage erreichen extreme Züchtungen nicht mehr als 30% THC Gehalt. Ein kurzer Rechenweg und dein Argument verläuft im Sand! Das nehme ich dir und deinem Psychologen auch nicht übel, da echt mieseste Pharmalobbypropaganda abläuft. Wie wertest du, das die von der BuReg in Auftrag gegebene Kleiver-/Novastudie über Cannabis verheimlicht wurde, weil sie nicht zur Politik passte? Stattdessen wurde 2 Jahre später eine Studie von Dr. Thomasius durchgeführt, die nur die Politik unterstützen sollte. In Fachkreisen wird Dr. Thomasius immer noch wegen seiner lächerlichen Extasystudie kritisiert. Selbst Ärzte aus unserer Selbsthilfegruppe kritisieren, dass Ärzte quasi nur Müll über Cannabis erzählt bekommen und falls sie einen Patienten unterstützen, droht ihnen sogar rießige Kosten ins Haus zu flattern, da die Krankenkasse es nicht übernimmt und die Kosten auf den Arzt zurückfallen - alles in allem eine mangelnde Aufklärung!
@ DPG
Hallo (D)eutsche (P)olizei (G)ewerkschaft,
du brauchst dringend nen neuen Nickname ;)
Ich finde es erstaunlich, dass du direkt die TNF-Alpha Methode angeboten bekamst. Bei meiner Diagnose kannten die nur Mesalazin und Cortison. Ich werde meinen Internisten das nächste Mal drauf ansprechen, ob ich es mal ausprobieren sollte.
Momentan nehme ich meine Pentasa auch ziemlich unregelmäßig und hoffe, dass so eine Stenose ausbleibt.
Da ich keine ärztliche Aufsicht während der Therapie habe (ausser die Blutwerte, die immer normal sind ), ist meine Therapie auch recht individuell. Ich rauche Cannabis, da mir ein vernünftiger Vaporizer zu teuer ist (400€). Dosierung erfolgt bei mir nach Gefühl; allerdings fange ich mit einer sehr niedrigen Dosis an. (0,1g in einen Minijoint fast ohne Tabak) und steigere, bei Bedarf bis auf 0,5g bei akuten Schmerzen oder starkem Durchfall.
Jetzt kommt die eigendliche Problematik: Ab und an bekomme ich ein Spende, bei der ich den Wirkstoffgehalt exakt weiss und genaustens Dosieren kann. (Dreisatzrechnung; empfohlenen Tagesdosen in mg(THC)/Tag habe ich aus dem Magazin der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin e.V.) Dann kommt aber wieder die Phase, in der ich mich anderweitig versorgen muss. Das bedeutet für mich unzufriedenstellende Qualität (fast 80% des dt. Cannabis ist mittlerweile mit Glassplitter, Quarzsand, Zuckerwasser, Brix oder ähnlichen gestreckt!), unbekannter Wirkstoffgehalt, hohe Kosten und Kriminalisierung. Der Effekt hält bei mir für mehrere Stunden an und kann auch noch Tage später positiv nachwirken. (Nicht vom Rausch her gesehen, sondern von der Verlangsamung der Darmperistaltik, Appetit usw.) Mein Leitfaden ist leider momentan erstmal nicht erwischt zu werden, da ich mich jeden Tag wie ein Schwerverbrecher fühle. Danach steht für mich der Antrag an die Bundesopiumstelle. Ich habe momentan noch keinen gestellt, da immer noch utopische Forderungen an die Patienten gestellt werden und momentan nur ein Extrakt angeboten wird, welches nicht erprobt ist und auch selbst finanziert werden muss. Die Bundesopiumstelle redet sich quasi von Anbau- /Einfuhrgenehmigungen frei, indem sie darauf verweist, dass es eine zu hoher administrativer Aufwand wäre, Cannabis von dem holländischen Pharmahanfproduzenten Bedrocan zu importieren. Allerdings beinhaltet das neuerdings angebotene Extrakt genau diesen Bedrocanhanf und ich glaube kaum, das die Bundesregierung beamen kann. Also für mich immer noch ein leichter Pharmalobby-Unterton zu erkennen.
Falls du Interesse an einem solchen Extrakt hast oder dich über Cannabis als Medizin informieren möchtest, empfehle ich dir dazu die Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin zu kontaktieren, denn dort sind die einzigen kompenten Ärzte auf diesem Gebiet, die auch ärztliche Gutachten zum medizinischem Cannabiskonsum ausstellen ( wird beim Antrag an die Bundesopiumstelle verlangt ). Ich hoffe ich konnte dir irgendwie helfen oder einen knappen Überblick über das sehr komplexe Thema geben. Wenn du Fragen hast, schreibe mir doch ne Private Nachricht ;)
Lg Illuminati ²³
P.S.: Die Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin erreichst du unter
http://www.acmed.org/