Brachytherapie - neue Behandlung

Thema: Krebs

Thema: Brachytherapie - neue Behandlung

  • Brachytherapie - neue Behandlung

    Habe gestern bei stern TV eine neue Behandlunsmöglichkeit gesehen. Nach einer Brustkrebsoperation muss die Betroffen oft zur Bestrahlung und ist damit einer psychischen Belastung ausgesetzt. Die neue Therapie setzt im Inneren an, dass heißt es wird von innen bestrahlt. In die betroffene Brustregion werden Schläuche implantiert, wo das Tumorbett präzise bestrahlt wird.
    Es gibt keine Nebenwirkungen und nach vier Tagen ist die Behandlung abgeschlossen. Nicht wie bei der üblichen Bestrahlung, wo sich das über mehrere Wochen zieht.

  • Antwort: Brachytherapie - neue Behandlung

    Ach, das hab ich auch gesehen, fand ich sehr interessant.

  • Antwort: Brachytherapie - neue Behandlung

    Das ist doch mal ein erfreulicher neuer Ansatz. Habe nur die Vorschau gesehen und wollte mir den Beitrag eigentlich auch ansehen, hab mich dann aber leider doch fürs frühzeitige Schlafen gehen entschieden.

    In der U-Bahn habe ich heute auch einen interessanten Artikel gelesen (in einer Zeitschrift) in dem es darum ging dass viele Wissenschaftler glauben, dass schon im Jahr 2015 viele Krebsarten mit Nanotechnik gut behandelt werden können. Bei den schnellen Entwicklungen wird sich sicherlich schon in den nächsten Paar Jahren einiges verändern.

  • Antwort: Brachytherapie - neue Behandlung

    Habe den Bericht auch gesehen und hier kann man das auch nochmal nachlesen, wen es interessiert: http://www.stern.de/tv/sterntv/:Brachytherapie-Wie-Brustkrebs/598648.html

  • Antwort: Brachytherapie - neue Behandlung

    oh, hey, praktisch! Auf die Idee einfach im Internet nachzuschauen bin ich gar nicht bekommen, oh man. War ja eigentlich klar dass es da was auf deren Seite gibt.

  • Antwort: Brachytherapie - neue Behandlung

    Also ich war auch sehr beeindruckt von der gestern vorgestellten neuen Therapie. Meine OP liegt ja schon 17 Jahre zurück, und damals wurde ich herkömmlich bestrahlt (also von außen). Und wenn es mir auch heute ganz gut geht, so leide ich doch sehr an den Folgen der Bestrahlung. Meine Haut ist an der bestrahlten Stelle sehr dünnhäutig und von Zeit zu Zeit irritiert oder juckt und schmerzt. Dann beginnt das Rätselraten, welche Allergie nun mal wieder dran ist und ich schmiere sämtliche Mittel, irgendwann ist dann auch wieder Ruhe. Jedenfalls ist mir gestern bei der neuen Methode erst richtig bewußt geworden, daß die Nachwirkungen wohl ganz normal sind bei der äußeren Bestrahlung, auch noch nach Jahren. Ich würde mich freuen, wenn sich dazu auch mal einer meldet, der ähnliche Erfahrungen macht. Letztlich bin ich aber froh und glücklich, daß mir auch die alte Methode das Leben gerettet hat, obwohl nun die neue Brachytherapie vielversprechender und beruhigender erscheint. Also Frauen, meldet euch möglichst früh, geht regelmäßig zur Vorsorge!

  • Antwort: Brachytherapie - neue Behandlung

    Die Brachytherapie gibt es schon seit mehr als 20 Jahren. Sie ist bisher nur nicht zur Therapie des Brustkrebses eingesetzt worden. Ob die Methode besser geeignet ist, wird sich erst noch zeigen müssen. Man weiß so etwas ja immer erst nach vielen Jahren der Anwendung und Auswertung von Studien. Hinsichtlich der Nebewirkungen ist die Methode sicher besser. Auch für die psychische Belastung der Frau, sicher ein Gewinn. Aber was ist mit den Lymphknoten ? Viele Experten sind der Meinung, dass der Brustkrebs nicht nur ein lokales Problem ist. Außerdem kommt es sicher auch auf die Tumorgröße , Ausdehnung, Tumortyp, uni-oder multifokal u.s.w. an, ob man die Methode anwenden kann. Ich habe die Sendung nicht gesehen, mir aber jetzt den Link durchgelesen. Da geht es ja nicht um Details. Neuerungen in der Medizin stimmen immer sehr hoffnungsvoll ...,man kann nur abwarten. Wichtiger ist doch noch die Frage nach der Überlebensrate bzw. der Heilung.

    @Gelamama: sei foh, dass Du 17 Jahre gut überstanden hast obwohl Du ja nun Dein Hautproblem hast. ( einschließllich der gelegentl. Schmerzen) Bei einer Therapie muss immer Nutzen und Risiko abgewogen werden. Über Dein Hautproblem werden wir an anderer Stelle ja noch sprechen...bis dann

    lG

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