Thema: Was das ist

  • Antwort: Was das ist

    Als erstes, wir sind hier in der Guppe Morbus Crohn und nicht in der Gruppe Psychosen oder Psychologie, wo deine Geschicht hingehört.

    Wie komst du auf Akupunktur? Ich sagte EFT.

    Meine Theorie werde ich hier nicht preisgeben, denn falls ich Recht habe, sehe ich nicht ein, das sich andere damit rühmen.

    Also noch einmal, ich suche Leute mit Morbus Crohn oder Colitis Ulcerosa.

    Ich würde auch dir gerne helfen, aber in deinem Fall, wegen der großen Etfernung, rate ich dir das du dir eine Therapeuten in deiner Nähe suchst.

    Wenn du mir deine Anschrift mailst, helfe ich dir gerne bei der Suche.

    Den Rest mußt du dann aber selber in die Hand nehmen.

    Liebe Grüße

    Willi

  • Antwort: Was das ist

    hi willi,

    danke dir, hab dich falsch verstanden. also alle gute dir

    und viel erfolg bei deiner suche.

    mfg iguddi

  • Antwort: Re: Was das ist

    schicke dringend deinen Freund zu einem richtigen Doc, denn die Medizin die du angibst kann nicht sein. Wenn er es so nimmt wie du sagst, ist er vollkommen falsch behandelt und wird das nicht lange so überleben.

    DRINGEND ÜBERPRÜFEN!!!!!!!!/



  • Antwort: Was das ist

    hallo Willi,

    ich habe MC. schon seit 37 Jahren, mit Höhen und Teifen. Dieser hat sich auch in den letzten 8 Jahren vollkommen verändert, es spielen ganz andere Sachen jetzt eine Rolle. Ich bin neugierig was du für eine Therapie anbietest? Gruß prinzessinsissi

  • Antwort: Was das ist

    @illuminati

    ich hab quasi den gleichen Leidensweg wie du durchgemacht:

    Beginn Ende 02, Diagnose Anfang 03. Dann Fehldiagnose Zöliakie bis ich ins Krankenhaus musste wegen 45kg bei 1,84m, wo ich dann auch mit Cortison aufgepeppelt wurde. Ich habe allerdings den Weg über Azathioprin und die angesprochenen TNF-alpha Blocker gewählt. Mir gehts jetz so gut, dass ich nichts mehr von der Krankheit merke. Allerdings glaube ich, dass das wieder nur ein vorübergehender Zustand ist. (Vor den TNF-alpha Blockern wurde ich nur mit Aza behandelt. Da ich aber nachlässig bei der Einnahme wurde, weil die Krankheit nicht mehr gegenwärtig war, bekam ich die Quittung durch eine Colonteilresektion bei hochgradiger Stenosierung des Dickdarms)

    Mich würde mal interessieren, wie deine Cannabis-Therapie funktioniert? Den Wirkstoff in Tabletten, als Rauch oder als Dampf?? Wie dosierst du? Wie schnell setzt die Wirkung ein? Hast du sofort einen Effekt, in den nächsten Stunden oder eher langfristig nach Tagen oder Wochen? Hast du eine Art Leitfaden zur Therapie oder probierst du einfach aus?

  • Antwort: Was das ist

    [zitat]Ein Bekannter von mir, der als Psychater in einem Krankenhaus arbeitet, berichtete mir das es immer häufiger auch Fälle gibt, wo die Erkrankung, Folgen von dem Genuss von Canabis sind. Pro Joint, sind es heute bis zu dem siebenfachen an Wirkstoff wie vor 10 Jahren. da die Gesellschaft vereinsamt und nicht mehr in der Gruppe konsummiert, nimmt der einzelne, wenn er mehrere Joints raucht, bis zur 20 fachen Menge der Wirkstoffe auf(laut Studie).[/zitat]

    Hallo Willi,

    kannst du mir sagen, welche Studie das war?

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass das heutige Cannabis kein siebenfachen Wirkstoffgehalt im Vergleich zu früher hat. Damals waren THC Werte von 7%-12% Spitzenwerte und heutzutage erreichen extreme Züchtungen nicht mehr als 30% THC Gehalt. Ein kurzer Rechenweg und dein Argument verläuft im Sand! Das nehme ich dir und deinem Psychologen auch nicht übel, da echt mieseste Pharmalobbypropaganda abläuft. Wie wertest du, das die von der BuReg in Auftrag gegebene Kleiver-/Novastudie über Cannabis verheimlicht wurde, weil sie nicht zur Politik passte? Stattdessen wurde 2 Jahre später eine Studie von Dr. Thomasius durchgeführt, die nur die Politik unterstützen sollte. In Fachkreisen wird Dr. Thomasius immer noch wegen seiner lächerlichen Extasystudie kritisiert. Selbst Ärzte aus unserer Selbsthilfegruppe kritisieren, dass Ärzte quasi nur Müll über Cannabis erzählt bekommen und falls sie einen Patienten unterstützen, droht ihnen sogar rießige Kosten ins Haus zu flattern, da die Krankenkasse es nicht übernimmt und die Kosten auf den Arzt zurückfallen - alles in allem eine mangelnde Aufklärung!

    @ DPG

    Hallo (D)eutsche (P)olizei (G)ewerkschaft,

    du brauchst dringend nen neuen Nickname ;)

    Ich finde es erstaunlich, dass du direkt die TNF-Alpha Methode angeboten bekamst. Bei meiner Diagnose kannten die nur Mesalazin und Cortison. Ich werde meinen Internisten das nächste Mal drauf ansprechen, ob ich es mal ausprobieren sollte.

    Momentan nehme ich meine Pentasa auch ziemlich unregelmäßig und hoffe, dass so eine Stenose ausbleibt.

    Da ich keine ärztliche Aufsicht während der Therapie habe (ausser die Blutwerte, die immer normal sind ), ist meine Therapie auch recht individuell. Ich rauche Cannabis, da mir ein vernünftiger Vaporizer zu teuer ist (400€). Dosierung erfolgt bei mir nach Gefühl; allerdings fange ich mit einer sehr niedrigen Dosis an. (0,1g in einen Minijoint fast ohne Tabak) und steigere, bei Bedarf bis auf 0,5g bei akuten Schmerzen oder starkem Durchfall.

    Jetzt kommt die eigendliche Problematik: Ab und an bekomme ich ein Spende, bei der ich den Wirkstoffgehalt exakt weiss und genaustens Dosieren kann. (Dreisatzrechnung; empfohlenen Tagesdosen in mg(THC)/Tag habe ich aus dem Magazin der Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin e.V.) Dann kommt aber wieder die Phase, in der ich mich anderweitig versorgen muss. Das bedeutet für mich unzufriedenstellende Qualität (fast 80% des dt. Cannabis ist mittlerweile mit Glassplitter, Quarzsand, Zuckerwasser, Brix oder ähnlichen gestreckt!), unbekannter Wirkstoffgehalt, hohe Kosten und Kriminalisierung. Der Effekt hält bei mir für mehrere Stunden an und kann auch noch Tage später positiv nachwirken. (Nicht vom Rausch her gesehen, sondern von der Verlangsamung der Darmperistaltik, Appetit usw.) Mein Leitfaden ist leider momentan erstmal nicht erwischt zu werden, da ich mich jeden Tag wie ein Schwerverbrecher fühle. Danach steht für mich der Antrag an die Bundesopiumstelle. Ich habe momentan noch keinen gestellt, da immer noch utopische Forderungen an die Patienten gestellt werden und momentan nur ein Extrakt angeboten wird, welches nicht erprobt ist und auch selbst finanziert werden muss. Die Bundesopiumstelle redet sich quasi von Anbau- /Einfuhrgenehmigungen frei, indem sie darauf verweist, dass es eine zu hoher administrativer Aufwand wäre, Cannabis von dem holländischen Pharmahanfproduzenten Bedrocan zu importieren. Allerdings beinhaltet das neuerdings angebotene Extrakt genau diesen Bedrocanhanf und ich glaube kaum, das die Bundesregierung beamen kann. Also für mich immer noch ein leichter Pharmalobby-Unterton zu erkennen.

    Falls du Interesse an einem solchen Extrakt hast oder dich über Cannabis als Medizin informieren möchtest, empfehle ich dir dazu die Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin zu kontaktieren, denn dort sind die einzigen kompenten Ärzte auf diesem Gebiet, die auch ärztliche Gutachten zum medizinischem Cannabiskonsum ausstellen ( wird beim Antrag an die Bundesopiumstelle verlangt ). Ich hoffe ich konnte dir irgendwie helfen oder einen knappen Überblick über das sehr komplexe Thema geben. Wenn du Fragen hast, schreibe mir doch ne Private Nachricht ;)

    Lg Illuminati ²³



    P.S.: Die Arbeitsgemeinschaft Cannabis als Medizin erreichst du unter

    http://www.acmed.org/

  • Antwort: Was das ist

    scheisse bist mir auf die schliche gekommen, dabei war ich doch so kreativ ;)



    Den direkten Weg auf TNF-alpha bin ich natürlich auch nicht gegangen. Cortison war nur irgendwann in den vertretbaren Dosen für langfristige Therapien zu schwach, man hat versucht mit Aza zu substituieren, wie mans immer macht (nach und nach ab Ende 2003-2005). Etwa Mitte 2005 war ich dann sogar ganz vom Cortison weg. Das ging auch erst gut, bis zur Stenose(Anfang 2006). Danach hat man halt zum nächst stärkeren Mittel gegriffen und seit Ende letzten Jahres bekomm ich alle 8 Wochen ne Remicade Infusion. Relativ rasch nach der ersten Infusion war ich komplett beschwerdefrei und die Entzündungen im Darm stark zurückgegangen. Im Schnitt seit dem nur ein halber Tag im Monat an dem es mir nich ganz so gut geht. Aber das sind immer so Phasen, wo ich mir auch einfach den Magen verdorben haben könnte. Die sind einfach kurz und heftig und passen irgendwie nich ins MC - Bild. Anfangs war noch ne Regelmäßigkeit zu erkennen, mittlerweile nicht mehr.

    Cannabis wurde mir von nem Kumpel schon sehr früh nahegelegt. Allerdings stören mich die ganzen Verschwörungstheorien drumrum und ich glaub nich wirklich, dass ich damit meine Medikamente substituieren kann, deshalb hab ichs ausgeschlagen.

    Mich interessiert nur wie ich meinen Zustand in akuten Phasen etwas mehr regulieren kann. Als Schmerzmittel quasi. Bis jetz hab ich das immer so durchgestanden, da die gängigen Schmerzmittel nich so das Wahre sind.

    Ich hoffe mal du lässt dich auch ab und an ausleuchten!? Aufs Gefühl und die Blutwerte allein kann man sich ja leider nich immer verlassen, wie ich gemerkt habe.

    Ich schau mir mal die Seite an und melde mich, wenn noch Fragen offen bleiben sollten ;)

    Gruß... DPG

  • Antwort: Was das ist

    Hi DPG,

    "Cannabis wurde mir von nem Kumpel schon sehr früh nahegelegt. Allerdings stören mich die ganzen Verschwörungstheorien drumrum und ich glaub nich wirklich, dass ich damit meine Medikamente substituieren kann, deshalb hab ichs ausgeschlagen."

    Substituieren ist auch echt gefährlich. Das habe ich beim Ausschleichen vom Cortison gemerkt. Ich hatte ständig Rückfälle und musste mit der Dosis wieder rauf etc.... wem erzähl ich das eigendlich ? ;)

    "Mich interessiert nur wie ich meinen Zustand in akuten Phasen etwas mehr regulieren kann. Als Schmerzmittel quasi. Bis jetz hab ich das immer so durchgestanden, da die gängigen Schmerzmittel nich so das Wahre sind."

    Ich denke, dass es gerade als leichtes Schmerzmittel sehr wirksam ist. Es hat nämlich für den MC mehr als günstige weitere Eigenschaften: Entzündungshemmend, immununterdrückend, appetitanregend, und leicht schmerzstillend und es verlangsamt die Darmperistalik günstig.

    Studien belegen, dass sich Cannabis ideal mit Opiaten / Morphinprodukte kombinieren lassen. Dies ermöglicht in meheren Fällen eine Dosisreduzierung der stark-nebenwirkungsreichen Medikamente. (Opiate etc.)

    Da würde sich aber eher ein Verdampfer anbieten, da der reine Kosum echt gesundheitsschädlich ist. (Ausnahme: orale Aufnahme, Alkoholextrakt, verdampfen etc.)

    "Ich hoffe mal du lässt dich auch ab und an ausleuchten!? Aufs Gefühl und die Blutwerte allein kann man sich ja leider nich immer verlassen, wie ich gemerkt habe."

    Bin demnächst wieder mal fällig für ne Spiegelung denke ich. Mein Internist ist in der Hinsicht auch echt inkompetent. Die letzte liegt bereits 3-4 Jahre zurück! Das heisst: Er alleine verlässt sich NUR auf die Blutwerte, nicht ich !

    Er hat auch schon bei meiner Anfrage auf Dronabinol sehr inkompetent geantwortet, so dass ich mich quasi dazu genötigt sah die Cannabistherapie auf eigene Faust zu beginnen. Bisher mit viel Erfolg und ohne sein Wissen. Er selbst wundert sich ja bereits, wie man bei MC so lange nur mit Mesalazin auskommt ;)

    "Ich schau mir mal die Seite an und melde mich, wenn noch Fragen offen bleiben sollten"

    Mach das ! Ich wünsche dir viel Erfolg !

    Lg Illuminati ²³



  • Antwort: Was das ist

    such dir mal jemand bei http://www.kompetenznetz-ced.de/

    Falls du zufällig in der Nähe von Reutlingen, Lüneburg oder Münster (Westf.) wohnst kann ich dir noch direkte Tipps geben.

    das kann ja so nich weiter gehn...;)

  • Antwort: Was das ist

    Ja, ich fühle mich auch nicht gerade sehr wohl bei ihm.

    Ich schaue mir die Seite mal bei Gelegenheit an ;)

    MfG Illuminati

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