Es ist ein - vor allem bei Frauen - weit verbreiteter Irrtum, dass Männer jederzeit bereit sind Sex zu haben, sobald sich nur eine Gelegenheit bietet. Untersuchungen haben ergeben, dass Männer sich nicht wohl bei dem Gedanken daran fühlen, dass sie immer und überall sexuell bereit sein müssen. Der Druck jederzeit "seinen Mann stehen" zu müssen führt nicht selten zu erektyler Dysfunktion. Ein Mann kann durchaus Phasen durchmachen, in denen er nicht viel sexuelles Verlangen empfindet. Das kommt sogar recht häufig vor und hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab. Dazu zählen: Stress, psychische Belastung, jahreszeitlich bedingte Faktoren, Alter, Kondition, Gesundheitszustand uvm. Alles Faktoren, die natürlich bei Frauen in diesem Zusammenhang ebenso von Bedeutung sind. Auch wenn so mancher Vertreter des Geschlechts es im Zusammenhang mit seiner Leistungsfähigkeit glauben mag, Männer sind keine Maschinen. Und das ist gut so. Wahr ist allerdings, dass die sexuelle Reizschwelle bei Männern oftmals niedriger ist, als bei Frauen. Männern reichen oftmals schon die kleinsten optischen Reize um sexuell stimuliert zu werden, wohingegen das weibliche Erregungsschema als durchaus mehrstufiger zu bezeichnen ist und Fantasien, Emotionen, sowie optische und akustische Reize im Zusammenspiel eine größere Bedeutung einnehmen als beim Mann.
Prof. (Univ. Chengdu) Andreas Noll
Heilpraktiker




