Ich mach mal den Anfang..

Thema: Ich mach mal den Anfang..

  • Ich mach mal den Anfang..

    Ich, als Moderatorin, möchte mich hier mal vorstellen:

    im Jahre 2006 hatte ich einen SA auf der rechten Gehirnhälfte im Bereich u.a. des Thalamus.

    Ich war Halbseitig gelähmt, inkl. Facialisparese und gefühllosigkeit auf der ganzen linken Körperhälfte. Trotz ein paar Überbleibsel- leichte Spastik im Bein, Gleichgewichtsprobleme, Konzentrationsschwierigkeiten, bin ich wieder voll im Leben integriert. Arbeite wieder Vollzeit und lerne täglich wieder "vergessene " Fähigkeiten. Mein Ehrgeiz ist ungebrochen und hilft mir dabei. Schämen tue ich mich schon lange nicht mehr- schliesslich habe ich ja nur ein toten Fleck im Gehirn. Der Rest funktioniert ja noch ganz gut ;-)

    Ich gespannt ob sich mir ein paar Leute hier anschliessen möchten.

  • Hallo Tanja !!

    Du bist nun also mein erstes Mitglied .
    Glückwunsch !
    Schade das " unser" Thema nicht gerade zum feiern animiert.
    Vielleicht finden sich hier noch ein paar Menschen ein, die leider Erfahrungen mit dem Thema machen mussten?
    Vielleicht auch Freunde, Bekannte etc. die fragen wollen wie es so ist, mit ein paar grauen Zellen weniger???
    Nur zu ! Mich dürft ihr alles fragen !

    Wo sind die 200.000 Schlaganfall Opfer Deutschlands ?

    Habt Mut ! MEINE Grammatikfehler sind nicht zu topen..

  • Hallo Rika !

    auch das dritte Mitglied möchte ich vom ganzen Herzen in diesem Forum begrüssen !!!

    ...und mich gleichzeitig für die ersten Einträge bedanken.

    Liebe Grüsse

    Tamara

  • Antwort: Hallo Tanja !!

    Hallöchen,



    das mit den Fehlern ist doch echt s...egal, dafür schreibst Du lustig. Ich glaub man tut sich schwer, hier das bei Imedo erst mal zu finden, ich tu mich mit den Seiten immer noch schwer, aber ich bin schon auf dem Weg des leichten "Durchblickens". Es wird immer besser. Ja da hast du recht, wo sind sie denn nur alle mit SA? Ich hab bis jetzt noch nicht so viel kennengelernt vor allem Betreff "Kurzzeitgedächtnisverlust". Wie gehts Dir inzwischen?



    Gruss



    Tanja

  • Hallo zusammen!

    Ich glaube ich sollte mich hier auch mal vorstellen. Ich bin 27 und hatte Gott sei Dank noch keinen Schlaganfall. Aber meine Mutter hatte im Alter von 46 Jahren einen.Seit dem hat sie eine Broca-Aphasie und Apraxie. Ich blieb dann ein Jahr bei ihr zu Hause, weil Sie zusätzlich unter starken epileptischen Anfällen litt. Danach begann ich eine Ausbildung zur Logopädin und arbeite nun selbst eng mit Schlaganfallpatienten zusammen...

    Also wenn ihr mehr wissen möchtet...

  • Antwort: Hallo zusammen!

    Hallo logole,



    mein Mann ist 37 Jahre alt, und hatte den 7. Schlaganfall mit kompletten Kurzzeitgedächtnisverlust, und einen Teil vom Langzeitgedächtnis. Ausserdem hatte er eine extreme Wortfindungsstörung, die bis vor 3 Wochen behandelt wurde (auch viel besser wurde). Aber manchmal fällt ihm trotzdem das richtige Wort nicht ein, vor allem schlimm wirds wenn er aufgeregt ist.



    Vielleicht hast Du ja Tipps? Könntest Du mir vielleicht persönlich eine Nachricht schicken (Tanja 75) ich bin hier noch nicht so fit,



    vielen Dank im Voraus



    Tanja

  • bin neu hier - brauche Euren Rat

    Hallo Ihr Lieben,

    meine Patenonkel (60) hatte vor 1 1/2 Wochen einen schweren Schlaganfall. Er war einige Tage im künstlichen Koma. Seit drei Tagen ist er wieder "wach". Die Untersuchungen haben ergeben, daß eine Gehirnhälfte abgestorben ist und die andere Schäden erlitten hat aufgrund der Unterversorgung. Gestern war ich bei ihm und war "begeistert". Ich kam die Tür rein und er hat mich sofort erkannt. Und versteht, wenn ich mit ihm rede UND "antwortet" mit Kopf nicken / schütteln, Hand drücken. Es geht ihm immer noch scheisse, aber besser als ich gedacht hätte. Was ihm glaube ich ziemlich stinkt ist, daß er sich nicht ausdrücken kann. Er hat z.Z. noch über einen Luftröhrenschnitt, der zur künstlichen Beatmung erstellt wurde, immer noch ein Röhrchen zum Schleimabsaugen aus den Atmungswegen (er atmet inzwischen wieder selbst). Daher kann er rein technisch nicht reden. Ob er es je wieder kann, sei dahingestellt. Man merkt, daß er ungeduldig /wütend über seine Situation wird, wenn man seine Handzeichen nicht deuten kann. Er ist nicht sauer auf uns, sondern auf die Situation. Ich würde ihm gerne helfen.

    Wie ist denn Eure Erfahrung? Habt Ihr Tips? Falls er noch lesen kann, dachte ich an ein Computer-Programm, mit dem er unterstützt wird? Was würdet Ihr sagen? Andere Tips, falls er nicht mehr lesen kann?

    Liebe Grüße

    Achim

  • Schlaganfall

    hallo Achim,du darfst jetzt auch nicht ungeduldig werden,genauso wie dein Onkel.Es war ein schwerer Anfall und er hatte noch Glück,daß es ihm jetzt wieder besser geht.Gib ihm nen Block und Stift,vielleicht kann er sich ja damit besser ausdrücken.Und wenn er mit dir reden will,höre ihm sehr gut zu,den natürlich wird er sauer,wenn er merkt,keiner achtet auf ihn und er macht die handzeichen umsonst.Wenn er noch dazu einen Schlauch drinstecken hat,ists ja klar,daß er nicht sprechen kann,auch wenn er entfernt wurde,dauert es ne Zeit,bis sich alles wieder erholt hat.Ich kenne die Probleme und weiß wie man sich da fühlt,also gut Ding will Weile haben.In diesem Sinne,viel Glück,es grüßt dich herzlich,die TAYRA.

  • Meine kleine Schwester hatte einen Schlaganfall

    Hallo alle zusammen,

    vor einer Woche hatte meine kleine Schwester einen Schlaganfall. Sie ist erst 21! Rechter Arm und rechtes Bein sind gelähmt. Zudem kann sie sich nicht ausdrücken. Nur "Ja" und "Nein". 3-Wort-Sätze kann sie mit großer Anstrengung nachsprechen. Es ist furchtbar sie so liegen zu sehen und sich nicht anmerken zu lassen, wie schwer es einen trifft, weil man weiß, das es wirklich das letzte ist, was sie braucht: ein betroffenes, mitleidiges Gesicht. Es tut weh, wenn sie sich unbedingt ausdrücken möchte, aber es nicht schafft.

    Das Schlimmste ist, dass ich 700 km weit weg wohne und auch wieder zurück musste, weil das Semester wieder angefangen hat. Ich fühle mich so hilflos. Alles was ich will, ist, ihr Gutes zu tun und ihr ein gutes Gefühl zu geben. Ich erhoffe mir in dieser Gruppe vor allem Rat von Betroffenen. Denn ich kann ja nicht einmal ansatzweise nachempfinden, wie sie sich grad fühlen muss. Wie war das bei euch? Was ist ein absolutes No-Go im Umgang mit ihr und was tut ihr gut? In zwei Wochen werde ich wieder hinfahren. Dann ist sie auch schon in der Reha.

    Inwiefern ist ihr bewusst, was ihr passiert ist. Wie war das bei euch? Sollte ich da lieber aufpassen, was ich sage? Ich schreibe ihr jeden Morgen eine sms. Nur kurze Wörter, höchstens 3 Wörter pro Absatz. Ist das ok? Oder setze ich sie unter Druck, wenn ich ihr jeden morgen eine sms schreibe? Ich möchte sie auf keinen Fall überanstrengen oder sie frustrieren. Es verhält sich nämlich so, dass sie einzelne Wörter lesen kann aber bei Sätzen Probleme hat, den Sinn herauszulesen.

    Ihr seht, ich bin ein wenig überfordert. Deswegen bin ich hier gelandet. Ich war überrascht, dass man hier erst mal suchen muss, bis man eine Gruppe mit Thema Schlaganfall findet.

    Wie lange hat es bei euch gedauert, bis ihr eine genaue Diagonose hattet bezüglich der zerstörten Hirnfunktionen?

    Ganz liebe Grüße

    femme

  • Antwort: Ich mach mal den Anfang..

    Hallo,

    Ich bin gerad ganz neu auf dieser Seite.

    Ich hatte 2001 mit 20 Jahren einen Schlaganfall, mit Halbseitenlähmung links. Der Grund für den Schlaganfall war eine bis dahin unbekannte Blutgerinnungsstörung (APS).

    Zurückbehalten habe ich eine Gehbehinderung, und einen gelähmten linken Arm(und Hand).


    LG rory

© 2007 - 2012 imedo GmbH, alle Rechte vorbehalten.
Die unter www.imedo.de angebotenen Dienste und Inhalte sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen