Antwort zu Antwort: Schlechte Zähne, trotz Pflege!?
Antwort: Schlechte Zähne, trotz Pflege!?
Hallo!
Also ich schließe mich an: Die Zahnsubstanz ist nicht NUR von der aktuellen Zahnpflege abhängig. Mir fallen da folgende Stichpunkte dazu ein:
- Ernährung bzw. Nährstoffversorgung der Mutter, als sie mit einem schwanger war
- eigene Ernährung bzw. Nährstoffversorgung in der Kindheit (also vor allem halt Fluor, Kalzium und sowas)
- Anlage/Vererbung
- Qualität der Füllungen (bei mir gammelt es z. B. oft zwischen Zahn + Füllung, dass merkt man dann erst bei Schmerzen oder auf dem Röntgenbild)
- falsches oder zu seltenes Zähneputzen
- kaputte Mundflora, zu saurer Speichel oder so (durch Antibiotika, Übersäuerung oder sowas)
- häufiges Erbrechen (krankheitsbedingt, Ess- und Brechsucht, ...)
- usw. usf.
Zähneputzen sollte man übrigens nie direkt nach dem Konsum von säurehaltigen Lebensmitteln (Orangensaft, Apfelsaft, Obst, Spinat, Rhabarber, ...)! Dann ist nämlich der Zahnschmelz aufgeweicht - und würde beim Bürsten dann gleich mit weggeschrubbt. Was ja oberblöd wäre!
Nach solchen Lebensmitteln also immer ca. 2 h warten - oder den Mund mit einem Schluck Milch oder einer remineralisierenden Mundspülung gründlich ausspülen (dann genügen etwa 30-45 min Wartezeit). Und erst dann wieder Zähneputzen.
Außerdem kann wöchentliches Putzen z. B. mit Elmex gelee (aus der Apotheke) die Zähne schützen und stärken.
Ich habe kürzlich von meiner privaten Zusatzversicherung als Give away Zahnputztabletten mitbekommen. Die sind auch richtig klasse! Bei regelmäßigem Gebrauch verschließen diese Dinger sogar die ganzen kleinen Kanälchen, die die Zähne so überempfindlich gegen Kaltes, Heißes, Süßes, ... machen - und härten den Zahnschmelz bzw. können ihn sogar ein bissel wieder regenerieren.
Wir nehmen die nun seit einigen Wochen für das abendliche Zähneputzen - und der Zahnarzt sieht bereits Erfolge, gerade auch bei meinem Sohn.
Sonnige Grüße von der Gänseblümin.