Thema: Sexentzug

  • Sexentzug

    Worin sehen Sie die Ursachen für Sex- und Liebesentzug?

    Die zwei Hauptmotive für dieses Phänomen sind Macht und Schutz. In den Bereich Macht fallen aktuelle Konflikte in der Partnerschaft und unerfüllte Bedürfnisse, die man mit „unlauteren Mitteln“ durchsetzen will. Sexentzug kann auch in persönlichen Krisen wurzeln. Ein typisches Beispiel ist der „Babyschock“, wo Frauen nach der Geburt ihren Mann erst mal auf Eis legen – das muss nichts mit den Gefühlen für den Partner zu tun haben.

    Welche Wirkung hat Sexentzug auf die Beziehung?

    Grundsätzlich nur schlechte. Sexentzug ist ein Signal: „Ich will etwas.“ Ein Zeichen dafür, dass irgend etwas gerade gewaltig schief läuft. Diese verschlüsselte Kommunikation ist nicht nur feige, sondern erfordert vom Partner auch ein hohes Maß an Sensibilität.

    Was kann der Partner konkret tun?

    Reden, reden, reden. Wir sind alle keine Hellseher. Jemand, der ein Warnsignal sendet, erwartet eine Reaktion. Der Partner kann nur spekulieren. Also muss er nachhaken und zuvor seine Scham, die eigenen verletzten Gefühle zurückstellen, auch wenn es schwer fällt. Rückzug ist immer der falsche Weg. Die meisten Missverständnisse entstehen durch mangelnde Kommunikation.

    Kann Sexentzug überhaupt positive Folgen haben?

    Sexualität hat in der Gesellschaft einen sehr hohen, vielleicht zu hohen Stellenwert. Dabei kann man auch ohne Sex eine prima Beziehung führen, doch das muss ein beidseitiges und freiwilliges Bedürfnis sein. Einseitiger Sexentzug ist dagegen eine glatte Ohrfeige für den Partner

  • ein Beispiel:

    Einer begehrt – der andere mauert: Sexentzug ist ein Spiel mit unfairen Mitteln und unberechenbaren Folgen. Doch was hilft gegen die frostige Kälte im Bett?
    Es gibt Schlimmeres als diese fünf Monate ohne Sex. 22 Wochen ohne ihre atemlose Leidenschaft, Ekstase und völlige Hingabe. Irgendwie wird’s schon wieder, sagte sich der 32-jährige Carsten Reichardt (Name von der Redaktion geändert) immer wieder. Mindestens so bedrückend wie der fehlende Sex war allerdings das Schweigen, das sich dick wie eine Mauer zwischen Julia und ihm aufgetürmt hatte. Wann immer er ihre Hand oder ihr Haar berührte, zeigte sie ihm die kalte Schulter. Rückte weg, verließ den Raum. Carsten versuchte zunächst, ihre Abweisung schweigend hinzunehmen. In der Hoffnung, dass Julia von allein auftaut, auf ihn zugeht.

    Doch dies geschah nicht. „Nächtelang habe ich gegrübelt. Während sie neben mir schlief, so nah und doch Lichtjahre entfernt.“ Was er suchte, war ein Grund. War er nach drei Jahren unattraktiv für sie geworden? Empfand sie überhaupt noch etwas für ihn? Nach zwei sachten Versuchen, mit ihr zu reden, gab er ernüchtert wieder auf, nach einsilbigen Antworten und bald trotzigem Schweigen als einziger Reaktion. Irgendwann hält er die Kälte nicht mehr aus, haut mitten in der Nacht ab zu einem Freund, schläft da weiter.

  • Antwort: Sexentzug

    du hast recht sexentzug ist einfach sch**sse... anders kann man das nicht sagen. schließlich geht man in dem moment mit dem partner so um, als ob er ein kleines kind wäre, das bestraft werden muss... tzzz...

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