Zahnärztin, Master of Ästhetik
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Thema: später mal...
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geschrieben von der_Sucher vor mehr als 4 Jahren (18.12.2007 14:36) -
Hallo Sucher,
bin sozusagen "Frischling" hier bei Imedo und auch nur hier gelandet, weil ich meine biologische Mutter suche.
Dieses Thema beschäftigt mich seit nunmehr fast 18 Jahren, als ich es durch "schnüffeln" selber heraus fand.
Die meiste Zeit im Jahr kann ich es erfolgriech verdrängen, doch immer so einige Wochen vor meinem Geburtstag macht es mich sehr traurig,weil ich denke das da Jemand ist der doch sehr intensiv an mich denken muß, falls dieser Mensch überhaupt noch lebt.
Keine Minute meines Lebens hat mich irgendjemand spüren lassen das ich adoptiert bin, eher im Gegenteil. Ich bin sehr geborgen und liebevoll als Einzelkind aufgewachsen. Manchmal war es mir schon fast zu geborgen und bemuttelt.
Ich bin meinen Weg gegangen, kann stolz auf das erreichte sein und auch privat ist alles Supi. Bin glücklich verheiratet.
Doch irgendwie hab ich nen Riesenschiß auf meiner Suche!
Falls ich sie finde...Was tue ich ihr und vor allem mir damit an?
oje!!! Liebe Grüße sendet Dir Butterfliege1612
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geschrieben von der_Sucher vor mehr als 3 Jahren (23.11.2008 10:38)Antwort zu Suche auch...
Hallo Butterflieg,
mit der Ungewissheit wirst du immer leben. Klar denkt man nicht immer dran, aber ab und zu kommt es hal doch wieder. auch bei mir. ich hatte mir meine leibliche mutter in allen möglichen Situationen vorgestellt.
Als ich dann meine Erzeugerin traf passierte das unwahrscheinlichste: Es kamen keinerlei emotionen rüber. Und damit war es nicht besser als vorher, eher noch schlimmer.
Und ich hege momentan auch keinerlei ambitionen sie noch einmal zu sehen. auch weil vieles, was sie sagt und/oder geschrieben hat ncht mit den fakten übereinstimmt.
auch ich bin in meiner adoptivfamilie überbehütet worden. aber idenkeal, dass die ein allgemeines Problem ist, wenn Adoptivkinder als Einzelkinder aufgezogen werden.
Freu mich für Dich, wenn alles Supi ist. Ich habe aus meiner Geschichte /Vergangenheit viele probleme mitbekommen.
Entweder lebst Du mit der Ungewissheit, er Deine Mutter ist oder Du suchst sie. Aber das beste wäre, du versuchst, ohne Vorstellungen/ Voraussetzungen an die Suche zu gehen.
Wieso machst duir anken, was Du ihr antust?? sie hat Dich auf eine wisse weise alleingelassen. das ist ein Fakt. Da einzige, was Dich interessieren sollte ist, wie es Dir dabei geht! Klingt egoistsch, ist aber in dieser siuation das einzigste, was Dich vor Verletzungen/Enttäuschunen schützt!
Liebe Grüße
vom Sucher
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Danke für dein promptes Feedback.
Wahrscheinlich hast du echt Recht, wenn du sagst ich sollte in erster Linie an mich denken.
Hab einfach nur Angst durch die Konsequenzen in ein psychisches Loch zu fallen.
Sowas geht trotz meiner Stärke (einerseits) relativ schnell bei mir, da ich andererseits ein ziemliches Sensibelchen bin.Klingt total Widersprüchlich, ich weiß, aber ist leider so.
Vielleicht ist das genetische Veranlagung?Auch das reizt mich heraus zu bekommen.
Momentan fällt es mir sehr schwer echte Prioritäten zu setzen, da sich vieles gegen mich "verschworen" hat.Sicher bilde ich mir das nur ein, aber man könnte das dieser Monat alle ein wenig kirre im Kopf werden läßt...*lach*
Naja ich laß mich nicht unterkriegen, muß mich erst einmal etwas sortieren!
hab Dich übrigens gedrückt(ist das bei dir angekommen?)
Weiß noch nicht so recht wie das alles hier läuft bei imedo.Bin halt ne Frau *gins*
Halt auch Du die Ohren steif.Bis zum nächsten Mal.
Sei lieb gegrüßt, Butterfliege1612
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geschrieben von lienchen vor mehr als 3 Jahren (27.11.2008 22:08)Ich habe die Gruppe nur zufällig gefunden,bin aber interessiert,weil ich auch adoptiert wurde und eigentlich gar nicht viel darüber weiss.
Nach dem Tod meiner leiblichen Eltern wurde ich von meinen Großeltern adoptiert.Auf meine Frage,warum,bekam ich nur die Antwort:War billiger.
Damit war das Thema vom Tisch und es durfte nicht mehr darüber gesprochen werden.Mich hat das als Kind wenig belastet.Heute allerdings mache ich mir schon Gedanken darüber,zumal ich eine extrem gewalttätige Kindheit bei meinen Großeltern hatte.Da die beiden mittlerweile auch verstorben sind,gibt´s für mich keine Antworten mehr.
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Egal wie alt das Kind zum Zeitpunkt der Adoption ist, die meisten spüren, dass etwas "nicht stimmt". Ich kenne so viele Adoptierte und alle hatten in der Kindheit irgendwelche Probleme (Bettnässen, Hypochondrie u.d.gl.) und ausnahmslos alle (außer mir) haben irgendwann ihre leiblichen Eltern gesucht.
Ich denke, dass es bei jeder Adoption für die Kinder Probleme gibt, ob nun wohlbehütet oder "gehalten", wie bei mir. Das wichtigste ist, dass man, wenn es zu auffälligem Verhalten kommt, sofort geeignete Maßnahmen ergreift. Mir hätte es viel Leid erspart. Meine Adoptiveltern haben mein auffälliges Verhalten zwar bemerkt, aber nichts getan. So stehe ich heute mit einem Haufen von Problemen da und kann mit 38 anfangen meine ganze besch****** Kindheit aufzuarbeiten.
Das man dem Kind nicht vorenthalten darf, dass es adoptiert ist, ist für mich selbstverständlich, und ich weiß wovon ich rede.
LG, M.
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geschrieben von Chrisi vor mehr als 3 Jahren (07.04.2009 01:14)wie ist das mittlerweile? hast du "alles" aufgearbeitet? meinst du damit jetzt im speziellen die suche nach den eltern?
ein freund von mir ist auch adoptiert, wusste das auch schon immer und sagt auch, dass seine adoptiveltern ihr bestes gegeben haben, allerdings glaube ich bis heute nicht, dass die begegnung mit seiner mutter so sinnvoll war... ich finde, es hat sich dadurch eher verschlechtert, als verbessert. wobei ich das nur aus der ferne sagen kann!
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Na ja, ich habe jetzt auch angefangen meine leiblichen Eltern zu suchen. Ich bin mir bewußt, dass das auch nach hinten losgehen kann, aber ich will einfach wissen, was damals passiert ist. In der Hoffnung, dass ich ein bisschen besser verstehen kann warum ich so ticke, wie ich eben ticke.





