Thema: Probleme im Alltag

  • Probleme im Alltag

    An alle Behinderten-Mitmenschen!

    Ich finde es ganz toll, daß ihr so offen über eure Probleme im Alltag schreibt. Denn es gibt viele Menschen, welche von Geburt an, wieder andere durch Unfälle dieses Schicksal zu erleiden haben.

    Viele Nichtbehinderte Menschen meinen nur immer, man müßte Mitleid mit ihnen haben, was diese Menschen jedoch nicht brauchen. Was sie brauchen ist die Hilfe von uns Nichtbehinderten Menschen, daß wir verstehen wie sie sich fühlen, daß wir verstehen, welche Hindernisse für sie täglich zu bewältigen sind.

    Mein Sohn ist Epileptiker, man sieht es ihm nicht an. Geht jedoch in eine Ganztagsschule für Körperbehinderte Menschen, ich sage ihm immer und immer wieder, wenn jemand deine Hilfe braucht gib sie ihm. Es gibt viele Betroffene Eltern, welche sich sehr dafür einsetzen, daß ihre eigenen Kinder, das gleiche tun dürfen, wie Nichtbehinderte.

    Ich bin im Elternbeirat und habe im Juni von einem Vater gehört, dessen Kind hat eine Behinderung, er würde niemals einen Führerschein machen können, wenn er nicht seit längerer Zeit mit ihm diese Dinge lernt, er möchte erreichen, daß sein Sohn zumindest ein langsames Fahrzeug fahren darf.

    Er selbst besitzt einen Angelschein, hat erreicht, daß sein Sohn einen Angelschein als Gehilfe erhalten hat! Ich finde, Behinderte Menschen sollten vielmehr Aufmerksamkeit von uns Nichtbehinderten erhalten, weil sie trotz großer Probleme ihren Alltag wirklich Meisterhaft meistern. Wir sollten diese Menschen in unseren Alltag vielmehr Würdigen.

    Wir sehen nur immer, was wir alles geschafft haben, aber würdigen wir eigentlich das, was unsere Behinderten Mitmenschen in ihrem Leben geschafft haben, welchen Vorurteilen sie ausgesetzt sind.

    Ich selbst hatte auch mal Epilepsie, von mir hat mein Sohn es auch bekommen, ich hätte alles gemacht um ihn diese schlimme Sache zu ersparen, vor allem wenn man sich dann eine Arbeitsstelle sucht, das Gefühl vermittelt bekommt, daß man nicht Gleichwertig ist, das finde ich immer das SCHLIMMSTE!

    Wie hat es mal ein Ausbilder von mir gesagt, ich habe von 1978-1980 im Berufsbildungswerk Rummelsberg meine Ausbildung als Büropraktiker gemacht.

    Behindert sind wir alle, nur die Nichtbehinderten wissen es nicht!

    Bitte, schreibt weiter wie ihr euch als Behinderte fühlt, vielleicht können wir dann gemeinsam erreichen, daß man uns Behinderte eines Tages genauso würdigt, wie alle anderen, zumindest müssen wir es für unsere Kinder tun, damit sie es im Leben einmal leichter haben, als wir!



  • Probleme im Alltag

    Hallo Mr.Brown!

    Warum sollte ein Kind mit einer Behinderung nicht in die gleiche Schule gehen dürfen, wie Nichtbehinderte Kinder.

    Kinder sind Kinder und es wäre langsam mal an der Zeit zu verstehen, daß niemand der keine Behinderung hat, mehr Rechte hat als Behinderte Menschen.

    Ich finde es sehr wichtig, daß wir den Kindern vermitteln, daß Behinderte Menschen das gleiche Recht haben als Nichtbehinderte. Wir sollten unseren Kindern beibringen, daß es nun mal ein "GEBEN und NEHMEN" gibt, wenn unsere Behinderten Mitmenschen hilfe brauchen, dann wird nur weg geschaut.

    Sie fühlen sich am Wohlsten, wenn sie in der gleichen Gemeinschaft leben dürfen, wie alle anderen. Deshalb finde ich es sehr wichtig, daß Behinderte und Nichtbehinderte gemeinsam die gleichen Schulen besuchen, vielleicht begreifen das nun ein paar Menschen, welche keine Behinderung, zumindest keine sichtbare Behinderung haben.

    Wir sind alle Menschen, alle haben die gleichen Gefühle, alle haben das gleiche Recht!!!

  • Eine Wichtige Frage

    Hi, ich hoff das ich hier Richtig bin...

    Ich Mache in der Schule ein Vortrag, da so relative alle Behindert bin muss ich nicht viel sagen, leider ist jedoch so das ich und mein Freund Förderschüler sind, alle andere Haupt/Realschüler. Euch ist es ja klar das die Förderschüler anders Lernen, als die anderen Klässlern.

    So nun zu meiner Frage:
    Wie nennt man die Behinderung oder das deffizit????

    Bitte geb kein Komentar ab wegen der Klasse.... Ich trag es halt vor weil der lehrer schon nicht mehr weiter weiß. Wir alle sind in einer Ausbildung....

  • Antwort: Probleme im Alltag

    Hallo Lola-1974,

    ich war als einzige in meiner Klasse behindert. Ich wurde nicht nur von Mitschülern gemobbt, sondern auch Lehrer diskriminierten mich!

    Daher finde ich es auch gut, dass es jetzt diese gemischten Klassen gibt, wo Nicht-behinderte lernen mit Behinderten auszukommen.

  • Antwort: Probleme im Alltag

    Hallo,

    also ich kann aus erfahrung sprechen in meiner schulzeit in der DDR war es so das behinderte nicht gerne gesehn wurden in einer normalen schule aber in einer Sonderschule ich habe es durch und kann nur sagen das dieses nicht in ordnung ist wir sind alle menschen auf einen Planet der heißt nun mal erde aber es werden heut zu tage auch noch unter schiede gemacht.

  • der mythos vom barrierefreien bahnfahren

    ich freue mich dass es mir wieder so gut geht dass ich das bedürfnis hatte einen längeren ausflug zu machen. ich beschlosstrotz meiner halbseitenlähmung für ein paar tage nach wien zu fahren und meinen sohn zu besuchen. mir war natürlich klar dass ich nicht umsteigen kann ohne hilfe, also hab ich mich nach salzburg zum bahnhof fahren lassen um eine verbindun ohne umsteigen zu haben. in wien musste ich mich wieder abholen lassen, denn ganz ohne hilfe komm ich nicht die steile treppe aus dem zug raus. in wien dann hab ich festgestellt, dass ich ohne hilfe überall hinkomme, denn die u bahn ist sehr behindertenfreundlich gestaltet. so frag ich mich natürlich warum das der öbb nicht möglich ist.

    ich hab mich entschieden mit meiner behinderung zu leben und mir den spaß am leben nicht nehmen zu lassen. ich hab mich einer yogagruppe angeschlossen. auch da komm ich allein hin. die gruppe trifft sich in einem raum unseres gemeindeamtes. der zugang wurde wunderbar gestaltet, eine rampe neben den ztreppen. man käme auch mit rollstuhl zur tür. lediglich die tür ist ein problem. sie ist wahnsinnig schwer und fast nicht zu öffnen, wenn man einen gehstock in der hand hat. außerdem fällt sie selber zu und kann einen dabei umwerfen. mich ärgert daran dass das die tür zum gemeindeamt ist. ich könnte ja etwas brauchen vom gemeindeamt und reinmüssen. jedes kaufhaus kann ich problemlos betreten warum ein amt nicht?

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