Hallo Leute!
In einem meiner beiden Lieblings-Newsletter gehts diese Woche um das Thema Erkältung und wie man mit ersten Anzeichen umgehen kann und so.
Vielleicht interessiert das auch andere hier?
Die ersten Anzeichen erkennen
Kratzen im Hals, leichte Schluckbeschwerden, Kopfschmerzen, eine eigenartige Müdigkeit, Antriebslosigkeit – bei jedem Menschen sendet eine aufkommende große Erkältung typische Vorboten aus. A und O beim Auftauchen dieser Signale: Ziehen Sie sofort die Notbremse. Wenn Sie jetzt weiterarbeiten wie bisher, sich körperlich anstrengen und auch noch spät ins Bett gehen, bricht die Krankheit heftig aus und wirft Sie wirklich aus der Bahn. Im Extremfall drohen Lungenentzündung und Klinikaufenthalt. Es lohnt sich also immer, Influenza-Vorboten ernst zu nehmen.
Wärme, Wärme, Wärme
Die Grundidee: Um die Immunabwehr Ihres Körpers auf Hochtouren zu bringen, sollten Sie Ihrem Körper helfen, ein leichtes Fieber zu erzeugen. Ab ins Bett, warm einpacken, Wärmflasche in den Rücken, heißen Lindenblütentee trinken und (wenn Ihnen danach ist) eine warme Mütze auf den Kopf – auch auf die Gefahr hin, dass Sie damit ulkig oder Mitleid erregend aussehen. Wenn Sie sich nach einer warmen Badewanne sehnen, sollten Sie zuvor Ihre Temperatur messen. Liegt sie über 38 Grad, fällt das Bad aus. Ist sie darunter, baden Sie höchstens 20 Minuten in höchstens 38 Grad warmem Wasser.
Durchblutung fördern
Eine begrenzte Menge Alkohol kann kurzfristig die Durchblutung fördern, auch die der Schleimhäute. Dadurch wird Ihr Immunsystem zusätzlich stimuliert, und die Selbstheilungskräfte Ihres Körpers werden auf Trab gebracht. Wenn Sie das Gefühl haben, es könnte Ihnen gut tun, dürfen Sie es ruhig mit 1 (aber nur 1!) Glas heißem Grog probieren. Dabei sollten Sie jedoch schon eingemümmelt im Bett sitzen, damit der Wärmeschub seine Wirkung entfalten kann. Bei fortgeschrittener Erkältung ist Alkohol tabu.
Übrigens: Auch mit Wärme, Massagen o. ä. kann man die Durchblutung fördern - ganz ohne Alkohol.
Schonung
Gönnen Sie sich Ruhe. Schlafen Sie, so viel Sie nur können. In der Regel verlangt Ihr Körper auch danach. Wird es Ihnen zu fad, probieren Sie es mit angenehmer Musik, leichter Lektüre oder einem entspannenden Film auf DVD (in Ihrem Fall besser als Fernsehen mit aufregenden Nachrichten und nervösmachenden Werbeeinblendungen).
Vermeiden Sie auf jeden Fall körperliche Anstrengungen, schwierige geistige Aufgaben und Rauchen. All das sind Faktoren, die Ihr Immunsystem drastisch schwächen.
Schließen Sie die Augen und stellen Sie sich vor, wie in Ihrem Körper ein Kampf tobt, um die eingedrungenen Viren in die Flucht zu schlagen. Solche mentalen Vorstellungen können Ihr Immunsystem ganz entscheidend positiv beeinflussen. Wenn alles gut läuft, können Sie nach 24 Stunden bereits wieder fit sein.
Na dann: Viel Erfolg - und beste Gesundheit uns allen!
Sonnige Grüße von der Gänseblümin.


