Thema: hallo

  • hallo

    also meine lieben, jetzt wirds mal zeit, daß ihr euch untereinander vorstellt. fragt wenn ihr mögt ich beiße auch nicht

  • Meine Geschichte

    Hallo Andrea!

    Ich bin Mitte 30, verheiratet und habe drei kleine Kinder. Ich bin noch in Elternzeit für etwa 1 Jahr, denke ich.

    Meine Essstörungen begleiten mich seit ich 16 bin. Meine Mutter wies mich damals darauf hin, dass ich abnehmen müsse (ich war noch im Bereich Normalgewicht und sehr sportlich). Da ich schon immer Probleme mit meinem Selbstbewusstsein hatte und mein damaliger Freund auch lieber superschlanke Frauen mag, habe ich angefangen zu Diäten und Abführmittel zu nehmen, damit der Bauch schön flach war. Übergeben konnte ich mich nicht, mein Körper hat sich geweigert (ging dann 9 Jahre nicht mehr).

    Langsam kamen dann die Fressanfälle über Stunden oder Tage, alles wurde perfekt organisiert, damit niemand etwas merkt...

    Heute habe ich einen Mann, der gerne mollige Frauen mag. Seit meiner ersten Schwangerschaft habe ich keine Abführmittel mehr eingenommen.

    Ich habe immernoch das Problem der Essattacken, jedoch nicht mehr so stark. Ich werde natürlich gebremst, weil ich das Essen nicht wieder loswerden kann.

    Ich habe inzwischen Übergewicht, was meinem Selbstwertgefühl nicht gut tut. Ich habe Angst, anderen Menschen gegenüberzutreten und mich "beurteilen" zu lassen. Kurz gesagt - Übergewicht = Hässlich, Disziplinlos, schwach

    Das wirkt sich langsam auch auf die Familie aus, weil ich die sozialen Kontakte in der Umgebung (Dorffeste, Grillen mit Freunden...) ablehne.

    Trotzdem muss ich mich mindestens alle drei Tage bis zur Oberkante vollstopfen. Obwohl es mir schon gar nicht mehr schmeckt.

    Diese Probleme möchte ich nun überwinden und suche hier Hilfe. Ich möchte endlich aufhören, meine ganze Energie in Essen und Nichtessen zu stecken.

    L.G. Wiesenblume

  • hy

    hallo meine süße, ja ich kenn das, ich hab auch einige zeit dann echt übergewicht gehabt, versuchs mal mit ernährungsumstellung.kennst du montignac?

    also ich übergebe mich jetzt seit 3 jahren nicht mehr, mit den abfürhmitteln konnte ich erst vor 3 monaten aufhören.

    liebe grüße andy

  • Antwort: hallo

    Hallo ihr Zwei...

    Freut mich, dass diese Ecke der Gesundheit mittlerweile so gut ausbreitet. Ich bin eigentlich auch nicht mehr krank, aber ich will da garnicht großartig die in Zukunft gucken, sondern eher das jetzt genießen - zur Zeit betitel ich mich also eher als gesund! Gut

  • hy

    freut mich boneheadache, wie war deine geschichte und wie gehts dir jetzt?

  • Hallo

    Also, ich bin 23 Jahre jung, wohne wieder zu Hause, mache eine Lehre als Elektronikerin für Geräte und Systeme, was ich später auch studieren möchte und habe Anorexie/Bulimie.

    Seit meinem 9. Lebensjahr habe ich kein normales Essverhältnis. Aber wie das alles da entstanden ist, könnt ihr ja im anderen Threat nachlesen. Da habe ich es schon mal reingeschrieben.

    Bei mir fing das alles halt damit an, dass die Mädchen in meiner Klasse immer so gut gebaut waren. Ich hatte damals eine normale Figur, hatte also Normalgewicht. Ich wollte immer so schlank wie die anderen sein, weswegen ich dann anfing, nichts mehr zu essen und mich selten auch zu übergeben Ich war stolz darauf, damals dann, drei Jahre später, mit meinen 12 Jahren gerade mal 45 Kilo zu wiegen. Und das bei einer Körpergröße von 1,68m (war damals sehr groß). Das war, mal umgerechnet, gerade mal ein BMI von unter 16!!! Das Problem war: Ich fühlte mich immer noch dick. Ich war ein typisches Mobbingopfer und jedesmal, wenn ich wieder gehänselt wurde, schob ich alles auf meine Figur und aß wieder weniger.

    Doch dann starb mein Vater und ich nahm innerhalb eines 3/4 Jahres 25 Kilo zu. In all den Jahren entwickelte sich die Fresssucht so weit, dass alles Geld, was ich mir durch Nachbarschaftshilfe etc. verdient hatte, für Süßigkeiten, Chips usw. drauf ging. Bis vor einem halben Jahr wog ich stolze 110 Kilo. Ich hatte mich, was das Essen anging, nicht mehr unter Kontrolle.

    Und dann bekam ich einen Psychischen Zusammenbruch im Sommer letzten Jahres. Ich aß wochenlang nichts, sollte schon künstlich ernährt werden, ich bekam Haarausfall, hatte ständig Zusammenbrüche und Konzentrationsschwierigkeiten. Konnte nicht mehr schlafen, selbst ein Glas Wasser war zu viel für mich. Aß ich eine Scheibe Brot, so kam diese bald wieder hoch, weil ich diese Magenschmerzen nicht mehr ertragen konnte. Ich habe mir nie einen finger in den Hals gesteckt. Das ging alles bei mir vom Kopf aus.

    Nach zwei Monaten kam ich zur Kur nach Bad Pyrmont, wo ich wegen der bulimie behandelt wurde. Nun kann ich wieder normal essen, bekomme aber noch immer Fressattacken, welche mit dem Gang zur Kloschüssel oder mit tagelangem Nichtsessen enden. Nun will ich von der Bulimie wieder in die Anorexie, da dieser Weg leichter sein soll, von dort wieder ein normales Essverhalten zu bekommen. Mal sehen, obs klappt Gut

    So viel zu mir :o) Und ihr?

  • Antwort: hallo

    also das mit haarausfall kenne ich auch, das ist so schlimm wenn man es dann noch so sieht. hat dir die kur was gebracht? ich habe ja da so meine probleme und denke es bringt nur bißchen was, selbst muß man was tun.



  • Antwort: hallo

    Naja.... Kommt auf die Therapie drauf an.... also eine Verhaltenstherapie kann ich gar nicht empfehlen.... davon habe ich shcon zwei hinter mir.... die bekämpfen nur das Unkraut (dein Verhalten) aber nicht die Wurzel (die Ursache für dein Verhalten, also die Sucht), weswegen das Unkraut immer wieder durchkommt.
    die Tiefenpsychologie kann ich allerdings schwerstens empfehlen... da geht es nämlich um die Ursache, warum du zu dieser Sucht gekommen bist... diese Therapieform ist zwar um einiges härter, aber sie bringt dich auf jeden Fall weiter voran... denn, wie sagt man so schön:

    "Die Probleme an der Wurzel packen."

© 2007 - 2012 imedo GmbH, alle Rechte vorbehalten.
Die unter www.imedo.de angebotenen Dienste und Inhalte sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen