Was ich mir in dieser Gruppe erwarte

Thema: Was ich mir in dieser Gruppe erwarte

  • Was ich mir in dieser Gruppe erwarte

    Hallo, ich bin 50 Jahre alt und Mutter eines Sohnes mit Klinefelter- Syndrom. Das bedeutet,dass mein Sohn, geboren 1985, im Erbgut ein X- Cromosom zuviel besitzt. Sein Genotyp ist 47XXY. Da man dieses Syndrom oft spät oder gar nicht diagnostiziert, wissen wir erst seit eineinhalb Jahren davon. Ich hätte gerne einen Erfahrungsaustausch darüber, wie sich das Fehlen und der Ersatz von Testosteron auf den Körper und die Psyche eines Menschen auswirken kann.

  • Antwort: Was ich mir in dieser Gruppe erwarte

    http://www.imedo.de/group/topics/show/1428-klinefelter-syndrom

    Da gibt es schon eine Gruppe zu dieser Thematik.

    Christel

  • Antwort: Was ich mir in dieser Gruppe erwarte

    Danke Dir, Gudrun

  • Antwort: Was ich mir in dieser Gruppe erwarte

    Liebe tamariske.

    Entschuldige dass ich ein bischen weiter aushole: derfolgende Bericht ist für mich (fast) wie eine "Lebensbeichte":

    >>>von tamariske vor ca. 5 Monaten
    Aktivität: 29% (Beiträge: 32)

    Was ich mir in dieser Gruppe erwarte

    Hallo, ich bin 50 Jahre alt und Mutter eines Sohnes mit Klinefelter- Syndrom.

    Das bedeutet,dass mein Sohn, geboren 1985, [jetzt 23 Jahre alt (-1 1/2 = 21 1/2 Jahre)]

    im Erbgut ein X- Cromosom zuviel besitzt.

    Sein Genotyp ist 47XXY.

    Da man dieses Syndrom oft spät oder gar nicht diagnostiziert,

    wissen wir erst seit eineinhalb Jahren davon.

    Ich hätte gerne einen Erfahrungsaustausch darüber, wie sich das Fehlen und

    der Ersatz von Testosteron auf den Körper und die Psyche eines Menschen auswirken kann.<<<



    http://www.imedo.de/user/tamariske



    Hallo tamariske,

    ich bin Jahrgang 1953 und bin "auserwählter" Träger von KS. Seit 1980 bekannt.

    Die Diagnosestellung im Uniklinikum Münster (Lehrauftrag), hat für mich zu lange (fast 1 1/2 Jahre) gedauert, dagegen war die Diagnosebestätigung, bei einem Labor in Dortmund, per Mundschleimhautabstrich ein "Klacks".

    Aber der Reihe nach:

    Ich war als "Nesthäkchen", ein, aus heutiger (Ein-)Sicht, ein über-behütetes Kind, insbesondere durch meine Mutter. [Meine Schwester, 12 Jahre älter war immer "Vaters-Kind"] Das hatte zur Folge, daß ich keinen Kindergarten besucht habe. Der weitestgehende "erste Kontakt zu Gleichaltrigen", geschah quasi erst zu meiner Einschulung im Jahre 1959.

    Schnell rutschte ich in der "Hackordung" noch hinter den Platz der Mädchen: Ich wurde von meinen Schulkameraden und -innen, sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Heimweg, regelmäßig drangsaliert und mehrfach geschlagen, meine Schulsachen wurden beschmutzt und verstreut, meine Kleidung zerrissen - nie habe ich mich gewehrt...

    Das Geburtenaufkommen jener Jahre war so groß, daß die "i-Männchen-Klasse" aus zweimal fünzig Kindern bestand. Ich erwähne dies, weil nach kurzer Zeit die eine von den zwei Lehrerinnen schwer erkrankte und die Andere daraufhin beide Klassen zusammen unterrichtete. Ich erinnere mich daran, daß für so einen großen Klassenverband (ca. 100 Kinder) nur ein geschlossener Raum, die Aula, zur Verfügung stand. Ich habe die Erinnerung, daß uns diese Klassenlehrerin, mit zweierlei Maß behandelte: ihre Schüler / -innen waren alle "Mustergültig" - während unsere zusätzliche Klasse, alle mißraten waren...Vorrangig ich - ich weiß nicht mehr wie oft ich abgestraft wurde durch sie, auch ohne, der tatsächlich "Schuldige" gewesen zu sein und den Unterricht mit von der Klasse abgekehrtem Gesicht in der Ecke stehen mußte, bis der Unterricht vorüber war.

    [Den Begriff "Mobbing" gab es damals noch nicht - heute würde ich das Verhalten eindeutig so bezeichnen]

    Möglich, daß mein starkes Rechts- bzw. Unrechtsbewußtsein aus dieser Zeit stammt...

    Körperliche / Seelische Folgen:

    Schlafstörungen, Alpträume, Medikamentengaben abends zum Ein-/Durchschlafen, morgens Medikamentengaben zum Wachmachen, - halten...Zentropil-Gaben gegen die Unruhe...(galt als "hyperaktives" Kind)

    Eigentlich, aus heutiger Sicht, für mich völlig klar, daß ich krank wurde: Ich bekam eine Lungenentzündung, als diese geheilt war, die Mandeln entfernt, danach die erste Trennung von meinen Eltern, ein Kuraufenthalt in Pivitsheide/Detmold. Danach wurde ich "umgeschult", von einer Gemeinschaftsschule auf eine evangelische Volksschule.

    Ich fühlte mich lange Zeit (2.-9.Klasse) zu Jungens in meinem Alter, die ebenfalls zu keiner anderen Gruppe in der Klasse gehörten, zugehörig; es waren die unsportlichsten, langsamsten, schüchternsten, dicksten....Wir waren zu viert, was bedeutet, wir waren nicht allein. (erinnert mich aus heutiger Sicht an das Prinzip "Selbst-Hilfe-Gruppe").

    Dieses Verhalten interpretierte meine Schwester (Lehrerin) dahingehend, daß ich schwul sei. Mein Interesse am weiblichen Geschlecht wurde erst durch den Besuch einer Tanzschule geweckt, da war ich 18/19 Jahre alt.

    Den schulischen Erwartungen meines Vaters, konnte ich nie genügen: ich war in seinen Augen ein "Versager",

    [ >>>Was bedeutet, das sie diese Zustände erleiden, oft, ohne zu wissen, was das denn eigentlich soll oder zu bedeuten hat. Denn Menschen auch die "normalen" kommen mit Ideen auf die Welt, wie sie ein Leben einrichten und leben möchten. Oft jedoch wird beim KS beobachtet, das diese "Betroffenen" wie gegen unsichtbare Barrieren laufen, das ihr Leben einfach nicht gelingen will, obwohl sie doch alles erdenkliche dafür tun, ihren Vorstellungen und Wünschen entsprechend zu leben.

    Dieses Erleiden wird oft nicht erkannt, Depressionen oder Suizidverhalten nicht wirklich erkannt und gedeutet. Und somit werden Betroffene oft als Versager und Nichtsnutze</font> bezeichnet, Menschen die ohne solch ein Wollen irre geleitet werden und oft ohne Beistand bleiben, statt das ihnen mit längerer fachgerechter Betreuung wirklich geholfen und ihr Leben gestützt wird.

    Gerade bei Kindern werden oft auch Lernbehinderungen bzw. Lernschwierigkeiten beobachtet, die jedoch häufig nicht dem KS zugeordnet werden, da oft nicht in diese Richtung geschaut wird. Daraus entwickelt sich dann oft wiederum ein Fehlverhalten, Stottern, Lernschwierigkeiten, die oft dann dem Autismus, dem ADHD etc. zugeordnet werden, auch den Depressionen.

    Wie sich diese "Behinderungen" ohne im Vorfeld erkannt und betreut zu werden bis ins Erwachsenenalter fortentwickeln, kann sich jeder selbst ausmalen. Oder nicht?

    LG, Bernard / Klinefelter für immer / imedo]<<<

    zudem ein "verhätscheltes Muttersöhnchen". - aus heutiger Sicht, würde ich sagen, ich war stinke-faul und hatte, aus damaliger Sicht den Sinn des Lernens nicht begriffen....

    Meine Eltern gingen mit mir zum Schul-Psychologen. Ich musste lange Zeit in die "Spiel-Stunde" gehen -heute weiß ich, dass ich dorthin zur psychosozialen Beobachtung mußte....

    Meines Vaters Berufswunsch war Ingenieur bei den Flugzeugbauern - Die Schwangerschaft seiner Freundin, der Krieg, die Gefangenschaft verhinderten es. Meine Eltern heirateten im Mai 1941, dem Geburtsjahr meiner Schwester. Mein Vater kehrte im April 1952 aus russischer Kriegsgefangenschaft heim.

    Er verließ sein Elternhaus in Mecklenburg mit seiner kleinen Familie und ging ins Ruhrgebiet, der Arbeit wegen. - Wenn er mich züchtigte, und das war oft, meinte ich zu empfinden, daß es nicht nur die "erforderlichen" Schläge waren, die sich auf meinem Rücken entluden, sondern auch der ganze Frust des (verlorenen) Krieges mit anschließender Kriegsgefangenschaft, der Raub seiner Jugend, der zerplatzte Traum vom Flugmaschinen bauen....

    1967 verstarb meine Mutter; ich war 14 Jahre alt und noch nicht konfirmiert, meine 26jährige Schwester hatte inzwischen ihre eigene Wohnung. Mein Vater und ich waren alleine - ich hatte das Gefühl, dass unsere Familie aufgehört hatte zu existieren. Da meine Mutter auf ihren Wunsch, nicht an unserem Wohnort, sondern in der Lüneburger Heide beigesetzt wurde, hatte ich hier keinen Ort zu trauern (mein Kummer ging nach innen). An diese Schulzeit kann ich mich nur nebulös erinnern: ich besuchte ein Aufbaugymnasium und mußte nach der Quarta wegen zu schlechter Noten zurück auf die Volksschule, wo ich 1968 meinen Abschluß machte. Es folgt ein Jahr auf der zweijährigen Handelsschule, die ich mit Abgangszeugnis verließ.

    Meinen Berufswusch Förster, konnte ich wegender fehlender, aber benötigter schulischer Voraussetzung vergessen Mein zweiter Berufswunsch zum Koch ausgebildet zu werden, wurde nach drei Monaten eifrigen Zwiebelschälens, im gegenseitigen Einverständnis beendet. Es folgte eine Gärtnerausbildung zum Zierpflanzenbauer, die ich 1972 mit Erfolg abschloss. Es folgten drei Monate in einem anthroposophischen Bromelienbetrieb und bis März 1974 in der Schuhfuß-Gärtnerei in Do-Wickede.

    1973 hatte ich angefangen, an den freien Wochenende freiwilligen Dienst im St.Johannes-Krankenhaus zu leisten (sogen. Sonntags-Helfer-Dienst); es arbeiteten damals noch überwiegend Nonnen dort, die wir mit unserem kostenlosen Dienst unterstützen.

    Es war für mich eine ganz neue Erfahrung, zumal ich als Heranwachsender 1967 nicht auf die Station durfte, die meine schwerkranke Mutter pflegte....Auch auf dieser Station gab es viel Elend, junge Frauen, die an ihren Erkrankungen starben, ebenso wie junge Männer, aber auch Alte und Gebrechliche...

    Ich machte die Erfahrung, dass man diesen Menschen in ihrer Not, menschlich beistehen konnte, dass man nicht weg sah, sie sich nicht selbst überließ.... Ich glaube, dass hat mich mit geprägt, jedenfalls bewarb ich mich um einen Ausbildungsplatz zur dreijährigen Krankenpflege. Wurde im März 1974 angenommen. -

    Am 1. April 1974 begann ich meine zweite Ausbildung bei den Krankenanstalten Dortmund, die ich im August 1977 erfolgreich abschloss.

    Mein Vater war während des Krieges Leutnand - sein Sohn verweigerte den Kriegs-Dienst....

    Da ich den "Dienst an der Waffe" verweigert hatte (Kriegsdienstverweigerung nannte sich das damals und die Berechtigung wurde amtlich geprüft:

    >>> Der Wehrpflichtige ist aufgrund des unanfechtbaren Bescheids des Prüfungsausschusses für Kriegsdienstverweigerer beim Kreiswehrersatzamt Dortmund vom 20.Oktober 1978 berechtigt, den Kriegsdienst mit der Waffe zu verweigern. Köln, den 28.Juli 1975 Bundesamt für den Zivildienst.<<<) und

    weil ich kein "Totalverweigerer" war, mußte ich Wehr-Ersatzdienst leisten. Diesen trat ich am 02.05.1974 an [parallel zur Krankenpflegeausbildung- (ja wo gibts denn sowas?)]. Er dauerte bis zum 31.08.1975. Danach arbeitete ich bis März.2003 auf der urologischen Abteilung des Krankenhauses. Jetzt beziehe ich eine Dauer-Rente wegen voller Erwerbsminderung.

    ...wenn die Liebe hinfällt...

    Am 15.April 1977 heiratete ich das erstemal. Wir lernten uns während der Ausbildung kennen. Die Ehe wurde glücklich geschieden

    Am 25. Mai 1988 heiratete ich ein zweites Mal. Diesmal hatten uns Freunde bekanntgemacht. Die Ehe wurde nach einem "Rosenkrieg" von vier Jahren, 2003 endlich geschieden.

    Vom 12.Oktober 1999 an lebte ich mit einer Wittwe zusammen, deren Mann ich im Krankenhaus, auf unserer Station 1995, kennengelernt hatte; er verstarb Pfingsten 1996. Sie lebte mit ihrer betagten, aber noch sehr rüstigen Mutter zusammen. Leider erkrankte meine Freundin im August 2001 schwer. Gemeinsam suchten wir für ihre Mutter einen guten, hellen und freundlichen Heimplatz , der am 30.08.2001 gefunden war und sie dorthin umziehen konnte.

    Am 11.September 2001, als das Welthandelscentrum in New York, Ziel eines gemeinen und hinterhältigen Anschlags auf die Menschlichkeit wurde, erhielt meine Freundin ihre erste und letzte Chemotherapie. Sie vertrug das Medikament nicht und eine andere Möglichkeit gegen ihr Leiden gab es nicht. Sie galt in den Augen der dortigen Ärzte als "austherapiert". Meine heißgeliebte Freundin wollte auch nicht mehr in der Klinik bleiben, sie wollte ihre letzte Zeit in ihrer gewohnten Umgebung verleben, so holte ich sie nach Hause. Ich pflegte sie und begleitete sie bis zu ihrem Tod, am 24.03.2002. Für mich hatte das Liebste aufgehört zu leben...

    >Gott hat mir einen sehr lieben Menschen genommen - aber er hat mir auch einen sehr lieben Menschen wieder geschenkt....<

    Am 09.Juni 2002 lernte ich meine jetzige Lebensgefährtin und Freundin kennen. Sie hatte Verständnis für mich und meine Trauer. Wir wollten beide zusammenleben. Für sie war es sonnenklar, daß sie keine Fernbeziehung oder Wochenendbeziehung mit mir wollte. Es hielt mich nichts mehr in Dortmund - und ich wechselte meinen Wohnsitz in das "Land zwischen den Horizonten" an die Ostsee, wo ich noch immer sehr zu frieden mit ihr lebe:

    hig5













  • Lieber hig5

    vielen herzlichen Dank für deine lange und ausführliche Schilderung. Ich denke, dass es in deiner Generation ( zu der ich, Baujahr 57, ja auch gehöre) für ein Kind, das " irgendwie anders " war, noch viel schwieriger war , als heute. Damals wußte man noch nicht sehr viel über das Klinefelter- Syndrom, und auch heute noch steht in vielen Schulbüchern ein hanebüchener Unsinn darüber. Aber dank Internet kommt man heutzutage gottseidank an verläßlichere Informationen. Mein Sohn wuchs auch auf, ohne dass uns seine genetische Disposition bekannt war. Vielleicht ist es leichter , einem Kind gerecht zu werden, wenn man durch eine frühe Diagnose eine vernünftige Erklärung für manches Verhalten hat. Und man kann gewisse Entwicklungen durch Überwachung der Blutwerte und rechtzeitige Behandlung besser in Griff bekommen. Ich glaube auch, dass der Schock einer solchen Diagnose für die Betroffenen selbst (für deren Eltern natürlich schon) nicht so niederschmetternd ist, wenn man von Kind auf vorsichtig damit vertraut gemacht wurde und eine gewisse " Normalität" im Umgang damit herrscht.

    Offensichtlich sind die möglichen Symptome nicht bei allen Klinefelter- Betroffenen gleich ausgeprägt, wie ich mittlerweile gehört habe. Bei vielen wird der Gendefekt nur durch Zufall entdeckt, weil sie keine Kinder zeugen können und deshalb einen Urologen aufsuchen. Aber aus eigener Erfahrung mit meinem Sohn und aus Berichten im Internet sowie aus einem Gespräch mit der Mutter eines ebenfalls betroffenen 25-Jährigen kann ich gewisse Muster erkennen, die du auch mit deinem Bericht bestätigst. Dazu gehört wohl eine große Zurückhaltung und Vorsicht, fast Ängstlichkeit im Kindesalter und ein gewisses " Sich nicht zugehörig fühlen " zu gewissen sozialen Gruppen ( Außenseiterrolle in der Schulklasse, weil sie oft nicht so ruppig, raubauzig, stark und " jungshaft " sind) und eine große Verletzlichkeit und Sensibilität, aber auch Lernprobleme ( bedingt durch eine Schwäche im Lesen und Schreiben sowie einer gewissen Antriebslosigkeit = sich einfach nicht aufraffen können ). Mein Sohn war bis zum Alter von ca. 18 Jahren fast überangepasst brav und als Teenager sehr träge was einem, wenn man mehrere Kinder hat, auch etwas komisch vorkommt.( Aber das ist gottseidank jetzt nicht mehr der Fall.)

    Was ich toll finde, ist, dass du es trotz aller Probleme geschafft hast, aus eigener Kraft gleich zwei Berufe zu lernen und dass du trotz aller Schicksalsschläge anscheinend deinen Optimismus nicht verloren hast .

    Ich grüße dich ganz herzlich,

    Tamariske

    Und für alle Betroffenen , Eltern, Partner, die es noch nicht gehört haben:

    bei der Deutschen Klinefelter Syndrom Vereinigung (DKSV) unter www.klinefelter.de findet man Informationen und Ansprechpartner sowie einfach viele nette Menschen, mit denen man sich austauschen kann.








  • Antwort: Lieber hig5

    >>>

    Ich grüße dich ganz herzlich,

    Tamariske

    Und für alle Betroffenen , Eltern, Partner, die es noch nicht gehört haben:

    bei der Deutschen Klinefelter Syndrom Vereinigung (DKSV) unter www.klinefelter.de findet man Informationen und Ansprechpartner sowie einfach viele nette Menschen, mit denen man sich austauschen kann.<<<

    Liebe tamariske,
    habe dem Verein "Deutsche Klinefelter-Syndrom Vereinigung e.V." als zahlendes Mitglied (von 1999- 2002) angehört, damals war Franz Schorpp/ Falkenstein noch Vorsitzender, Sven Zähle/ Bielefeld vertrat die Pressestelle.
    Nur leider gab es die Vereinszeitschrift nur 2 x im Jahr, also eigentlich nicht so viel Info's; die Verbandstreffen, da die Vereinigung deutschlandweit ist/war, fanden nicht immer dort statt, wo ich sie gut erreicht hätte. - So war ich am Treffen im "Haus Ebersberg" 596 Bad Zwesten / Wenzigerode (385 km Entfernung) am 24.04.1999 dabei.
    Viele liebe Grüße und fühl Dich von mir herzlich gedrückt
    Hans-Joachim Tode
  • Antwort: Was ich mir in dieser Gruppe erwarte

    >>>von tamariske vor ca. 5 Monaten
    Aktivität: 29% (Beiträge: 32)

    Was ich mir in dieser Gruppe erwarte

    Hallo, ich bin 50 Jahre alt und Mutter eines Sohnes mit Klinefelter- Syndrom.

    Das bedeutet,dass mein Sohn, geboren 1985, [jetzt 23 Jahre alt (-1 1/2 = 21 1/2 Jahre)]

    im Erbgut ein X- Cromosom zuviel besitzt.

    Sein Genotyp ist 47XXY.

    Da man dieses Syndrom oft spät oder gar nicht diagnostiziert,

    wissen wir erst seit eineinhalb Jahren davon.

    Ich hätte gerne einen Erfahrungsaustausch darüber, wie sich das Fehlen und

    der Ersatz von Testosteron auf den Körper und die Psyche eines Menschen auswirken kann.<<<



    http://www.imedo.de/user/tamariske



    Hallo tamariske,

    - Bf 2 -

    eine Nacht drüber geschlafen und

    nach der Durchsicht meines Statements von gestern,

    vermute ich, dass ich auf Deine Erwartung:

    >>>Ich hätte gerne einen Erfahrungsaustausch darüber,

    wie sich das Fehlen und der Ersatz von Testosteron

    auf den Körper und die Psyche eines Menschen auswirken kann.<<<

    nur zum Teil eingegangen bin...Sorry.

    Hier nun meine Fortsetzung:</font>

    Klinefelter-Syndrom 47, XXY

    1976 [23. Lj.] Stationäre Behandlung in der Psychiatrie wegen Hebephrenie (lt. Pschyrembel, Klinisches Wörterbuch, 257.Auflage, Seite 604: ...von Hecker und Kahlbaum 1871 geprägte Bezeichnung für eine Form der Schizophrenie, die im Jugendalter beginnt; Symptome: Inkohärenz -> [*] flach u. unangemessen wirkende Gefühle, Fehlen eines systematisierten Wahns; DD: zur Pubertätskrise (s.Persönlichkeitskrise) nur durch Verlauf möglich)

    [[*]Gefundene Seiten im Web Erklärung
    Powered by
    Ergebnisse 1-10 für "Inkohärenz" von ca. 1.650 (Suchdauer 0.114350 Sek)
    <!-- RESULT LIST START, Please do not change --><table><tbody><tr><td class="resultsWidth">
    <!-- RESULT ITEM START, Please do not change -->Inkohärenz - Wikipedia
    Das Adjektiv inkohärent, lat.: incohaerere, bedeutet nicht zusammenhängend.
    Man bezeichnet allgemein damit den inneren oder äußeren fehlenden Zusammenhang ...
    <!-- RESULT ITEM END, Please do not change --><!-- Bubble -->
    </td></tr></tbody></table>

    Seit 1980 bekannt, bedeutet, dass ich zu Anfangs einem Therapieversuch mit

    Testoviron(- steron) -Tabl. 25 mg

    (orale-substitutions-therapie) unterzogen wurde. An Besonderheiten oder an Veränderungen meiner Stimmungslage kann ich mich nicht erinnern, außer, das meine Leberwerte sich verschlechterten.

    Erklärungsversuch: Testosteron-Gaben, oral verabreicht, werden verstoffwechselt dahingehend, dass der Wirkstoff nicht vom Körper genutzt werden kann, sondern über die Leber entgiftet wird...

    Labortechnisch bedeutet dies: FollikelStimulisierendesHormon bleibt hoch, Testosteron bleibt niedrig.

    Entwicklung einer Gynäkomastie rechts (Jul.1980) und operative Entfernung derselben.

    Der nächste Versuch: intramuskuläre Injektionstherapie 100 mg /

    Testoviron-Depot / 14-tägig (Arzt-Brief Uniklinik Münster vom Datum: 27.10.1980)

    halbjährliche Kontrolle körperl.Untersuchung, sowie Transaminasenbestimmung.

    Befindlichkeit:

    Das Gefühl von Aktivitäts- Kraft-Zunahme, ca. 2-3 Tage nach der Injektion, ca 7 Tage gleichbleibende gute Form, dann 2-3 Tage weinerliches In-sich-gekehrt-sein mit deutlichem Leistungsabfall und ausgeprägter Müdigkeit.

    Gleiche Gefühle u. Symptome nach der nächsten Injektion.

    Selbstversuch in der Folge, den Zyklus um die 2-4 Tage zu kürzen, um dem Leistungsabfall zu entgehen: 100 mg in 10-tägigen Abständen -> in der Praxis: Sonntags Injektion + 10 Tage = Dienstag, Mittwoch erneute Injektion + 10 Tage = Samstag, Sonntags erneuter Beginn...und so fort

    Nebeneffekt durch die Injektionstherapie: Stärkere Verkleinerung der beiden Testis (Hoden), von Bohnengröße auf Erdnussgröße.

    Erklärungsversuch: Durch die Hormongabe werden die Erfolgsorgane (Hoden), übergangen; die Hormonüberprüfungs-Organe (Rezeptoren) im Körper melden: ausreichend Botenstoff vorhanden.

    Folge: FSH - Wert sinkt.

    Trotzdem darf man nicht vergessen: Das Klinefelter-Syndrom stellt einen Gen-Defekt dar, der auch mit Testosteron-Gaben nicht geheilt werden kann, lediglich können die Symptome und Folgeerscheinungen etwas kaschiert (verdeckt/verschleiert) werden....



    Neurologische Beschwerden:

    Von 1979 - 1981 Ischialgien, insbesondere linksseitig, bei festgestellter

    Beinverkürzung rechts, (Dez.1980 Fazettneurektomie in Wuppertal) daraus folgt:

    Schmerzen, Bewegungseinschränkungen, Lebensgefühl-Minderung

    ( In diese Zeit fällt die Scheidung der 1. Ehe [1977-1980])

    Was ist Ursache, was die Wirkung???





    Versorgungsamt vom 18.11.1986 -> Bescheid über die Feststellung einer Behinderung, des Grades der Behinderung [50%] und weiterer gesundheitlichen Merkmale für die Inanspruchnahme von Nachteilsausgleichen sowie über die Ausstellung eines Ausweises nach § 3 Abs. 1, 4 und 5 des Schwerbehindertengesetzes (SchwbG) in Verbindung mit der Ausweisverordnung Schwerbehindertengesetz. sowie Abhilfebescheid vom 12.12.1986 [60%]

    33 Jahre - schwerbehindert - tolle Karriere...

    Ärzte. die ich bemühte, die sich bemühten: Gynäkologe, Orthopäde, Urologe, Neurologe

    ...ein Leben für die ärztliche Wissenschaft...

    aus dem neurolog. Arztbrief vom 31.10.1980:

    >>>...Hr...ist uns bereits bekannt aus einem station. Aufenthalt vor einem Jahr. Damals handelte es sich um eine Wurzelnerreizsyndrom L 5 li. Er berichtete jetzt über seit 6 Wochen wieder plötzlich aufgetretene Beschwerden mit Ausstrahlung in den dorsolateralen Oberschenkel bis in den dorsalen Unterschenkel, jedoch nicht in den Fuß. Schmerzverstärkung beim Husten, Pressen, Niesen, keine Miktions- oder Defäkationsstörungen. Schmerzen unterschiedlicher Intensität beim Stehen und bei Belastungen, besonders stark auftretend. Konservative Behandlungsmethoden seien bislang ohne Erfolg geblieben.

    In der zwischenzeit sei bei ihm ein Klinefelter-Syndrom festgestellt worden, er werde mit Testoviron-Injektionen behandelt, die erste Spritze sei jetzt appliziert worden. Stimmungsmäßig wirkte Hr....hier sichtlich muffig, moros und dysphorisch...<<<

    aus dem neuro-orthopädischen Arztbrief vom 12.12.1980:

    >>>Bei Hr.... wurde am 11.12.1980 eine lumbale Facettneurectomie durchgeführt. Danach ist der Patient weitgehend beschwerdefrei. Er klagt noch über leichte Schmerzen im LWS-Bereich. Die Schmerzausstrahlung in das linke Bein ist nicht mehr vorhanden.<<<

    Während des stationären Aufenthalts in Wuppertal, mußte ich dort einen Zahn-Arzt aufsuchen, wegen eier Backenzahnentzündung -> der Zahn wurde gezogen.

    Folge: Bei Rückenschmerzen: erst zum Zahnarzt, ausschließen lassen,

    daß die Schmerzen von den Zähnen herrühren...



    1996 - 30.09.-5.10. Schlaflabor: Obstruktives Schnarchen mit ausgeprägter Störung der Schlafstruktur

    Lungen- u. Bronchial- u. Allergologie-Facharzt

    22.10.1996 nCPAP-Maske und CPAP-Somnotron 2 - Verordnung bei obstruktives Schlafapnoe-Syndrom



    Heute:</font>

    substituiere ich keine Hormone (seit Anfang 2003).

    Folgen:

    • In de ersten Zeit nach dem Absetzen von den Hormonen, Karbunkelbildung im Bereich des behaarten Hinterkopfes (Weil kein Arzt es operativ behandeln wollte, Eigentherapie mit Ringelblumensalbe und schwedenkräutern nach Maria Treben, Salzwaschungen mit Himalaya-Salz, Eigenharntherapie: sowohl innerlich als auch äußerlich) Erklärungsversuch: jede Injektion stellt eine Verletzung dar, Giftstoffe und Schlacken, die der Körper nicht abbauen und ausscheiden kann, sammeln sich an irgendeiner Schwachstelle im Korper, brechen auf, wenn der "Druck" groß genug ist.....und es reinigt sich von selbst (Selbstreinigungs-Prinzip / Erholung / Heilung)
    • plagt mich ein unerklärlicher Juckreiz / behaarter Hinterkopf, Handinnenflächen, Intinmbereich, Rücken zwischen den Schulterblättern; z.T mit Rötung, Schuppenbildung, bis zu Geschwüren / Furunkel- Karbunkelbildung....cortisonhaltige Cremes (30,0 Nerisona Salbe in 100,0 Neribas Salbe) helfen nicht wirklich, wohl aber Antihistaminka / Antiallergikum Ebastel 20 mg abds 1 Tbl. (Wirkstoff: Ebastin)

    Dir tamariske viele liebe Grüße, Dich herzlich umarmt hig5





















  • Lieber Hig5

    vielen Dank für deine ausführliche Darstellung. Dein Bericht liest sich nicht gerade ermutigend für jemanden, der noch ganz am Anfang eines Weges steht. Du hast wirklich viel mitmachen müssen im Leben.

    Aber ich habe die Hoffnung, dass , je früher der Gendefekt erkannt wird, die Möglichkeit einer positiven Einflußnahme auf die Gesundheit besteht. Ich setze auch die Hoffnung dahinein, dass allmählich bessere Medikamente entwickelt werden, die eine Therapie einfacher machen.

    Du schreibst, du hast mit der Testosteronsubstitution aufgehört. Weshalb? Hatte diese Entscheidung einen Einfluß auf deine Knochendichte , deine Zähne oder andere Aspekte? Hast du Schwierigkeiten mit den Venen? Wie ist deine Stimmungslage ohne T- Ersatz?

    Deine Hautprobleme müssen nicht unbedingt etwas mit KS zu tun haben. Ich kenne zwei Männer, die im Alter von über 50 Jahren aus heiterem Himmel Psoriasis (Schuppenflechte) entwickelt haben. Oder ich, z.B. habe immer wieder juckende Hautstellen, die vermutlich Neurodermitis als Ursache habe, zudem alle möglichen Allergien und teilweise sehr unangenehme Arthrose, die sich auch erst die letzten Jahre entwickelt hat. Du sagst ganz richtig: "Wo ist die Ursache und wo die Wirkung". Das ist oft nicht zu erkennen.Zum Thema Schnarcherei: Leider sägt mein Mann jede Nacht ganze Wälder per Motorsäge ab, und der hat kein KS.

    Es ist schade, dass du nicht mehr in der DKSV bist. Mir hat das Wissen darum, dass hier Leute sind, die sich auskennen und die einen beraten und aufbauen können nach dem " Diagnoseschock" sehr geholfen. Und mein Sohn würde sich vermutlich immer noch nicht behandeln lassen, wenn wir nicht 2006 auf einem Regionaltreffen gewesen wären, und er den Vortrag des referierenden Arztes nicht gehört hätte. Das Kostenargument ( die Treffen sind, da der Verein deuschlandweit ist, oft nicht sehr heimatnah, was viel Geld kostet) ist schon richtig. Aber ich denke, das Wichtigste dabei ist das Bewußtsein, mit seinem Problem nicht alleine dazustehen, was jedenfalls mir sehr gut tut!

    Ganz herzliche Grüße, Tamariske







  • Antwort: Liebe tamariske / -Bf 2 - Dank für Deine Antwort

    Liebe tamariske.

    Habe Dank für Deine liebe Re-Mail.

    >>>mit der Testosteronsubstitution aufgehört. - Weshalb?

    Hatte diese Entscheidung einen Einfluß auf

    1. deine Knochendichte ,
    2. deine Zähne oder
    3. andere Aspekte?
    4. Hast du Schwierigkeiten mit den Venen?
    5. Wie ist deine Stimmungslage ohne T- Ersatz? <<<

    >>>das Wichtigste dabei ist das Bewußtsein, mit seinem Problem nicht alleine dazustehen<<<

    Habe mit der Substitution aufgehört 2003 (vor 5 Jahren) -

    Der Testosteron-Mangel ist ein Symptom des KS es gibt leider viele verschiedene andere:

    Bernard schreibt in seinem Statement zu "Klinefelter Syndrom und Betroffene im Leben" :

    >>>Leider kann man nicht immer durch Hormontherapie beim Klinefelter Syndrom (KS) der Osteoporose vorbeugen. Es gibt viele "Patienten", die viele Jahre ihres Lebens mit Hormonen behandelt wurden, mit der Hoffnung auf stabile Knochen und dennoch an Osteoporose erkrankt sind. Das Syndrom umfaßt viele Bereiche des Lebens und wirkt sich immer wieder sehr individuell aus. Oft auch in schwerer Niedergeschlagenheit, z.B.durch die

    1. Unfruchtbarkeit, dann auch durch die
    2. Fettleibigkeit, zum Teil verursacht durch die Hormonbehandlung,
    3. Schwerhörigkeit,
    4. schnelles Ermüden, und vor allem auch eine angeschlagene Gesundheit nach schweren Erkrankungen, [verlängerte Rekonvaleszent-Zeit = Gesesungsphase; Anmerkung hig5] wie z.B. einem
    5. Burn-Out oder
    6. Diabes usw.<<<

    Mein Verständnis von Selbsthilfegruppen geht dahin,

    1. dass ich mich als Betroffener nicht verstecken muß,
    2. dass ich zum (?)-Verständnis aus eigenem Erleben beitragen kann,
    3. dass ich teilhaben kann an neuesten Erkenntnissen,
    4. dass ich mich, so wie jetzt direkt austauschen kann, u.a.m.

    Und das kann ich hier und jetzt wesentlich besser als beim DKSV und zudem bedeutend preiswerter.

    Antworten zu Deinem Fragen-Katalog:

    Zu 1) Die Knochendichte wurde bei mir noch nie gemessen.

    Zu 2) Meine Zähne wurden in der ersten Hälfte meines 2. Lebensjahres mit drei Brücken saniert.

    Zu 3) andere Aspekte (=Ansicht, Gesichtspunkt, Vorzeichen) - ja z.B. die Angst vor Prostata-Krebs-Erkrankung, durch die Testosteron-Behandlung; Studien gehen davon aus, dass Männer mit einem hohen Testosteron-Wert eher an selbigen erkranken...

    Zu 4) Venen-Problematik: würde sie als NORM-entsprechend werten: Ansatz von Besenreisern an Fußknöcheln, Innenseiten.

    Zu 5) Stimmungslage ohne T: Deutlich verbessert, als mit T;

    Kaum noch nächtliches starkes Schwitzen,

    So gut wie keine Stimmungsschwankungen / Entgleisungen mehr,

    Kann meine Kräfte besser einteilen:

    mir fällt kein Stein mehr aus der Krone, wenn ich nicht mehr kann - hör ich auf - ohne schlechtes Gewissen .

    Arbeite nicht mehr über meine Leistungsgrenzen, wie ständig unter Therapie!!!

    -> BURN-OUT!!!

    Versuche meine Laster, die da sind:

    1. Hunger auf Süßes (Schokolade, Kekse, Kuchen,u.a.)
    2. Appetit auf Rotwein (trockene)
    3. Lust auf Rum (nicht nur als Grog)
    4. Kaffee-Trinken (schwarz, kalt und ohne Zucker)
    5. Tabakkonsum (Zigarillos mit Filter)

    Ziffer 1 - 3 einzuschränken, Ziffer 4 - 5 unangetastet zu lassen.

    (Keine Laster - keine Tugenden...)

    LG hig5

  • Lieber hig5,

    hab Dank für deine immer schnellen und sehr ausführlichen Antworten.Meine heutige Frage ist: wie und wann sagt man seiner neuen Freundin, dass man ( Mann ) unfruchtbar ist, also niemals mit ihr Kinder haben wird? Und bringt man das ihr gegenüber mit dem Klinefelter- Syndrom in Verbindung, oder spricht man nur von der Unfruchtbarkeit allgemein. Ich frage deshalb, weil mein Sohn eine Freundin hatte( seine erste) , mit der er eineinviertel Jahre zusammen war, aber es nicht fertiggebracht hat, mit ihr darüber zu reden. Es spielt sicher auch eine Rolle bei der Tatsache , dass die Beziehung zerbrochen ist. Und ich bin der Ansicht, er würde auch mit einer eventuellen Nachfolgerin nicht darüber reden. Wie hat denn deine Partnerin darauf reagiert. Sorry, ewig persönlichere Fragen über Fragen. Wenn du darauf nicht antworten willst, habe ich volles Verständnis. Viele Grüße, tamariske

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