Ich bin schon von klein auf dick und ein Frust & Stressfresser. Jahrelang habe ich alles mögliche ausprobiert und das Abnehmen war nicht das Problem, sondern das Halten des Gewichtes.
Ich fühlte mich mir gegenüber hilflos und ausgeliefert. Seit einigen Monaten übe ich, alles, was mir von der Geselllschaft, den Medien und meiner Erziehung her angelernt worden ist, abzulegen und zu einem Frieden mit mir selbst zu kommen. So lange ich mich unter Druck fühlte, habe ich mit Zorn, Wut, Verzweiflung und Trotz reagiert, und es klappte rein gar nichts.
So erlerne ich nun eine ausgewogene Ernährung, nicht um Abzunehmen, sondern weil jeder vernünftige Mensch das tun sollte. Das ich dabei jetzt abgenommen habe, ist toll, aber nicht unbedingt mein Ziel gewesen. Ich wollte mir ernährungstechnisch nichts vorzuwerfen haben. Es ist mir klar: Abnehmen ist Kopfsache und wenn sich etwas ändern soll, dann muss das zuerst da passieren. Der Rest kommt dann von allein.
"Nebenbei" setze ich mich auch dafür ein, auch als Dicke ein selbstbewusstes und zu respektierendes Leben zu leben. Mit der Aussage:"Wäre ich schlank, wäre ich auch glücklich!" möchte ich nicht mehr zufrieden sein. Denn mein Weg wird noch sehr lang sein, und ich möchte meine Zeit nicht verplempern.
Wen es interessiert: ich habe eine Homepage zu diesem Thema.
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