Nachtrag:
Bei einem wirklichen und liebevollen Miteinander können beide vor allem auch darüber reden, was X oder Y so mit ihnen macht ... also was ihn z. B. konkret am späten Aufstehen stört ... was Du am meisten vermisst ... was er mit Unordnung so Schlimmes verbindet ... was Dich an Distanz so abschreckt ... usw. usf.
Bei solchen Gesprächen kann echte Nähe entstehen ... kann eine Beziehung wachsen ... und können beide sich selbst und auch gegenseitig besser verstehen lernen. Und dann finden sich auch eher Wege, gewisse Konflikt-Potenziale oder Verhaltensweisen oder Sichtweisen oder sonstwas zu verändern oder einfach anders zu sehen oder wie auch immer. Weil dann nämlich klarer wird, was konkret die Verletzung macht, und weil man sich vor allem eher einander zuwendet - als voneinander ab.
Denn gerade bei solchen "ewigen" Konflikten" geht es NIE um die Ordnung, die Aufstehzeit, den Sex oder sowas - sondern IMMER um tieferliegende Gefühle, dunkle Erinnerungen oder Bezugspunkte, besondere Wichtigkeiten oder sonstwas.
Ihr aber scheint euch eher voreinander hinter Erwartungen, Schuldzuweisungen oder so zu verschanzen ... warum auch immer ... vielleicht aus Angst - vor Nähe oder sonstwas ... oder auch aus ganz anderen Gründen ...


