Ich habe bei der "Anonymen Alkoholkrankenhilfe Berlin" oft gehört, dort sind meist schwere Fälle vom Alkoholismus,
Ich müsse erst nach Pisse, Scheiße und Kotze stinken auf dem Bordstein liegen und pennen, damit ich trocken werden will.
In der Regel bleibt mab eine Armlänge vom 1. Glas in seinem gesamten Leben entfernt.
Ich habe seit dem ich letztes Jahr im September trocken geworden bin, fast jeden Tag eine Begenungsstätte mit trockenen Alkoholikern besucht. Meist bin ich in der dazugehörenden Selbsthilfegruppe auch geblieben. Ich mußte aber erst von der Sauferei schwer geschädigt werden, bis der Schalter in meinen Kopf umgeschaltet wird zum Trockensein. Heute bin Epileptiker mit Schädelhirntrauma, Refluxkrankheit der Speiseröhre und Magen (Blut erbrechen), gehbehindert im linken Bein und habe mir eine Schwerbehinderung von 70% ersoffen.
Mache einen Entzug. Du kannst, wenn Du willst, eine Alkoholentwöhnungsbehandlung (AEB) in einer Therapieklink anschließend machen.
Auf jeden Fall ist das wichtigste, daß Du Dir Kontakte aufbaust mit trockenen Alkoholikern. Mit denen Du Dich, wenn Du es brauchst jeden Tag treffen kannst. Ich will meine Krankheit nicht vergessen, damit ich Morgen wieder trocken bin.
"Heute ist das Morgen, worüber ich mir gestern Sorgen gemacht habe".
Nehme Dir nur vor, daß Du die nächsten 24 Stunden keinen Alkohol trinken willst. Diese kannst Du Dir jeden Tag vornehmen, wenn Du aufstehst. Mir hat es bis heute und zwar vor einem Jahr 2 Monate und 15 Tage Trockenheit gebracht.
Erhöhen Sie Ihre Reichweite und Patientenkontakte.

