Nach längerer Zeit des Ratens, was unser Kind für ein Problem haben könnte, da es an "Hautausschlag" litt und uns immer wieder gesagt wurde dass das wieder im Alter vergehen könnte oder eben eine Zivilisationskrankheit ist, kamen wir durch Zufall durch unseren Zahnarzt, den wir auf die Zahnfleischprobleme unseres Sohnes aufmerksam gemacht hatten, darauf, dass er an dem Papillon Lefèvre Syndrom leidet. Heutiger Wissenstand: genetisch bedingt, nicht heilbar, wenn nicht rechtzeitig behandelt, Verlust der Zähne und große Probleme mit Hautrissen. Jetzt geht es unserem Kind relativ gut, die Milchzähne konnten wir fast alle retten, nun kommen die nächsten, sieht ganz gut aus. Es kommen aber die ersten Probleme in der Schule auf uns zu, da die anderen Kinder ihm nicht die Hand geben wollen und ihn auf seine noch vom Mundwasser fleckigen Zähne ansprechen. Überhaupt sehe ich die psychologische Problematik als die größte Herausforderung an, denn eincremen und Zähneputzen klappt ganz gut, die Seele meines Sohnes leidet natürlich an dem "anders sein"... natürlich um so mehr die Zeit vergeht und er sich mehr seines Sonderstatus bewusst wird.
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