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AD(H)S bei Erwachsenen
Thema: AD(H)S bei Erwachsenen
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Antwort zu Hy
Hallo Nikky,
es ist eine "innere Unruhe".
Ich spüre dies vorne am Brustbein.
Es sind dies die Chakren. Hier das Herzchakra.
Hilfe ist da von Gott IN DIR !!
Durch Meditation in der Stille, im Wald, sitze ruhig und schließe die Augen und schaue nach INNEN.
Habe keien Angst Gott ist IN DIR und hilft Dir.
Es sit dann die "Selbstheiluingskraft" Deiner Seele.
Mir hat auch Yogameditation geholfen (nicht das Körperliche Yoga, sondern das spirituelle !!)
Es sollte ein Lehrer oder eine Lehrerin Deines Vertrauens sein !!
Gut ist auch gute Literatur, wie z.B. aus dem Naam Verlag.
Vegetarische Ernährung und Ausdauer ist notwendig als Hilfe auf dem Weg "nach Innen".
Gruß
Guruji
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Hi Nikki,
also oft fühlt man eine innere Unruhe, neigt zu Stimmungsschwankungen, und man kann schwer lange überlegen bevor man etwas tut.
Da können Coachings helfen. Oft wird hier mit der Selbstinduktionstherapie gearbeitet, hast du davon schon mal etwas gehört?
Dort lernt man dann, mit "schwierigen" Situationen umzugehen und anders an sie ranzugehen.
LG,
Julia
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geschrieben von Hypo vor mehr als 3 Jahren (12.08.2008 19:00) -
meine symptome sind innerliche unruhe....obwohl andere sagen das ich soooo eine ruhige ausstrahlung habe. Konzentrations schwierigkeiten, keine ausdauer, viele schreibfehler*g Sachen anfangen und nicht zu ende führen...obwohl ich das schon im laufe der jahre (durch beruf) gelernt habe es durch zu ziehen. Gedanken nicht in worte fassen konnen und eher brabbeln und stottern.
Früher in den 70zigern gab es diese diagnose noch nicht....da war ich nur ein un-erzogenes kind was viel schläge bekommen hat weil ich nicht so funktioniert habe wie die erwachsenen es wollten. Und wenn ich jetzt sehe was es alles für diagnosen gibt, hätte mein SSV mit 14 wohl eher geklappt. Nun im erwachsenen alter gehe ich irgendwie anders damit um.
Wenn man so viel diagnosen gestellt bekommt, denkt man ja man is richtig irre und gehört nicht auf diesen planet.
Freunde denke das ich halt der freak unter den normalen bin, aber keiner weiß um meinen innerlichen kampf
hat jemand mal was von indigo kindern gehört?
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geschrieben von Hypo vor mehr als 3 Jahren (23.08.2008 10:34)Indigo Kinder
Die meisten Wesensmerkmale der Indigo-Kinder seien physisch beobachtbar, ist das Konzept insgesamt esoterischer Natur. Ein Indigokind weise neue und ungewöhnliche psychische Merkmale auf, die ein bislang nicht bekanntes Verhaltensmuster ergäben. Es käme demnach mit einem hohen Selbstwertgefühl und dem Wissen um seine Erhabenheit gegenüber anderen Menschen auf die Welt, akzeptierte keine (künstlichen) Autoritäten und reagierte nicht auf Disziplinierungsversuche, verweigerte ihm unverständlich oder sinnlos erscheinende Handlungen, zeigte Frustrationen gegenüber ritualisierten Systemen, gelte als Querdenker, hätte Schulschwierigkeiten, würde von anderen als dissozial wahrgenommen und hätte einen hohen Intelligenzquotienten. Auch sei es hypersensibel gegenüber chemischen Stoffen, beispielsweise in der Nahrung. Bei Indigokindern würde von Ärzten häufig fälschlicherweise kinder- und jugendpsychiatrische Störungen wie beispielsweise eine Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) diagnostiziert. Anhänger dieser Idee empfehlen daher Eltern, auch entgegen ärztlichem Rat auf eine schulmedizinische Behandlung dieser Störung zu verzichten. Carroll, Tober und andere einschlägige Autoren vermitteln den Eindruck, die „Ankunft“ der Indigo-Kinder sei Teil eines größeren spirituellen Prozesses, sie wären Vorboten einer neuen, hybriden, möglicherweise sogar außerirdischen Lebensform
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geschrieben von Hypo vor mehr als 3 Jahren (23.08.2008 10:36)INDIGO-KINDER: Was sie (angeblich) von anderen Kindern unterscheidet
Ihren Namen haben die Indigo-Kinder von der Farbe Indigoblau. Nach Ansicht der US-Amerikanerin Nancy Ann Tappe besitzt jeder Mensch eine bestimmte Lebensfarbe in Form einer Aura, welche sie sehen könne. In ihrem 2003 auch ins Deutsche übersetzte Buch „Verstehe Dein Leben durch Farben“ ordnet Tappe verschiedenen Persönlichkeitsstrukturen Lebensfarben zu, und beschreibt die zu diesen Farben gehörenden Verhaltensmerkmale. Die Aura der meisten seit Ende der siebziger Jahre geborenen Kinder sei Indigoblau und diesen Kindern wird eine große spirituelle Begabung zugeschrieben.
Nach der Definition von Lee Carroll und Jan Tober (2000, S.16) ist ein Indigo-Kind:
„(…) ein Kind, das psychologische Merkmale an den Tag legt, die neu und ungewöhnlich sind, und ein Verhaltensmuster aufweist, das im Allgemeinen von früheren Zeitpunkten nicht belegt ist. Dieses Muster ist von gemeinsamen einzigartigen Faktoren gekennzeichnet, die es für diejenigen, die mit den Kindern zu tun haben (insbesondere Eltern) angeraten scheinen lassen, ihren Umgang mit den Kindern und deren Erziehung zu ändern, um ein Gleichgewicht herzustellen. Diese neuen Muster zu ignorieren, bedeutet nämlich möglicherweise, dass im Geist dieses kostbaren neuen Lebens Ungleichgewicht und Frustration entstehen (…)“
Die beiden Autoren listen in ihrer Publikation auch einige der ihrer Meinung nach geläufigsten Verhaltensmuster von Indigo-Kindern auf. Unter anderem finden sich folgende Beschreibungen (Ebenda, S. 16f):
- Sie kommen mit dem Gefühl auf die Welt, königliche Hoheiten zu sein
(und verhalten sich oft dementsprechend).
- Sie haben Probleme mit absoluter Autorität
(Autorität ohne Erklärung oder Wahlmöglichkeit).
- Sie tun bestimmte Dinge partout nicht, so zum Beispiel fällt es ihnen schwer, Schlange zu stehen.
- Sie sehen oft bessere Möglichkeiten, wie man etwas angehen könnte, ob zu Hause oder in der Schule, und so werden sie oft als Kinder gesehen, die gegen bestehende Systeme rebellieren
(mit keinem System konform gehen).
- Sie wirken unsozial, es sei denn, sie bewegen sich unter ihresgleichen. Sind keine anderen in ihrem Umfeld, deren Bewusstsein ähnlich strukturiert ist, so verkriechen sie sich oft in sich selbst und haben das Gefühl, von niemandem verstanden zu werden. Schule ist für sie sozial gesehen oft außerordentlich schwierig.
- Sie sind nicht zurückhaltend, wenn es darum geht, deutlich zu machen, was sie brauchen.
- Sie kommen mit dem Gefühl auf die Welt, königliche Hoheiten zu sein
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Also ich hab da auch nur drüber gelesen. Ich glaube, das ist nur ein anderes Wort für Verhaltenstherapie. Hab mal den Beitrag kopiert (wenn ihr Lust habt zu lesen):
"Bei einer Verhaltenstherapie sollen Kinder unerwünschte Verhaltensweisen abbauen und gezielt neue erlernen. Geeignet ist diese Therapieform für Kinder und Jugendliche zwischen sieben und siebzehn Jahren. Das Verfahren ist wissenschaftlich überprüft und praxiserprobt. Folgende Störungen sind therapierbar:
- ADHS und zusätzliche Verhaltensstörungen
- Lern- und Teilleistungsstörungen (z.B. Legasthenie)
- Schwierigkeiten bei der Planung und Handlungsorganisation
- Trotz- und Oppositionsverhalten
Vier Therapie-Stufen
Eine Verhaltenstherapie läuft in mehreren Phasen ab:
Information: Zunächst müssen sich alle Beteiligten (Kinder, Eltern, Lehrer, Erzieher) Wissen über die Störung aneignen. Denn eine effektive Zusammenarbeit gelingt nur, wenn alle gut informiert sind. Alle Beteiligten sollten sich dem Kind gegenüber konsequent verhalten und am gleichen Strang ziehen. Das heißt: Positives Verhalten belohnen, negatives nicht. Beim Belohnungssystem (Tokensystem) werden akzeptierte Handlungen verstärkt. Nur so lässt sich die erwünschte Verhaltensweise fest verankern.
Analyse: Gemeinsam wird die Situation in Familie, Kindergarten oder Schulklasse analysiert. Daraus entwickeln sich die Ansätze für die gemeinsame Arbeit.
<table class="contentbanner" width="100%"> <tbody> <tr> <td></td> </tr> </tbody> </table>
Training: Jetzt erst beginnt die eigentliche Trainingsphase. Unter Anleitung eines Kinderpsychologen oder Ergotherapeuten erlernt der kleine Patient (allein oder in der Gruppe), mit seinem inneren Drang besser umzugehen.
Überprüfung: Der Erfolg der Behandlung wird in regelmäßigen Abständen überprüft. Alle werden befragt, vor allem der Betroffene selbst. Am besten eignen sich Fragebögen, weil die Antworten besser vergleichbar sind. Außerdem wird das Verhalten zu Beginn, während und am Ende eines Therapieabschnittes auf Video dokumentiert. In Einzelfällen werden psychologische Tests durchgeführt. Danach fällt die Entscheidung, ob die Behandlung weitergeführt, geändert oder beendet wird.
Mögliche Therapie-Bausteine
1) Elterntraining
Um ihre schwierigen Sprösslinge besser durchs Leben zu führen, lernen die Eltern einen konsequenten, aber liebevollen Erziehungsstil. Dazu gehören unter anderem:
- Klare Strukturen vorgeben, sich unmissverständlich ausdrücken
- Eigenes Verhalten mit den Anweisungen in Übereinstimmung bringen
- Ablenkungen von einer gerade anstehenden Kernaufgabe vermeiden
- Rückmeldung geben, ob sie das Verhalten positiv oder negativ finden
- Erwünschtes Verhalten deutlich erkennbar belohnen
2) Kognitives Modellieren
Alle Methoden, die das Verhalten verbessern sollen, werden über das kognitive Modellieren vermittelt. Ein Vorbild (Modell) macht das erwünschte Handeln vor und beschreibt gleichzeitig laut die Schritte und die verwendete Strategie.
Daraus wurde die Therapietaktik des Inneren Dialogs entwickelt. Die Betroffenen lernen, mit sich ein Zwiegespräch zu führen. In einer sprachlichen Selbstanweisung (verbale Selbstinstruktion) geben sie sich die nächsten Handlungsschritte vor. Der ursprüngliche Ablauf "erst Handeln, dann Denken" wird so umgekehrt. Die Fähigkeit, mit sich selbst zu sprechen und sich Anweisungen zu geben, ist die Voraussetzung für Selbstkontrolle und Nachdenken über das eigene Verhalten. Die Methode ist bei jüngeren Kindern besonders erfolgreich.
In 5 Schritten lässt sich die Selbstinstruktion erlernen:
- 1. Der Therapeut oder Erzieher spricht die "Selbstanweisungen" modellhaft vor und handelt auch entsprechend.
- 2. Das Kind handelt nach den gerade gehörten Anweisungen des Lehrers (externe Verhaltenssteuerung).
- 3. Das Kind lenkt sein Verhalten durch eigene Selbstanweisungen (offene Selbstinstruktion) mit lautem Sprechen.
- 4. Das Kind flüstert die Selbstanweisung (ausgeblendete Selbstinstruktion).
- 5. Das Kind soll sich durch eine durch Einüben verinnerlichte Selbstinstruktion steuern lernen (verdeckte Selbstinstruktion).
3) Üben in Modellsituationen
Im Rahmen von Rollenspielen (z.B. unter Gleichaltrigen) üben die ADHS-Kinder in einer praxisnahen Situation ein Verhalten, dass sie auch zu Hause oder in der Schule anwenden können. Erleben sie Anerkennung, werden sie das Verhaltensmuster schnell in ihr Repertoir aufnehmen.
4) Üben am Computer
Gedächtnis, Konzentration, Aufmerksamkeit und Planung von Handlungsabläufen lassen sich anhand spezieller Computerprogramme schulen. Anfangs bekommen die jungen Patienten Unterstützung von Therapeuten, später können sie das Computertraining auch alleine durchführen."Soviel dazu...

LG,
Julia
- ADHS und zusätzliche Verhaltensstörungen

